30: Sabine Saphir zu "Tricked - Ein Reich muss fallen" - Young Adult Romantasy, Debüt, Selfpublishing
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In dieser Folge des Passion and Words Vodcasts spreche ich mit Sabine Saphir über ihren Romantasy-Debütroman „Tricked – Ein Reich muss fallen“, den Weg vom Selfpublishing zum Verlag Cove Story und die Frage, warum ihre Heldin bewusst keine perfekte Auserwählte ist.
Sabine erzählt, wie sie seit ihrem 13. Lebensjahr schreibt, warum sie eine realistische Reluctant Heroine ins Feenreich geschickt hat und weshalb Leserinnen sich so stark mit Alva identifizieren können. Außerdem gibt sie erste Einblicke in ihren neuen Romantasy-Roman „Dragon and Thief“ mit Drachenkönig, Marriage of Convenience und mehr Spice. Eine Folge voller Romantasy, Schreiballtag, BookTok, Selfpublishing und Verlagsgeheimnisse.
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Kapitel und Transkript
00:00 Einführung in den Vodcast und die Gästin
Jennifer Rolle (00:26): Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Passion and Words Vodcast. Hier ist wieder Jenny, Wie sagt man dazu eigentlich? Eure Gastgeberin. Ja, Gastgeberin für den Vodcast rund ums Romance Genre und... Ich bin heute schon ganz aufgeregt. Ich habe eine Debütautorin dabei, die ich auf der Leipziger Buchmesse kennengelernt habe. Aber bevor ich rüberleite zu unserem Gespräch, natürlich der obligatorische Aufruf, wenn du der Meinung bist, dass dieser Kanal hier es wert ist, auch noch von mehr Menschen gesehen zu werden, die sich für New Adult interessieren, für Dark Romance, Romantasy, alles rund Romance Dann folge doch diesem Kanal, dann wird er auch gleich wieder an mehr Menschen ausgespielt und kann hoffentlich auch noch mehr Menschen Freude bereiten. Und auch noch eine weitere Ankündigung. Meine heutige Gästin, sagt man das eigentlich so? Gästin? Es gibt das Wort eigentlich? Sollte ich als Lektorin wahrscheinlich wissen, ob es das Wort gibt oder nicht. Ich werde jetzt recherchieren und in der nächsten Folge werde ich es dann auflösen. Aber meine heutige Gästin und ich werden zusammen ein Gewinnspiel veranstalten und Hinweise dazu geben wir dann am Ende des Interviews nochmal bekannt. Aber jetzt zu meinem heutigen Gast. sie ist Romantasy-Autorin, Leseratte, Hundemamma und engagierte Booktalkerin und wir haben uns kennengelernt, wie ich schon sagte, auf der Leipziger Buchmesse und sind sofort in Flow gekommen. Da war sofort eine Wellenlänge da und in der Zwischenzeit habe ich auch ihren Debütroman, Tricked, Ein Reich muss fallen gelesen und freue mich riesig, dass sie bereit war, hier in den Vodcast zu kommen, dass wir mal darüber sprechen können und über ihren Weg zur Autorin und ich sage nur herzlich willkommen Sabine Saphir
Sabine Saphir (02:23): Danke schön für die Einladung. habe mich riesig gefreut, nachdem wir uns damals auf der Leipziger Buchmeiste kennengelernt haben. Ich es echt toll, dass ich hier sein darf.
Jennifer Rolle (02:32): Ich freue mich auch riesig und ich bin auch schon ganz gespannt auf unser Gespräch. Vielleicht kannst du erstmal einleiten, paar Worte zu dir ein paar Rahmdaten sind, man mal so eine Idee davon kriegt, mit wem man das jetzt zu tun hat.
Sabine Saphir (02:48): Ja, du hast ja gerade schon einiges genannt. Ich bin Debutautorin. Letztes Jahr im November ist mein erster Romantasy-Roman rausgekommen. Ich wohne in der Nähe von München. Ich habe einen super süßen kleinen Pudel, die schläft hier gerade im Hintergrund, die Bonnie. Und ich arbeite in meinem Tagesjob in der IT und dann abends oder auch nachts schreibe ich an meinen Romantasy-Büchern.
Jennifer Rolle (03:13): Was machst du in der IT?
Sabine Saphir (03:16): Ich betreue Teams. Also ich bin nicht selber diejenige, die Software schreibt, sondern ich helfe den Teams beim Arbeiten.
Jennifer Rolle (03:24): ⁓ das klingt wie etwas, was ich früher auch gemacht habe. Ich war ja, ich also, ich war Agile Coach oder ich war erst so eine Art Scrum Master, Agile Master, bevor ich dann Agile Coach wurde und eher so Organisationsentwicklung gemacht habe und in die Beratung gegangen bin. ja, kenne mich insofern in diesem Metier auch ganz gut aus und habe immer ganz viel mit IT Teams gearbeitet.
Sabine Saphir (03:48): Wahnsinn, das ist ja lustig. Ich treffe nie jemanden, der weiß, was als Scrum Master ist. Deswegen sag ich das auch immer gar nicht. Genau, ich bin auch Scrum Master und Agile Coach tatsächlich.
Jennifer Rolle (03:58): Ja cool, oh mein Gott. Kein Wunder, dass wir sofort eine Wellenlänge hatten.
Sabine Saphir (04:02): Hä? Hä? Das hat deswegen gleich geklappt. Wahnsinn!
Jennifer Rolle (04:07): Wie lustig, da könnten wir noch mal ein eigenes Interview zu machen zu dem Thema. man, da gibt's so viel zu erzählen und so viel Erfahrungsaustausch zu machen. Aber, dann lass uns mal zurückkommen zu dem, weshalb du heute hier bist. Ich finde das sehr faszinierend, neben so einem normalen Brot- und Butterjob noch ins Schreiben zu kommen.
Sabine Saphir (04:13): Ja.
04:32 Der Weg zum Schreiben: Frühe Anfänge und Herausforderungen
Jennifer Rolle (04:32): Wie bist du überhaupt dazu gekommen? Ich glaube, in einem Social Media Video hast erzählt, dass du mit 13 schon versucht hast, einen Verlag zu finden. Das heißt, du hast wahrscheinlich schon relativ früh deine Leidenschaft für Geschichten und das Schreiben entdeckt, nehme ich an.
Sabine Saphir (04:47): Ja, absolut. sag ganz gerne, das Schreiben hat mich gefunden, weil das war irgendwie schon immer da. Sobald ich schreiben konnte, hab ich angefangen Geschichten zu schreiben. Und wie du auch schon gesagt hast, ich habe auch mit 13 angefangen, mein Manuskript an die ersten Verlage zu schicken. Damals noch schön in Papierform, in Umschlag gepackt oder auf die Post. Das waren ganz andere Zeiten, das kann man sich heute als Autorin gar nicht mehr vorstellen.
Jennifer Rolle (05:10): Oder? Damals noch. Darf ich mal kurz fragen, wie alt du bist? Also ich meine...
Sabine Saphir (05:18): Ja, also ich bin jetzt 33, also 20 Jahre hat es gedauert zwischen mir und einem Verlag.
Jennifer Rolle (05:24): Ja, ich bin gerade mal so am zurückrechnen, vor 20 Jahren ist so gerade mal eben die E-Mail, sag ich mal, ein bisschen mehr in die Breite getragen worden. Das war wahrscheinlich noch keine Option damals mit Verlagen auf diese Art und Weise zu kommunizieren.
Sabine Saphir (05:39): Die waren damals noch nicht so modern. Selbst als ich meine späteren Manuskripte dann geschickt habe, weil ich habe alle paar Jahre wieder eins eingeschickt, stand oft noch dran, wir nehmen nichts per E-Mail, das muss per Post kommen, sonst guckt sich das hier keiner an.
Jennifer Rolle (05:41): Nee. Sind sie ja heute teilweise noch... Wahnsinn. Also ich glaube, in der Hinsicht sind die Verlage jetzt schon doch in der Neuzeit angekommen. Da würden sie ja sonst noch einiges auf der Straße liegen. Aber Wahnsinn, ja. Wie lustig. Aber mit 13 schon. Mutig, mutig.
Sabine Saphir (06:03): Ja. Ich wusste damals noch nicht, dass das mutig ist. Das war für mich selbstverständlich. Ich hab Buch geschrieben, das muss doch jetzt hier jemand verlegen.
Jennifer Rolle (06:15): Und ich... Und worüber hast du mit als 13-Jährige geschrieben?
Sabine Saphir (06:28): Ich weiß nicht, ob diese Bücher untergekommen sind. Damals hat man gerne diese freche Mädchen, freche Bücher gelesen. Das war meine Inspiration. Das waren kurze Liebesgeschichten von eben Kids in dem Alter. Und das ist auch das, was mein erstes Mal das Manuskript war, was ich eingeschickt habe.
Jennifer Rolle (06:44): Schön früh reif. Ich habe mit 13 noch irgendwelche Märchenkassetten als Märchenkassetten gehört. Keine Ahnung, für Freunde und solche Sachen. Drei Fragezeichen, was man so hört. Aber ich glaube, mit so Liebesgeschichten hatte ich noch nicht so viel am Hut in dem Alter.
Sabine Saphir (07:02): Das habe ich auch gehört und vielleicht auch ein bisschen länger. von dem her.
Jennifer Rolle (07:07): Na gut, drei Fragezeichen hört man ja heutzutage noch, das ist ja Kult. Und was ich auch gesehen habe, das habe ich erst gar nicht übereingebracht und dachte, das sei ein Fehler falsch zugeordnet. Aber du hast tatsächlich auch ein paar englische Kurzgeschichten schon herausgebracht, schon vor deinem Debütroman, oder? Wie bist du denn aufs Englische gekommen? ich hatte mal Cora Reilly bei mir hier zu Gast im Interview, die ja Deutsche ist und auch von vornherein auf Englisch schreibt und dann
Sabine Saphir (07:29): Genau.
Jennifer Rolle (07:42): Das vom Englischen ins Deutsche übersetzt hinterher lustigerweise. wenn ich mir... Ich meine, ich spreche jetzt nicht so schlecht Englisch, aber ich würde mir bei weitem nicht zutrauen, Buch zu schreiben auf Englisch. Wie machst du das oder wie bist du da mit dem Englischen connected?
08:00 Englische Kurzgeschichten und internationale Einflüsse
Sabine Saphir (08:00): Also ich war tatsächlich ein Jahr in den USA in der Schule und dann später noch mal ein Semester dort, deswegen ich spreche relativ fließend Englisch und ich bin auch Mitglied in so einem amerikanischen Schreibclub, die heißen The Writers Sanctuary, die geben auch Kurse und so was, mit denen bin ich ganz gut verwandelt und in dem Rahmen sind dann auch die Kurzgeschichten rausgekommen.
Jennifer Rolle (08:04): Okay. Mhm.
Sabine Saphir (08:22): schreibe fast gut genug Englisch. haben natürlich eins, zwei Sachen, wenn man nicht Muttersprachler ist, macht man immer noch Fehler. Die natürlich über eins, Sachen noch drüber korrigiert, aber ich schreibe ganz gut auf Englisch.
Jennifer Rolle (08:34): Ich finde das total faszinierend in der Fremden Sprache, sich auch auszudrücken, dass es nicht zu einseitig wird, dass man nicht immer nur die gleichen 500 Wörter, die man kann, nutzt, sondern auch irgendwo da eine gewisse sprachliche Sensibilität und auch dieses zwischen den Zeilen und die richtigen Wörter finden. Naja, also ich finde das finde das hoch faszinierend, sich so gut einfühlen zu können an eine fremde Sprache.
Sabine Saphir (09:09): Ja, ich bin da auch voll bei dir. Da muss ich tatsächlich auch drauf achten, dass ich komplexere Satzstrukturen nutze, als ich jetzt so in einem einfachen englischen Gespräch nutzen würde. Ich lese aber auch sehr viel auf Englisch, deswegen, ich glaube, mein Wortschatz ist auch ein bisschen größer dadurch natürlich geworden. Und mir ist es tatsächlich, ich habe versucht, manche von den Geschichten ins Deutsche zu übersetzen, das geht manchmal gar nicht. Das ist auf jeden Fall auf Deutsch nicht so lustig. Oder es gibt keine Entsprechungen.
Jennifer Rolle (09:31): Ich Naja, das ist ja wahrscheinlich auch der Grund, man die Tropes ja auch nicht übersetzt. Also keiner würde irgendwie von Feinde zu Liebenden sagen, sondern alle sagen Enemies to lovers oder forbidden love. Verbotene Liebe ist glaube ich auch im Deutschen seit dieser Vorabend. Was ist denn das? Ja, diese Trash-Serie. Sagt man vielleicht noch verbotene Liebe, aber so als Trope-Bezeichnung.
Sabine Saphir (09:55): Genau, da denke ich jetzt auch gerade dran.
Jennifer Rolle (10:05): Dann läuft ja eigentlich alles auf Englisch auch weiterhin. Ja, mega spannend. Sag mal, du denn vor oder ist das so dein Plan, irgendwann auch mal Vollzeitautoren zu werden oder soll das immer nur so dein Hobby- oder Teilzeitjob sein?
Sabine Saphir (10:25): Also das ist natürlich der Traum. Aber zumindest aktuell mag ich es auch tatsächlich ganz gerne meinen normalen 9to5 noch nebenher zu haben, meine Teams zu haben, auch bisschen Inspiration wäre falsch rauszuziehen, aber ein bisschen Interaktion rauszuziehen, weil den ganzen Tag alleine daheim sitzen und schreiben, weiß ich gar nicht, ob mir das auf Dauer reichen würde.
10:50 Hobbys und Inspiration für das Schreiben
Jennifer Rolle (10:50): Es ist auch eine ganz andere Art von Job, der auch ganz anders funktioniert und ganz anders strukturiert ist. Und was machst du denn, wenn du nicht schreibst? Also im Moment kann ich mir vorstellen, Job auf der einen Seite, schreiben, da bleibt wahrscheinlich nicht viel dazwischen, aber ich meine immer noch hast du noch einen Hund, dich vor die Tür bringt.
Sabine Saphir (11:08): Der Hund ist wirklich gerade das einzige, was mich noch vor die Tür bringt. Ich bin ja gerade in der Lektoratsphase fürs nächste Buch. Ansonsten, was Hobbys sind, bin ich mir nicht mehr hundertprozentig sicher. Ich habe mal Yoga gemacht und ich stimme ganz gerne. Aber gerade gibt es wirklich nur Arbeiten und Schreiben.
Jennifer Rolle (11:30): Also es gab mal Hobbys, aber die gibt es jetzt nicht mehr.
Sabine Saphir (11:33): Genau in der Theorie. Das Gute ist, ich probiere natürlich immer mal wieder was aus. Auch fürs Schreiben lerne ich immer mal wieder was Neues, probiere Sachen aus, bastle mal was, tue mal was, was mich vielleicht fürs Schreiben inspiriert. Aber das ist halt kein eigenständiges Hobby mehr. Das ist alles, weil es auf Schreiben einzahlt.
Jennifer Rolle (11:54): Ich habe letztes auf Instagram ein Video gesehen von CeCe Malone, wo sie mal zeigt ihre Yogaübungen, die sie extra ausprobiert, das dann irgendwie in Spicy Szenen einzubauen. Das war beeindruckend. Das war wirklich mega beeindruckend. Da fragt man sich nur hinterher, wie das noch, wie das zur Spicy Szene führen soll, aber...
Sabine Saphir (12:15): Tschüss!
Jennifer Rolle (12:22): Ich finde das ja total gut, wenn Autoren das auch mal am Selbstversuch dann so ausprobieren, was sie sich so ausdenken, weil manchmal sitzt man dann so als Leserin davor und fragt sich so, ja, okay, wie soll das in der Realität eigentlich funktionieren?
Sabine Saphir (12:38): Ja, wie viele Hände gibt es in der Szene?
Jennifer Rolle (12:43): Super. Liest oder hast du mal gelesen, bevor du angefangen hast, neben dem Job jetzt auch zu schreiben? Also die Frage lautet eigentlich, liest du gerne? Was liest du privat gerne? Beeinflusst dich das beim Schreiben?
Sabine Saphir (13:00): Ja, mein absolutes Lieblingsgenre ist natürlich Romantasy. Das ist unschlagbar. Das habe ich auch schon gelesen, als es noch nicht das eigene Genre war, als im Fantasy mehr verankert war. Ich bin natürlich auch Fantasy. Ich bemühe mich ganz stark auch andere Genres zu lesen, einfach mich zu inspirieren und teilweise auch mal nicht in diesem wahnsinnig technischen zu sein. Weil seit ich selber so viel schreibe, schaue ich immer, ⁓ wie hat die denn das gemacht? Wie funktioniert das denn?
Jennifer Rolle (13:09): Mhm. Ja.
Sabine Saphir (13:28): Und wenn ich einen Thriller lese, natürlich gucke ich dann immer noch, wie funktioniert die Geschichte, aber da bin ich nicht mehr in diesen einzelnen technischen Dingen drinnen.
Jennifer Rolle (13:35): Das erzählen ja auch einige Autorinnen, dass sie gar nicht mehr lesen können, weil sie so stark darauf achten, wie macht sie das, wie hätte man das selber gemacht, kann man sich irgendwas abgucken und dass man sich gar nicht mehr so richtig dabei entspannen kann.
Sabine Saphir (13:52): Ja, ich versuch's mir nicht nehmen zu lassen, aber gerade in so Hochphasen, ich extrem stark auf mein eigenes Handwerk gucke, fällt's mir auch schwer.
14:01 A oder B Spiel
Jennifer Rolle (14:01): Ja. Ich weiß nicht, ob du es schon mitbekommen hast, aber ich spiele mit meinen Gästen immer das A- oder B-Spiel. Bedeutet, ich nenne dir jetzt gleich zwei Alternativen und du darfst dich dann für eine dieser beiden Alternativen entscheiden und uns gerne auch erzählen, warum du dich für diese Alternativen entschieden hast. Und ich habe das natürlich auch versucht, ein bisschen auf den Romantasy-Bereich zu Münzen und auch...
Sabine Saphir (14:10): Hm?
Jennifer Rolle (14:31): Insofern steigen wir mal ganz locker ein mit der Frage, Schloss oder Burg?
Sabine Saphir (14:39): Uhhh, das ist eine gute Frage. Ich hab lieber das Schloss, das klingt gemütlicher und weniger zugig.
Jennifer Rolle (14:46): ⁓ ich hab schon mehr Ahnung, wie du dann auch bei der letzten Frage antworten wirst. Also lieber ein bisschen gemütlich, okay, nicht so zugig.
Sabine Saphir (14:50): ⁓ schicker, es klingt wohnlicher, Burg klingt doch sehr ungemütlich.
Jennifer Rolle (15:04): Dann nächste Frage Schwert oder Zauberstab?
Sabine Saphir (15:09): Tatsächlich, vorhin habe ich mal meinen Hobbys Yoga angeschnitten. Ich habe ein kleines bisschen mit Schwert-Yoga angefangen. Deswegen würde ich jetzt sagen, das Schwert. Ich kann noch nichts damit, aber ich habe eins.
Jennifer Rolle (15:26): Schwert-Yoga, das habe ich ja noch nie gehört. Also ich habe schon mal von irgendeinem Schwitz-Yoga und was weiß ich nicht gehört, oder mit irgendwelchen Bändern, aber Schwert-Yoga, das klingt gefährlich.
Sabine Saphir (15:32): Das ist einfach. Das ein neuer Trend, der gerade aus den USA so bisschen rüberkommt. Ich glaube, das wird der Booktok-Community noch sehr gefallen. Das passt da sehr gut hin.
Jennifer Rolle (16:02): und das passt natürlich hervorragend zu einer Romantasy Autorin mit irgendwie Schwert rum zu spielen.
Sabine Saphir (16:09): Was macht man sonst?
Jennifer Rolle (16:12): Was macht man sonst noch? Nächste Frage. Locken oder glatte Haare? Wir gehen hier schon so bisschen in die Bookboyfriend Richtung langsam.
Sabine Saphir (16:28): Bei den Herren habe ich tatsächlich keine großen Vorlieben. letzter Bookboyfriend hatte sogar lange glatte Haare, obwohl ich im echten Leben das eigentlich gar nicht so stark finde, aber es hat zu diesem Bookboyfriend so gut gepasst. Der brauchte einfach lange Haare und Männer.
Jennifer Rolle (16:46): Ja und der hat auch einen Man-Bun getragen. ich war ja, ich hab, ich, also ich war erst irritiert, ich gestern, ich das gelesen hab. Jep. Aber da trägt er glaube ich nur einen Pferdeschwanz, ne? So ein...
Sabine Saphir (16:54): Er bin sogar da. Da hat er auch einen Dutt, ist aber hier ein bisschen oben. Das sieht man jetzt, glaube ich, wahnsinnig gut.
Jennifer Rolle (17:02): So. Stimmt, er ist der Linke, nicht der Rechte. Das weiß man ja bei langen Haaren manchmal.
Sabine Saphir (17:09): Das ist tatsächlich gefährlich.
Jennifer Rolle (17:13): Das erinnert mich eine Szene aus, war das Papa ante Portas oder Ödipussi von Loriot in dem Unterwäsche-Geschäft, wo er glaubt seine Frau von hinten zu sehen und dann dreht sie sich und dann ist es ein Er.
Sabine Saphir (17:27): Okay.
Jennifer Rolle (17:28): Okay, ist nicht mehr deine Generation, ich sehe schon.
Sabine Saphir (17:32): Er ist mir ein Begriff, aber das hab ich jetzt ehrlich gesagt nicht gesehen.
Jennifer Rolle (17:36): Ja, ich bin halt auch noch mal paar Jährchen älter Nächste Frage Narben oder unversehrte Haut?
Sabine Saphir (17:48): Das ist natürlich eine tiefe Frage. Ich glaube die meisten Figuren sind spannender, wenn sie auch schon ein bisschen was erlebt haben. Deswegen gehen wir da mit den Narben.
Jennifer Rolle (17:58): Dann geht es Okay, so letzte Frage. Jetzt geht es langsam in die spicy Richtung. Im Wald oder im Himmelbett? Und du hast ja schon mit dem ersten Pärchen schon eigentlich die Antwort gegeben. Aber ich lasse mich überraschen.
Sabine Saphir (18:15): Also aktuell, fürs aktuelle Buch, gehen wir mal mit dem Himmel mit. Das ist auch wieder gemütlicher.
Jennifer Rolle (18:22): Gib mir mal ein bisschen mehr Welt. Ich höre gerade eine Dark Romance mit Carlos Lunes in Vorbereitung übrigens auf ein nächstes Interview. Also bleibt dran und achtet drauf, wann das nächste Interview rauskommt. Das wird wahrscheinlich noch ein, zwei, drei Runden dauern. Aber da geht es auch mal wieder Verfolgungsjagden im Wald, wo ich immer denke, ⁓ nee, ich nehme auch lieber das Himmelbett.
Sabine Saphir (18:54): Das stelle ich mir wahnsinnig unbequem vor.
19:00 Der Ursprung des Pseudonyms Sabine Saphir
Jennifer Rolle (18:56): unbedingt. Und viel zu kalt. Dann lass uns mal einsteigen in deinen Namen. Ich nehme mal an Sabine Saphir, das klingt für mich nach einem Pseudonym. Wie bist du denn jetzt darauf gekommen, auf diesen Namen?
Sabine Saphir (19:10): Genau, das ist ein Pseudonym. Den habe ich mir tatsächlich schon damals mit 13 überlegt. Als es jetzt dran ging, eben diese amerikanischen Kurzgeschichten zu publizieren, musste ich mir überlegen, möchte ich unter meinem Klarnamen arbeiten oder möchte ich unter einem Pseudonym arbeiten? habe mir dann mein Pseudonym von anno dazu mal nochmal angeschaut und das gefällt mir immer noch, das passt irgendwie immer noch zu mir und es passt auch zu dieser Geschichte, die ich quasi über die Jahre hinter mir habe und ich den dann auch beibehalten.
Jennifer Rolle (19:21): Nein, im Ernst! Hammer! passt auch zu Romantasy, ich finde ich auch hervorragend. Und dann gibt es auch noch schöne Alliteration, nicht? 2x S, obwohl SS ist jetzt irgendwie blöd abzukürzen, aber zumindest im Deutschen.
Sabine Saphir (19:50): Ja. Genau, also abkürzen tun wir es nicht, aber Theorie spricht sich schön, finde ich, mit der Alliteration.
Jennifer Rolle (20:03): Ja man könnte es abkürzen mit Sasa, das auch nicht schlecht. ja, dann lass es doch mal zu deinem Debut-Roman kommen, der ja eigentlich ist ja gar nicht dein Debut-Roman. Dein Debut-Roman hast du ja schon mit 13 geschrieben.
Sabine Saphir (20:07): ja!
20:21 Der Debütroman und seine Inspiration
Jennifer Rolle (20:21): Vielleicht kannst du für uns mal so ganz grob schildern, worum es geht. In Tricked - ein Reich muss fallen.
Sabine Saphir (20:32): Genau, ich hab's auch tatsächlich da. In Tricked on Reich muss fallen wird Alva ins Feenreich entführt und muss dort einem sehr schlecht gelaunten schnuckligen Feenprinzen helfen, einen Fluch zu brechen.
Jennifer Rolle (20:46): Sehr kurz Vielleicht erst mal so die Frage, wie bist du auf diese Geschichte gekommen oder wie kommst du überhaupt auf deine Geschichten? Also, wo beziehst du deine Inspiration?
Sabine Saphir (20:57): Generell kommt die Inspiration wirklich teilweise im Alltag zu mir. Irgendwas, was ich erlebe, was ich sehe, was ich erfahre. Und für meine einzelnen großen Geschichten habe ich meistens irgendeine Frage zugrunde liegen. Für Tricked war es jetzt zum Beispiel so die Frage war, was wäre, wenn ich so als total normale junge Frau ins Feenreich entführt werde? Bin ich dann da, die Superheldin, die plötzlich alles kann? Nein. Ich hab keine Ahnung, was ich tun würde. Schauen wir mal. Das war meine grundlegende Frage. Was würde ich da tun? Alva ist jetzt nicht per se ich, aber ist doch durchaus planlos und arbeitet vielleicht auch in der IT. Und das war meine Grundlage für die gesamte Geschichte.
Jennifer Rolle (21:45): Frage zieht sich irgendwie durch und Alva ist ja wirklich eine sehr realistische junge Frau aus der jetzten Zeit, man wahrscheinlich vom Trope her Reluctant Hero oder Heroine nennen würde. Die eben nicht mal so eben per Fingerschnippen plötzlich kampferprobt wird oder plötzlich reiten kann oder was man eben alles so können muss. Heldin im Feenreich, sondern sie ist Entwicklerin. du noch einen Job genommen in der Neuzeit, der auch sehr technisch affin ist und irgendwie wenig damit zu tun hat, irgendwie körperlich aktiv zu sein. Das heißt, sie nicht sehr sportlich, das mal so auszudrücken und wird jetzt plötzlich dann ins Feenreich katapultiert und wo es keine Technik gibt, sondern wo man praktisch eher sehr vergleichbar deine Fantasywelt, wie man es vielleicht eher so aus mittelalterlichen oder mit einer mittelalterlichen Szenerie wahrscheinlich sich vorstellen könnte und muss jetzt damit zurechtkommen ohne Auto, ohne Internet, was auch immer.
Sabine Saphir (22:57): Ja, ja, das war genau der Kontrast, ich auch aufbauen wollte. Sie will eigentlich nur nach Hause, sie will ihre Heizdecke, sie will auf ihre Couch und stattdessen rennt sie da durch irgendwelche dunklen, kalten Wälder und soll plötzlich die Welt retten.
Jennifer Rolle (23:13): Ja, soll plötzlich die Welt retten, denn darum geht es. Taran braucht sie, einen Fluch zu brechen. Aber ich muss gestehen, ich hab mich ein bisschen gewundert über Wie sie da ins Feenreich kommt und sie will eigentlich natürlich zurück in ihre Welt, weil sie hat da einen Job zu tun und sie ist kurz davor ihren Job zu verlieren, wenn sie nicht liefert. Und ist ziemlich will alles dafür tun zurückzukommen. Gleichzeitig hätte ich jetzt mal erwartet, oder wenn ich dann in so eine Situation käme, plötzlich in ein fremdes Reich entführt zu werden, dass ich auch mal irgendwie eine Frage stelle. Aber sie ist ja wirklich so was von desinteressiert an allem, da passiert. Hört auch nicht zu, wenn ihr mal was erklärt wird. Aber sie fragt auch nicht nach und läuft dann halt irgendwie so mit. Ist ja ein komischer Typ irgendwie, dieser Alva, oder?
Sabine Saphir (24:07): Also ich hab sie bewusst, ohne das zu überspitzen, bisschen Neuro Spicy geschrieben. Dieses, ach nicht zuhören und wir machen dann einfach mal und gucken wir mal was passiert und dann aber doch zu dickköpfig, nochmal nachzufragen. Also es ist bewusst ganz leicht in diese Richtung, aber ohne das jetzt stark überzeichnen zu wollen.
Jennifer Rolle (24:20): Mhm. Also mich hat die wahnsinnig gemacht, die Frau. Ich fand es wirklich teilweise schwer zu lesen. Und gleichzeitig fand ich es total gut und realistisch, dass sie so eine Alltagsperson geblieben ist und nicht plötzlich die große Heldin, die ihre Feinde mal so eben im Kampf besiegt oder so, sondern... genau so unbeholfen ist, wie wir auch wären in so einer Situation. Da konnte ich mich sehr gut einfühlen.
Sabine Saphir (25:07): Ja, ich habe das so oft gelesen, es eine Trainingsmontage und dann ist das die beste Schwertkämpferin, die Welt je gesehen hat. Genau das wollte ich nicht.
Jennifer Rolle (25:18): Nee, das ist dir aber auch sehr überzeugend, jetzt gelungen. Und dass sie da auch mit sich kämpft und dann muss sie irgendwie klettern und das kann sie dann halt nicht und dann muss ihr geholfen werden, damit sie da runter und wieder hochkommt und sie ächzt und stöhnt und schafft das fast nicht und ja, total realistisch. Absolut. Aber jetzt hast du gesagt, Taran, der Prinz, der ihre Hilfe braucht, ⁓ diesen Fluch, der auf seinem Land liegt, zu brechen. Denn der Fluch beinhaltet, dass er bestimmte Aufgaben zusammen mit einer Menschenfrau bewältigen muss, damit dieser Fluch gebrochen werden kann. Das ist nun mal die Du hast ihn beschrieben als eher so grumpy. Ich glaube, das steht auch im Klappentext drin, oder? Kann das sein? Ich weiß nicht.
Sabine Saphir (26:07): Die Chancen sind ganz gut, ich muss tatsächlich selber mal gucken. Ja, unerstehlich ist er im Klappentext.
Jennifer Rolle (26:13): Ich fand ihn überhaupt nicht unaustehlich. Ich fand ihn nicht unaustehlich. Ich fand ihn nicht grumpy. Ich fand ihn so empathisch und ich fand ihn so... Also wie er... Ich fand er ehrlicherweise Alva unaustehlich. Und wie er damit umgegangen ist und wie er auf sie eingegangen ist und wie verständnisvoll er mit ihr war. Ich glaube, ich hätte sie nur geschüttelt an seiner Stelle. Dafür war er doch extrem geduldig mit ihr.
Sabine Saphir (26:40): Du musst denken, er braucht sie auch ganz dringend. Ohne sie geht die Welt unter. Er musste sich auch zusammenreißen. Er ist jemand, der überhaupt nicht gerne Hilfe von anderen annimmt und ist eben dann angewiesen auf die Hilfe von anderen.
26:54 Zielgruppe und Identifikation der Leserinnen
Jennifer Rolle (26:44): Ja, eben. Ja, eben. Ja, das kann man wohl so sagen. Ja, und dann bestehen die beiden zusammen was mich jetzt mal interessieren würde, was du glaubst, für wen dieses Buch besonders interessant sein könnte, geeignet ist.
Sabine Saphir (27:12): Also Alter tatsächlich habe ich immer so bisschen gesagt, so circa ab 16, aber die meisten Leserinnen sind so wie Alva selber auch eher so Mitte 20 oder sogar noch älter. Da haben sich auch viele ältere Leserinnen gut abgeholt gefühlt, weil das eben nicht die 14-jährige ist, die plötzlich die beste Schwertkämpferin aus allen Landen ist. Ich glaube, das ist auch ein Buch für all diejenigen, die eben das Gefühl hatten, dass sie nicht die Heldin in einer Geschichte sein könnten.
Jennifer Rolle (27:23): Mhm. Mmh.
Sabine Saphir (27:42): weil sie sehen, ja es ist möglich. Und da habe ich glaube ich sehr sehr viele Leserinnen abgeholt, die sich oft mit den Protagonistinnen in anderen Romantasy-Büchern einfach nicht identifizieren konnten.
Jennifer Rolle (27:45): Mhm. nicht identifizieren können. Genau, also das ist mir nämlich auch durch den Kopf gegangen, als ich das Buch gelesen habe, dass das durchaus ein Buch gewesen wäre, was ich auch schon mit mit 14, 15, 16 hätte gut lesen können, was mich sehr gefesselt und gepackt hätte, weil es so so eine Abenteuergeschichte und die müssen dann irgendwelche Aufgaben bewältigen und von einer, also wie so eine Art Schnitzeljagd, von einer Aufgabe zur nächsten gehen und Rätsel lösen und wie gesagt Abenteuer bestehen. Und das hat mich sehr erinnert an die Art von Roman, ich in der Zeit gelesen habe. Und es ist ja auch, da ist ja kein echter Spice drin. Das ist ja sehr, sehr clean, Buch. Also kein, kein erwachsener Roman oder... Erwachsene Literatur, wie man so schön sagt, sondern durchaus auch... Also ist es auch ein schönes Buch, was man durchaus auch jüngeren Menschen schenken kann und eine schöne Liebesgeschichte dabei hat. Ja, das hätte ich auch so eingeschätzt. interessant, dass du damit aber trotzdem jedes Alter zu erreichen scheinst.
Sabine Saphir (28:43): Ja. Ja, ich hab eigentlich auch zu meinem Patenkind gesagt, das ist noch nichts für dich. Sie hat es sich natürlich heimlich trotzdem bei ihrer Mutter geschnappt. Hat sich sehr abgeholt, gefühlt. Ja, war auch schon für mich drin. genau, dadurch, dass hier keine explizite Szene drin ist, finde ich krall, um dann das auch bisschen jüngeren Audiences zu trauen.
29:27 Leserwartungen und emotionale Resonanz
Jennifer Rolle (29:16): Na ja doch, ja. Was wünscht du dir denn, was Leserinnen so am Ende des Buches denken oder fühlen oder daraus mitnehmen aus dieser Geschichte?
Sabine Saphir (29:35): Ich hab's grad ja schon so ein bisschen gesagt. Ich wollte, dass die sich richtig abgeholt fühlen, sich wirklich damit identifizieren können, dass sie ganz viel aus dem Leben auch rausholen können, auch wenn sich's vielleicht gerade gar nicht mehr so anfühlt.
29:50 Schreibprozess
Jennifer Rolle (29:50): Mich würde jetzt noch mal interessieren, so bisschen so auf deinen Schreibprozess drauf zu gucken, wie du dich so beim Schreiben organisierst, ob du bestimmte Rituale hast oder Routinen, um dich in Schreibstimmung zu bringen oder kommst du einfach nach Hause und setzt dich an den Schreibtisch und es geht los.
Sabine Saphir (30:09): Also ich bin tatsächlich extrem flexibel. Die meisten von meinen Autorenkolleginnen, was ich so jetzt erfahren habe, sind nicht so. Mich kann man wirklich überall hinsetzen und ich kann und ich werde schreiben. Ich habe schon im Auto geschrieben. Ich schreibe tatsächlich sehr, sehr gerne auf dem Ausflugsschiff, wo alle immer denken, geht's?
Jennifer Rolle (30:27): habe ich gesehen, hast du auch einen Beitrag eingestellt. Was fand ich denn faszinierend? Hast du bei dir da irgendwie ein Teich in der Nähe mit Ausflugsdampfern?
Sabine Saphir (30:37): Aus München fährt man tatsächlich ganz schnell an den Ammersee und den Starnberger See. Und auf denen fahren beide so Ausflugsdampfer. Da wurde ich tatsächlich vom Personal auch schon angesprochen. Muss du heute arbeiten? Die dachten, ich arbeite halt meinen Day-Job. Weil ich auch teilweise natürlich wahnsinnig konzentriert bin. Ich will auch gar nicht wissen, wie viele Touristen mir schon über die Schulter mitgelesen haben.
Jennifer Rolle (30:42): ⁓ okay. Also auch gute Werbung.
Sabine Saphir (31:04): wenn sie sich danach das Buch holen und ich lese auch gerne vor.
Jennifer Rolle (31:09): lustigste, was ich einmal gehört hatte, war von Emma Wagner, die erzählte, dass sie noch im Kreißsaal geschrieben hat. Das fand ich schon sehr extrem.
Sabine Saphir (31:16): Respekt! Respekt! Wahnsinn! Weil ich wahrscheinlich noch eine gute Idee gehabt die muss raus, die weiß ich in 10 Minuten nicht.
Jennifer Rolle (31:22): Den muss raus, ja?
Sabine Saphir (31:25): Wahnsinn!
Jennifer Rolle (31:26): Ja, Wahnsinn. Ja, und andere, die brauchen erst mal so eine Kerze an und ihren Tee auf der rechten Seite und gedimmtes Licht oder was. Aber mei, ja, es ist sehr unterschiedlich.
Sabine Saphir (31:34): Die Sonne muss im rechten Winkel einfallen.
31:40 Umgang mit Schreibblockaden
Jennifer Rolle (31:40): Hattest du schon mal sowas wie eine Schreibblockade? Ja. Viele sogar.
Sabine Saphir (31:42): Ja, viele tatsächlich. Gerade weil es schrägt, ich habe insgesamt vier Jahre gebraucht, das zu schreiben, weil ich da unter anderem auch den Fehler gemacht habe, immer noch auf die Muse zu warten, zu warten, dass ich die Szene perfekt auf die Seite bekomme. als ich mich dann entschlossen habe, dieses Buch fertig zu machen, hat es wirklich für mich auch Klick gemacht. Und ich habe mir die Erlaubnis gegeben, das war das, was für mich auch jetzt die meiste Schreibprokade bricht. Ich habe mir die Erlaubnis gegeben, schlecht zu schreiben.
Jennifer Rolle (31:50): Okay. Mmh.
Sabine Saphir (32:11): und zwar wirklich schlecht zu schreiben. Ganz bewusst. Weil manchmal kommt die Szene nicht aufs erste, so auf's Papier wie ich sie gerne hätte. Und dann schreibe ich sie einfach furchtbar auf. Im Zweifelsfall schreibe ich dahin, Kampfszene hier. Und mach weiter. Und das hat mir ganz viel Freiheit gegeben, viel Kreativität gegeben, auch mal Sachen auszuprobieren, die vielleicht überhaupt nicht gut rauskommen. Und vielleicht fliegen die dann in der Korrektur, auch in hohem Bogen weg. Aber tatsächlich Ich oft überrascht, dass es gar nicht so schlecht war, wie ich mir erlaubt habe zu schreiben. Aber das hat mir ganz doll geholfen.
Jennifer Rolle (32:47): Im Prinzip habe ich das früher auch so. Ich habe Fachartikel manche flutschen halt, da hast du eine Idee und dann schreibst das so runter und andere, da hast du eine Idee und es flutscht trotzdem nicht. Und du weißt nicht, wie du anfangen sollst und alles ist durcheinander. Das ist aber auch so mein Learning, einfach anfangen irgendwie.
Sabine Saphir (33:00): Mhm.
Jennifer Rolle (33:12): Und es sortiert sich dann beim Schreiben. Und manchmal sortiert es sich beim Schreiben dann auch nicht gut, aber wenn man es dann einen Tag liegen lässt und am nächsten Tag drüber geht, dann sieht man plötzlich, wo die Fehler liegen und was daran von der Storyline her oder was auch immer nicht gepasst hat. Das war so mein Learning.
Sabine Saphir (33:28): Nein. Die Amis sagen immer gerne, you can't edit a blank page. Also du kannst die leere Seite nicht korrigieren.
33:38 Der Balanceakt zwischen Planung und Freiheit
Jennifer Rolle (33:35): Mhm. Ja, genau. Also Hauptsache man schreibt irgendwas. Das heißt, vier Jahre hast du an Tricked gearbeitet und gehörst du denn zu denjenigen, die einfach so drauf losschreiben oder bist du eine, die akribisch so die Szenen vorplant? Es gibt ja so richtige Schemata, wo dann so vom Allgemeinen zum Spezifischen, bis man dann wirklich jede Szene erstmal vorgedacht hat und auch dann also abgestimmt hat, bevor man die Szene dann wirklich schreibt.
Sabine Saphir (34:08): Ich falle tatsächlich aus Spektrum genau in die Mitte dazwischen. Ich bin weder jemand, perfekt ausplant, noch jemand, der komplett frei ist. Was ich immer am Anfang von jeder Geschichte habe, ist, wo fangen wir an? Wo ist das Drama? Wo ist das Problem? Und ich weiß, wo wir enden.
Jennifer Rolle (34:11): Mh.
Sabine Saphir (34:27): Das steht auf jeden Fall fest, sonst schreibe ich nicht. Ich habe meistens sogar vor Augen schon, wo das Buch enden soll und meistens ein paar coole Ideen dazwischen, ein bisschen soll der Wischel auf und abgehen. Das habe ich so ein bisschen im Plan, vielleicht ein paar Hauptszenen und dann hangel ich mich dadurch.
Jennifer Rolle (34:37): Mhm. Mhm. gehst du das dann chronologisch an, dass du so von vorne nach hinten schreibst oder pickst du dir zwischendurch auch mal Szenen raus dann?
Sabine Saphir (34:50): Ja, also gerade am Anfang vom Schreibprozess habe ich eben meine paar Sachen, die ich schon weiß, was ich machen will und die muss ich dann auch möglichst schnell aufs Papier bringen, sonst weiß ich das unter Umständen in ein oder zwei Monaten auch nicht mehr. Und dann bringe ich erstmal meine großen Szenen aufs Papier und dann arbeite ich mich von Szene zu Szene und in meinem letzten Schreibschreibdurchgang verbinde ich die dann alle schön. Da fliegt auch gerne nochmal was raus, wenn ich merke, das kriege ich nicht sauber zusammen, dann entstehen auch noch viele neue Szenen. Aber das ist dann, wo erst überhaupt was Lesbares rauskommt. Deswegen kann ich auch ganz lange niemanden meine Sachen lesen lassen, weil es macht keinen Sinn.
Jennifer Rolle (35:16): Mhm. Mhm. Hast du das irgendwo gelernt? du mal irgendwelche Workshops mitgemacht? Oder hast du dir selber das so beigebracht, wie man sowas machen könnte? Wo hast du da dein Vorgehen her?
Sabine Saphir (35:40): Ich habe sehr viele Bücher zum Handwerk Schreiben tatsächlich gelesen und ich habe ja gesagt, ich bin in dieser amerikanischen Schreibgruppe The Writer Sanctuary drin, da habe ich einige Kurse belegt und ich war jetzt mit denen auch auf zwei Schreib-Retreats waren es inzwischen, eins in Schottland, eins in Paris, wo wir wirklich auch nochmal spezielle Themen behandelt
36:03 Self-Publishing vs. Verlag: Vor- und Nachteile
Jennifer Rolle (35:44): Ja. Ja. Was mich ja noch mal total interessieren würde, Tricked ist ich im Self Publishing rausgekommen. Und jetzt habe ich aber gesehen, dass dein neuer Roman, dass du dafür einen Verlag gefunden hast, der wird bei Cove was ist für dich der Vorteil davon in einem Verlag zu sein? Das scheint ja ein großer Traum gewesen zu sein, aber Träume ändern sich ja auch Was war vielleicht auch am Self-Publishing so abschreckend, dass du gesagt hast, ich brauche unbedingt einen Verlag für das nächste Buch.
Sabine Saphir (36:32): Du hast es gerade schon ganz gut angeschnitten. Das war der Traum. Das Verlag, das hatte ich so lange vor Augen, das habe ich mir so lange gewünscht. Und ich dachte eigentlich auch ganz ursprünglich, dass Self Publishing Plan B ist. Während ich es gemacht habe, habe ich mich total verliebt in Self Publishing. Habe richtig viel Freude gefunden. Ich durfte so viele tolle Sachen machen. habe ja jede Entscheidung an diesem Buch habe ich getroffen.
Jennifer Rolle (37:00): Hast du komplett selbst getroffen,
Sabine Saphir (37:01): Ja, vom Cover dann, ich wollte unbedingt Schmuckseiten da drin haben. Dann habe ich da Schmuckseiten bei ein paar tollen Künstlerinnen einen Auftrag gegeben. Und dann haben wir Schmuckseiten da drin. Also diese komplette Freiheit machen zu dürfen, was ich wollte. Ich habe was einsprechen lassen von einem professionellen Sprecher, einfach weil ich da Lust drauf hatte. Deswegen, also ich habe mich total in Self Publishing verliebt. Aber Verlag war eben dieser gute alte Traum und Ein großer Vorteil ist es jetzt natürlich auch mal mit Profis arbeiten zu dürfen. Das ist tatsächlich und ich spüre das auch mal ein super Sparing Partner zu haben. Ich bin jetzt auch bei Cove Story total glücklich. Ich habe sehr, sehr viel Glück mit den netten Leuten, mit denen ich zusammenarbeiten kann. Die Zusammenarbeit ist auf Augenhöhe, sonst wäre ich glaube ich auch nicht so begeistert. Aber es ist so angenehm mit denen zu arbeiten, zu lernen, wie ein richtiger Profi die Geschichte auf den Markt bringen würde, was die machen wollen, was für Ideen die haben. Und deswegen, das ist gerade ganz toll, das auch im Vergleich zu sehen und ganz viel zu lernen. und ich werde auch ganz toll mit einbezogen. Das ist auch nicht selbstverständlich. Deswegen bin ich sehr dankbar, dass ich in dem Verlag jetzt gelandet bin. Und was man natürlich auch noch dazu sagen muss, ist es auch ein finanzieller Aspekt. Weil alle Entscheidungen, die ich hier treffen durfte, musste ich natürlich auch entsprechend bezahlen. Und das übernimmt der Verlag jetzt.
38:47 Neues Buchprojekt: Dragon and Thief
Jennifer Rolle (38:16): Stimmt. Ja. Klar. Ja, kostet alles extra, Also Farbschnitt oder wie du sagst, Schmuckseiten, diese ganzen Sachen, das sind halt ja auch letztendlich wirtschaftliche Entscheidungen, und du weißt nicht, ob sich das rechnen wird. Und so ein Verlag hat natürlich ganz andere was darfst du dann schon erzählen über das neue? Also ich weiß, der Titel steht glaube ich schon fest, oder ist das nur ein Arbeitstitel?
Sabine Saphir (38:53): Es war der Arbeitstitel und der wird jetzt auch behalten. freue ich mich schon sehr drüber. Dragon and Thief wird das nächste Buch heißen.
Jennifer Rolle (38:57): Okay. Und da hast du schon verraten, worum es gehen wird? Ist das schon so weit raus?
Sabine Saphir (39:06): Ich darf ganz bisschen was erzählen, leider noch nicht so viel. Vielleicht können wir dann ja nochmal sprechen, wenn ich ein bisschen mehr erzählen darf. Und zwar wird es in Dragon and Thief ⁓ eine besonders dreiste Diebin und einen richtig grumpy Drachenkönig gehen und es wird eine Marriage of Convenience geben.
Jennifer Rolle (39:13): Ja. Eine Marriage of Convenience. wie wird das ablaufen?
Sabine Saphir (39:30): Genau, also ich darf mich jetzt nicht auf mein spezielles Buch beziehen, aber generell, Marriage of Convenience, sind zwei Leute, heiraten müssen, weil es irgendwie praktisch ist. Zum Beispiel zwei Herrscher von zwei Reichen, die halt heiraten müssen, weil wir müssen jetzt heiraten, den Frieden zu wahren oder sowas. Das ist der, der Trope.
Jennifer Rolle (39:38): Mhm. Mhm. Mhm. Mh. Und wann kommt das Buch? Auf den Markt?
Sabine Saphir (39:53): Schon Ende 2026.
Jennifer Rolle (39:54): Und steht schon das Cover fest?
Sabine Saphir (39:58): Es ist was in Arbeit, ich hab's aber noch nicht fertig gesehen.
Jennifer Rolle (40:02): Gibt's denn schon einen Termin für das Cover Reveal? Noch nicht.
Sabine Saphir (40:05): Leider noch nicht, leider noch nicht. Wird aber eher so im letzten drei Viertel des Jahres
40:25 Genrevielfalt: Krimis und Romcoms
Jennifer Rolle (40:14): Gibt es denn noch andere Genres, in denen du dich mal ausprobieren möchtest? Wenn du zum Beispiel sagst, du liest auch Krimis oder solche Sachen. Wie ist das?
Sabine Saphir (40:25): Also tatsächlich habe ich gerade noch was in der Hinterhand. weiß nicht, wie schnell ich dazu komme, es tatsächlich umzusetzen. Ich arbeite ganz latent noch an einem Lokalkrimi.
Jennifer Rolle (40:38): Tatsächlich. Auch unter deinem aktuellen Pseudonym oder machst du das dann unter einem anderen Namen?
Sabine Saphir (40:44): Voraussichtlich werde ich dafür ein anderes Pseudonym nutzen, damit das nicht so übereinander rutscht.
Jennifer Rolle (40:50): hast du auch mal überlegt oder vielleicht, ich nicht, musst du ja jetzt nicht beantworten, wenn du das nicht darfst für deinen aktuellen Roman, aber zum Beispiel auch mehr mal in die spicy Richtung zu gehen innerhalb des Romance Genres oder mal das Sports Romance zu schreiben oder so. Hast du da Pläne in der Hinsicht nochmal das Sub Genre zu wechseln?
41:12 Spicy Elemente im Schreiben: Herausforderungen und Erfahrungen
Sabine Saphir (41:12): Also tatsächlich eine meiner Kurzgeschichten ist eine Romcom, die ist aber sehr kurz, also das ist jetzt nicht was riesiges. Ich darf ein bisschen drüber reden, es wird Spice geben. Also es ist nicht mehr wie Tricked Closed Door, es wird Spice geben, aber ich darf noch nicht tiefer drauf eingehen, aber es wird etwas spicier werden.
Jennifer Rolle (41:16): Mhm. Und wie war das so, so in diese Richtung zu gehen und das mal auszuprobieren? Ist das nicht ein bisschen komisch, so was zu schreiben?
Sabine Saphir (41:41): Absolut wild, absolut wild. Ich hab bei Tricked lange überlegt, ob ich's machen soll, weil die Charaktere sind ja Mitte, Ende 20. Das hätte auch absolut gepasst und in der Romanticie ist das ja auch relativ standard. Es hat zu der Geschichte nicht gepasst. Aber zu dieser Geschichte hat es auch einfach gepasst. Das war richtig für die beiden Figuren und für die, wie das läuft. Ich finde auch wichtig, dass der Spice zum Plot passt und den Plot auch voran bringt. Zumindest in dem, was ich schreibe. Ich finde es auch legitim in anderen Büchern, wenn dem nicht so ist. das ist, wie ich das jetzt schreiben wollte. Und es hat gepasst. Es war ungewohnt, hat Spaß gemacht. Aber das Wildeste ist es tatsächlich, sich das lekturieren zu lassen.
Jennifer Rolle (42:26): Echt wahr? Was ist daran so wild?
Sabine Saphir (42:28): Man überlegt sich eine explizite Szene, gibt die jemand anderem und sagt, wie findest du das? Das Gute ist, meine Lektorin ist klasse und wir machen das auch ganz toll und die hatte auch gar nicht so viele Anmerkungen, aber sich dieses professionelle Feedback und dann da über Kommata zu streiten in einer expliziten Szene ist anderswild.
Jennifer Rolle (42:38): Vielen
Sabine Saphir (42:59): Das heißt, unsere Wettbewerb
Jennifer Rolle (43:00): Da wird plötzlich ganz nüchtern auf etwas geguckt, was doch sonst sehr emotional ist.
Sabine Saphir (43:06): Absolut, einfach dieser Kontrast. Aber wie gesagt, ich arbeite zum Glück auch mit der Lektorin wahnsinnig gut zusammen und deswegen war das dann alles gar nicht so tragisch, aber das war auch, als ich es abgegeben habe zum Lektorat, dachte ich, okay, schauen wir mal.
Jennifer Rolle (43:23): Ja, stelle ich mir auch gewöhnungsbedürftig vor, auf jeden Fall. Dann ich aber gespannt, wenn das dann freigelassen wird an die Leserschaft. Ich meine, damit musst du ja dann sowieso rechnen, dass Leute das dann auch wirklich lesen hinterher.
Sabine Saphir (43:39): wäre ganz schön.
Jennifer Rolle (43:41): Und wirst du es dann vor deiner Familie verheimlichen oder dürfen die das auch lesen?
Sabine Saphir (43:46): Nee, meine Mutter hat mich gefragt, warum ich bei Tricked nicht schon eine explizite Szene drin hatte Die sind alle sehr entspannt. Aber diesmal habe ich zu meinem Patenkind gesagt, das Buch darf sie erst lesen, wenn sie 18 ist. Ist mir egal. Da setze ich mich jetzt weg.
Jennifer Rolle (44:04): Das ist lustig, schon wieder eine Parallele zu Emma Wagner, die auch am Anfang ganz clean geschrieben hat, closed door, und dann sich langsam bisschen vorgewagt hat und ihre Omi zu ihr sagt, da darf aber ruhig noch mal ein bisschen mehr.
Sabine Saphir (44:21): Super!
Jennifer Rolle (44:23): Ja, ich glaube, das hört auch nie auf. Das keine Frage des Alters.
Sabine Saphir (44:28): Ja, das ist doch cool.
44:30 Wo kannst du Sabine folgen?
Jennifer Rolle (44:30): Wo können wir denn mitbekommen, wann das Cover draußen ist oder wann du auf der Frankfurter Buchmesse bist oder wo und wann denn das Buch wirklich rauskommt? Wie kann man dir folgen? Wie kann man am Ball bleiben?
Sabine Saphir (44:50): Sehr, sehr gerne könnt ihr mir folgen, entweder bei TikTok, das ist mein Hauptkanal, oder auch bei Instagram, da bin ich noch stark am aufbauen, aber da freue ich mich auch über jede und jeden Einzelnen, die Lust haben, mich auf der Reise zu begleiten.
Jennifer Rolle (45:06): Und auf diesen beiden Kanälen könnt ihr auch tatsächlich an unserem Gewinnspiel mitmachen, denn Sabine, du bist so lieb und spendest drei Exemplare von Genau. Tricked, ein Reich muss fallen. Gerne nochmal an die Kamera halten, ihr findet also auf unser beider Instagram-Kanal und auf unser beider TikTok Kanal findet ihr die Informationen, was man dafür tun muss, ⁓ in den Lostopf zu wandern und wir werden tatsächlich dann in einer Woche die Auslosung miteinander machen und dann verkünden, wer denn ein Exemplar gewonnen hat. Da freue ich mich schon. Da sehen wir uns dann auch wieder bei der Verlosung.
Sabine Saphir (45:50): freue mich auch schon richtig drauf und ihr kriegt Tricked sogar mit dem exklusiven Messefarbschnitt. Das gibt es im Handel auch aktuell gar nicht zu kaufen.
Jennifer Rolle (45:58): Boah, das ist ja krass. Und wahrscheinlich bist du noch so lieb und signierst das auch noch. Und mit Widmung Das ist natürlich...
Sabine Saphir (46:02): Natürlich, Und vielleicht kommt auch noch die Charakterkarte mit rein.
Jennifer Rolle (46:08): Ja, sehr schön, Also kommt auf unsere Social Media Kanäle und nehmt teil am Gewinnspiel. Und dann würde ich vielen, vielen Dank, dass du dabei warst und an euch da draußen alle zwei Wochen erscheint hier eine neue Folge des Passion and Words Vodcasts Wenn euch diese Folge hier gefallen hat, dann hinterlasst doch gerne ein Daumen oder ein Sternchen, gerne auch ein Kommentar, egal was eure Plattform da so anbietet. Da freue ich mich auf jeden Fall drüber und gucke mir das auch gerne an, wenn ihr Wünsche äußert oder Feedback hinterlasst. in der Regel kann man, wie gesagt, diesen Kanal auch abonnieren. Das hilft allen freue mich auf jeden ganz doll, dass du da warst, liebe Sabine. Vielen Dank für dieses offene und lustige Gespräch. dann sehen wir uns erst mal zur Verlosung und später dann wahrscheinlich wieder auf der Frankfurter Buchmesse.
Sabine Saphir (47:08): Sehr gerne, vielen Dank dir, es hat so viel Spaß gemacht. Danke, dass ich dabei sein durfte.
Jennifer Rolle (47:14): Also, bis dann! Tschüss!
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