Transkript des Interviews mit Olivia Kohl

Hinweis: Dieses Transkript wurde automatisch erstellt und anschließend für bessere Lesbarkeit strukturiert. Kleinere Füllwörter und Dopplungen können dennoch enthalten sein.

Kapitel

Schnell-Navigation: Die Kapitel unten sind einklappbar. Tippe auf eine Überschrift, um den Abschnitt zu öffnen.

Transkript

00:00 Einleitung und Gastvorstellung

Jennifer Rolle (00:24)
Ich freue mich, dass du auch heute wieder eingeschaltet hast zum Lust Lektüre Vodcast. Und auch dieses Mal habe ich eine kleine technische Neuerung habe von meiner guten Freundin ein Mikrofon geschenkt bekommen zum Ausprobieren. ja, gibt man Feedback, ob das irgendwas verändert.

ob damit meine Stimme ein bisschen angenehmer wird. glaube es zwar nicht, aber sagt mal, wie ihr das empfunden habt. Und ansonsten vielleicht noch einleitend zu sagen, dieser Vodcast, erscheint ja auf ganz vielen Plattformen, YouTube, Spotify, Apple Podcasts und und und, wo es Podcasts und Vodcasts gibt.

Was mir total helfen würde, ist ein Feedback, also entweder in Form von Kommentaren oder in Form auch von Daumen hoch, Daumen runter oder Sterne oder was immer auch eure Plattform da anbietet, ein bisschen besser zu verstehen, was gefällt euch, was gefällt euch nicht so gut oder auch könnt ihr den Kanal natürlich sehr, gerne abonnieren, einen Ping zu erhalten, wenn wieder die nächste Folge online geht. Aber...

Jetzt zur heutigen Folge. Wir hatten ja letztes Mal die Gay-Romance-Autorin Mia Rosé zu Gast. Und danach ist eine andere Autorin auf mich zugekommen, worüber ich mich sehr, sehr gefreut habe. Ich freue mich immer, wenn jemand auf mich aktiv zukommt. Und zwar eine Autorin, die, ich sag's jetzt mal so, da werden wir auch noch drüber sprechen, ich nenn's jetzt mal lesbische Romance-Geschichten schreibt, wie immer man das auch vielleicht alternativ sonst so im Markt nennt.

Olivia Kohl (01:39)
Ja.

Jennifer Rolle (01:55)
Und ich dachte, das würde ganz gut passen, weil wir letztes Mal über Gay-Romance gesprochen haben. Und ich finde nämlich diesen Zweig der Romance, wo es Geschichten zwischen Frauen geht, total unterrepräsentiert und bin deshalb schon sehr, gespannt. Mit dir, liebe Olivia. Olivia Kohl ist heute bei mir zu Gast, darüber zu sprechen. Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass du da bist.

Olivia Kohl (02:18)
Hallo Jenny, hallo an alle Zuhörerinnen und Zuschauer, ich traue mich sehr, dass ich hier sein darf.

Jennifer Rolle (02:24)
Und ja, die liebe Olivia, ich sag dir schon, sie hat mich kontaktiert, ⁓ dieses Thema mal zu platzieren und in die Diskussion zu bringen. Und bevor wir da einsteigen, würde ich vorschlagen, wir lernen dich jetzt noch mal bisschen besser kennen, liebe Olivia. Magst du mal kurz erzählen, wer du bist und was für Arten von Frauen-Romances du schreibst?

Olivia Kohl (02:50)
Sehr gerne. Also ich bin Olivia und ich schreibe hauptsächlich Sapphic Romance. Habe mich da jetzt darauf spezialisiert, nachdem ich nach fünf Büchern festgestellt habe, ich kann nicht so gut über Männer schreiben, weil ich das irgendwie nicht nachvollziehen kann. Und deswegen wäre jetzt schon alles dabei von Fantasy, los Dark Romance. Ich habe mich da wild ausprobiert und fühle mich trotzdem mehr so als Storytellerin und auch Entertainerin als jetzt hauptmäßig Autorin.

Weil ich finde, man kann Geschichten auf so viele Weisen erzählen und deswegen mache ich Social Media so gern. Deswegen liebe ich YouTube Videos zu drehen und habe auch schon ganz bald meinen ersten Fernsehauftritt. Ich bin da ganz aufgeregt. In einem Monat geht es da auch schon los und das freut mich so sehr und das gehört alles zu mir. Social Media, die Kamera, Bücher, einfach alles. Ich bin da ganz vielseitig interessiert, so als Mensch.

Jennifer Rolle (03:26)
Uuuuh, wie echt, wie spannend, spannend!

Superspannend. Du hast schon angedeutet, du hast früher Romance-Geschichten zwischen Männern und Frauen, wie das meistens der Fall ist, geschrieben und bist dann gewechselt zum weiblichen Fach und du sagst, das kannst du einfach besser nachvollziehen, das heißt, du bist auch vom anderen Ufer, wie man so schön sagt, oder... ja.

Olivia Kohl (03:58)
Ja, klar,

klar. Also ich hab's versucht, so wie die Breite und Wasse zu schreiben, das ja auch so der Buchmarkt irgendwie liebt oder vordringlich. Ich hab jetzt keine Prozentzahl im Kopf, aber es gibt doch bestimmt irgendwie so eine Statistik, was am liebsten weggelesen wird. Und ich dachte, komm, versuchst du's mal. Ja, und dann hatte ich dann so ein Szenen, so ja, beschreib mal einen Mann. Was würde einem dann so auffallen?

Jennifer Rolle (04:03)
Uhu.

Bestimmt.

Olivia Kohl (04:24)
Ich hab mich da so geschämt, das zu schreiben, weil ich konnte es gar nicht nachvollziehen. Und dann hab ich irgendwann einen Trick 17 für mich entdeckt, das einfach umzukehren und hab dann aus Männerkerspektive geschrieben und dann konnte ich Frauen beschreiben. Und das lief super! Also das war authentisch, da konnte ich mich austoben, wie sonst war das. Da hatte ich nur immer das Problem, ich denke wie eine Frau, aber ich muss hier wie ein Mann denken. Das hat auch nicht funktioniert und dann dachte ich, ach komm, mach es gleich richtig.

Jennifer Rolle (04:28)
Mhm. Mhm.

Haha

machst es gleich richtig. Auf dieses Thema Own Voice, da kommen wir auch noch im Laufe des Interviews zurück, da haben wir auch eine Frage eingereicht bekommen von einer Leserin oder Zuschauerin. Aber vielleicht erzählst du erstmal, du hast gesagt, du machst noch ganz viele andere Sachen auf Social Media, das heißt, du bist keine...

Olivia Kohl (04:50)
Ja.

Jennifer Rolle (05:13)
Vollzeitautoren, sondern du hast auch noch einen Job oder wie... ja, womit verdienst du deine Brötchen ansonsten so?

Olivia Kohl (05:23)
Also ich bin Hobbyautorin mit den Tantiemen einer Hobbyautorin. Und ich wünschte mir, ich wäre Hobbyautorin mit einem Vollzeitgehalt. Das finde ich schon ganz cool. Aber ich wäre nicht so gerne Vollzeitautorin, weil ich mir das Stand heute nicht vorstellen kann, 8 Stunden am Tag zu schreiben, schreiben zu müssen. Dieses Hobby zum Beruf zu machen, das könnte ich mir nicht vorstellen. Und umso mehr freut es mich jetzt, dass ich das auch gar nicht muss, weil ich demnächst ins Disneyland Paris gehe zum Arbeiten.

Jennifer Rolle (05:27)
Okay.

Mhm.

Wie spannend!

Olivia Kohl (05:52)
Arbeiten, wo

andere Urlaub machen. Nee, aber ein Traum wird wirklich war für mich und eine bessere Inspiration würde es gar nicht geben. Also jetzt gerade bin ich auch so im Freizeitpark Roman am schreiben und da kann ich mich auch so sehr austoben und das Disney-Mädel in mir lebt es auch so sehr. Ja, ein Traum wird war einfach.

Jennifer Rolle (06:10)
Superspannend! Sprichst du auch Französisch? Dass du dich da durchschlagen kannst?

Olivia Kohl (06:15)
Ich habe mir drei Monaten ganz allein Französisch beigebracht, weil es war die Grundvoraussetzung für den Job. Und das sah so aus, dass mein erstes Vorstellungsgespräch auf Englisch war. Es war aber relativ schnell vorbei, weil man mir dann gesagt hat, ne ne, du musst schon Französisch sprechen und ich konnte damals wirklich gar nichts. Dann habe ich angefangen zu weinen, das war dann so traurig und ich habe gesagt, ich werde niemals Französisch können, das werde ich doch nie schaffen, ich werde da nie arbeiten. Und dann...

Ich dachte, wieso eigentlich nicht? Du kriegst jetzt den Hintern hoch und du übst es jetzt und du machst und tust und dann hat's geklappt und ich hab den Job bekommen, den ich immer wollte und jetzt bin ich noch mit Italienisch am Anfang nebenbei und ach, ja.

Jennifer Rolle (06:53)
Wow!

Sag mal, wenn ich das irgendwie richtig in Erinnerung habe, du hast irgendwo mal geteilt, dass du aus der Pfalz kommst oder in der Pfalz lebst zumindest. ist ja Frankreich gar nicht so weit, nicht? Manche können da ja besser Französisch als Englisch, aber das trifft auf dich nicht zu.

Olivia Kohl (07:02)
Ja, genau.

Ne, definitiv nicht. Ich hatte Französisch

in der Schule. Du auch?

Jennifer Rolle (07:12)
Ja, bin manchmal überrascht, was noch zurückkommt, wenn ich denn mal Frankreich Urlaub mache, aber es ist wirklich so. Cool, spannend. Und was machst du dann da, also in Disneyland?

Olivia Kohl (07:17)
Ja?

Ja viel bleibt da leider nicht hängen.

Also meine Jobbezeichnung heißt Guestflow, das heißt ich bin dann für den Besucherstrom zuständig. Mit allen Fragen kommen die Leute zu mir. Ich sorge für Sicherheit bei den Paraden, wenn man die Figuren treffen kann. Also ich bin so der erste Kontakt, den die Menschen auch haben im Park, wenn irgendwas ist, wenn sie was suchen. Einfach das, was ich immer machen wollte. Und natürlich bleibt das Schreiben auch immer noch da. Aber das lässt sich gut kombinieren, weil ich schreibe ja nicht zehn Stunden am Tag.

Jennifer Rolle (07:37)
Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Mhm,

Olivia Kohl (07:59)
Und von

Jennifer Rolle (07:59)
mhm.

Olivia Kohl (07:59)
daher dann so nach Feierabend, dann hat man auch nochmal richtig Lust, weil wenn man den ganzen Tag draußen arbeitet, an der frischen Luft ist, sich viel bewegt und dann runterkommen, schreiben, das hat dann nochmal was.

Jennifer Rolle (08:03)
Mhm.

Jetzt erzähl mir doch nochmal, also die diesen Vodcast nur hören und nicht sehen, die können das jetzt leider nicht sehen, aber Olivia sitzt vor einem wunderschönen Hintergrund mit ganz vielen rosa Bildchen, die so eine Collage bilden. Das sieht so wunderschön aus jetzt hier im Video. Was ist das, was du da hängen hast an der Wand?

Olivia Kohl (08:27)
Mh, was heißt das?

Ich habe da über Jahre hinweg immer wieder Bilder gesammelt. Da fordere ich irgendwie in pink, die dann da zusammenzulöten. Weil ich liebe pink, ich bin so das typische Mädchen. Ich liebe ja auch Disney, Glitzer, Einhörner. damit hat man mich. Und da dachte ich ja, passt doch, da gibt einem Inspiration und Motivation, wenn man sich wohlfühlt, immer wichtig.

08:52 Der Weg zum Schreiben

Jennifer Rolle (08:52)
Wunder, wunderschön. Jetzt musst du uns aber unbedingt noch erzählen, wie du zum Schreiben gekommen bist. Du hast gesagt, ich habe es dann einfach mal versucht mit Mann-Frau-Geschichten. War das tatsächlich dein erster Try oder hast du auch vorher noch was anderes geschrieben? Wann hast du angefangen? Wie kam es dazu, dass du auf die Idee gekommen bist? Erzähl mal.

Olivia Kohl (08:54)
Hm.

Also wenn ich zurückdenke, wie lange das schon her ist, dann fühle ich mich wirklich alt. bin 22, aber dann fühle ich mich alt. Ich habe in der ersten Klasse angefangen, direkt mit 6. Direkt. Also sobald man mir gezeigt hat, wie man schreibt, wie man Buchstaben miteinander verbindet. Ich habe die ganzen Geschichten von der ersten Klasse. Die erste Story waren Dinosaurier-Mädchen. Ja, die ich der Abenteuer erlebt.

Jennifer Rolle (09:18)
Was soll ich denn da sagen?

Olivia Kohl (09:42)
Ab da ab hatte ich immer den Ruf, der Klasse die Autorin zu sein. Und ich habe immer geschrieben, geschrieben. Ich durfte vorlesen, ich habe bei Wettbewerben mitgemacht. Also so eine wunderschöne romantische Karriere von Anfang an irgendwie. Und ein Lob, was ich auch nie vergessen werde, das kam damals von meiner Klassenlehrerin in der vierten Klasse beim Abschluss. Die dann zu mir sagte, weißt du Olivia, irgendwann in Zukunft, ich werde in eine Buchhandlung reingehen und ich werde nach einem Buch von dir schauen, weil ich weiß, du wirst es schaffen.

Das hat mich so berührt bis heute.

10:14 A-B-Spiel

Jennifer Rolle (10:14)
Das ist ja schön, das ist schöne Geschichte. Olivia, du hast es vielleicht schon mitbekommen, ich spiele mit meinen Gästen hier gerne das A oder B-Spiel, wo ich zwei Alternativen völlig kontextfrei offeriere und meine Gäste sich dann für eine dieser Alternativen entscheiden sollen und gerne das auch begründen dürfen und bisschen erzählen dürfen, was sie dazu denken. Und ja, das würde ich gerne auch mit dir spielen. Bist du bereit?

Olivia Kohl (10:17)
Total.

Nö.

der spannend los geht's.

Jennifer Rolle (10:47)
erstes alternativen Pärchen, spontan oder geplant.

Olivia Kohl (10:51)
⁓ sowas von geplant. Also wenn irgendwas spontan passiert, bekomme ich Angst. Nein.

Also ich brauch alles geplant, strukturiert, am besten schon Jahre im Voraus. Das ist ganz schlimm mit mir. Aber ich lieb's ja auch so organisieren. Was will man tun?

Jennifer Rolle (11:06)
Okay. Okay. Also

ich kann das auch durchaus nachvollziehen. Mein Mann und ich, haben einmal einen Urlaub gemacht, wir einfach so ins Blaue hineingefahren sind, so wie manche das ja machen und dann uns während des Urlaubs rausgesucht haben, wohin wir fahren und wo wir Unterkunft haben und so weiter und so weiter. Stress pur.

Olivia Kohl (11:24)
Wow!

Jennifer Rolle (11:29)
absoluter Stress. Man war eigentlich die ganze Zeit nur auf der Suche, hat sich überlegt, okay, finden wir eine Unterkunft, ist die auch angenehm, Unterkunft, ist die vom Breitleistungsverhältnis richtig, Restaurants war schwierig und so weiter. Und seitdem machen wir nur noch alles komplett vorgeplant, sodass man sich praktisch während des Urlaubs einfach nur noch fallen lassen kann und das abfackeln kann, was man vorher mühselig geplant hat und sicherstellen kann.

dass man dann auch wirklich an den schönsten Orten landet und nicht einfach nur per Zufall nur irgendwo an den schönsten.

Olivia Kohl (12:03)
Ja, das klingt doch auch schön!

Irgendwas entdecken, dahingehen, wo der Wind einen hin bringt.

Jennifer Rolle (12:08)
Ja, das klingt so schön für uns, war es Stress. Ne, ne, wir sind mit dem Auto gefahren und dann eben von Unterkunft zu Unterkunft einmal durch die Toskana und das ist im Sommer jetzt auch nicht so einfach dann so spontan eine Unterkunft zu finden. Ja, Italien, genau. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich in der Zwischenzeit mehr Frankreich-Fan bin als Italien-Fan. Also insofern bin ich sehr neidisch auf dich.

Olivia Kohl (12:12)
War das ein Wohnmobil oder was war denn das?

Ich kann nicht

Dann skröpfen wir.

Wow!

Wie kam es dazu?

Emily in Paris Fan,

Jennifer Rolle (12:39)
Ähm,

ich äh, nee gar nicht. Ähm, äh, mehr Jean-Luc Banaleck-Fan. Ich weiß nicht, wer die Krimis von ihm kennt. Mit einem etwas grumeligen Kommissar, der in der Bretagne ermittelt. ähm...

die mein Mann und ich sehr sehr lieben und dadurch sind wir darauf gekommen, dass wir uns das auch mal live vor Ort angucken wollen, weil auch da die Landschaft und alles immer so schön beschrieben wird und seitdem sind wir Frankreich-Fans und haben jetzt schon einige Bezirke von Frankreich abgeklappert. Aber wir gehen mal zum nächsten Alternativpärchen. Fisch oder Fleisch?

Olivia Kohl (13:04)
Heeeey

ist echt hart!

Ich bin doch veganisch, was ist denn das für eine Frage?

Jennifer Rolle (13:26)
⁓ das ist ja spannend, ich auch!

Olivia Kohl (13:32)
Ja, dann... Nee, nee, ich passe.

Jennifer Rolle (13:35)
von beiden offensichtlich.

Seit wann machst du das? Vegan-Leben?

Olivia Kohl (13:41)
Also

vegan jetzt seit 2020, vegetarisch seit ich 12 bin.

Jennifer Rolle (13:44)
Mhm.

Wow, das ist ja früh. ja, mach das seit... Gute Frage. Ich mach das auch so, seit ungefähr acht Jahren. Ungefähr, ja. Also, ich kann nicht sagen, dass ich zu 100 Prozent vegan lebe. Ich versuche, vegan wie möglich zu leben. Es ist Käse, es ist manchmal schwierig drauf zu verzichten. Oder auch so, so irgendwelche Quark-Geschichten sind manchmal doch ganz nett. Oder auch mal ein Ei zwischendurch, aber...

Olivia Kohl (13:48)
Und du?

Mhm.

Ja.

Ja, Kuchen,

Eis, gerade unterwegs auch, oder im Sommer.

Jennifer Rolle (14:12)
Ja,

Milchspeise-Eis oder so finde ich doch irgendwie schöner als die Sorbeegeschichten. zumindest vegetarisch auf jeden Fall und dann eben so vegan wie es mir gerade passt oder wie ich es von meinem Gemüt her kann. genau. Ist gar nicht so einfach. Ich habe letztes Mal wieder ein Stück Fleisch gegessen. Das habe ich kaum noch runtergekriegt. ich weiß nicht, ob du das mal... Aber bei dir ist es wahrscheinlich sowieso viel zu lange her, dass du damit...

Olivia Kohl (14:16)
Ja.

Ja.

je, sorry.

Das war super

lange her, aber es war noch so diese Übergang, diese Übergangsphase und es war dann damals eine Currywurst. Das war früher mein Lieblingsessen. Und das war dann so von mir und... Nee, da war dann so eine Blockade im Kopf. Das ging dann nicht mehr. Nee.

Jennifer Rolle (14:48)
Aha!

Blockade, ja. Es ist

total sperrig geworden. Also ich hab früher Fleisch geliebt, aber es geht einfach nicht mehr. Nicht mehr in den Mengen zumindest. Also mal ein Stückchen, okay, aber so zu Weihnachten mal irgendwie kleines Häppchen, aber den Rest kriegt dann immer mein Mann auf den Teller, der freut sich. Okay, nächstes Alternativenpärchen. Teilen oder haben?

Olivia Kohl (15:00)
Mh mh. Mh. Ja.

Uuuuh. Ja, aber will man jetzt die seriöse Antwort geben, die alle erwarten, oder will man ehrlich sein?

Jennifer Rolle (15:26)
Das musst du dir überlegen. Ich bevorzuge ja Ehrlichkeit.

Olivia Kohl (15:28)
Ey, in dem Moment,

in dem ich dieses Raffel schon stelle, nee, ich glaub dann in dem Fall haben, weil ich mit Teilen zu viele negative Erfahrungen gemacht hab, weil ich das zu oft erleb, hab erlebt, dass man zu viel gegeben hat, zu viel geteilt hat und von der Person irgendwie gar nichts zurückkam und dann wird man auch irgendwo kälter und man verschließt sich mehr und ich weiß, das sollte man nicht und man sollte mit ganz viel Vertrauen das Leben gehen, aber es sind die Erfahrungen, einen trägen und am Ende vom Tag teilt man dann leider weniger.

Jennifer Rolle (15:56)
Verstehe.

Ja, kann ich gut nachvollziehen.

Olivia Kohl (16:00)
Ja. Jetzt wo die Stimmung so viel unten ist.

Jennifer Rolle (16:02)
Naja, ja jetzt ist die Stimmung im Keller. Ach, dann gehen

wir mal in die Spicy Richtung. Beharrt oder nackt?

Olivia Kohl (16:10)
Ja, dann nackt. Also, wenn von den schon?

Jennifer Rolle (16:12)
Dann, wenn schon denn schon. Ist ja auch

durchaus mehr im Trend. Früher waren ja Haare doch noch mehr in der Tagesordnung als heute. man sich so in den Schwimmbädern umguckt. Und dann, letzte Spicy Frage. Zunge oder Finger?

Olivia Kohl (16:23)
Ja.

Es hat ja auch alles immer so Vor- und Nachteile.

Jennifer Rolle (16:43)
Das ist wohl wahr.

Olivia Kohl (16:46)
Ich würd's so stehen lassen. Nee, aber in Büchern zum Beispiel. Guck mal, wir reden jetzt über Bücher, ja? In Büchern. In Büchern. Nein, nein, das sind nur die Bücher. Nee, aber in Büchern, finde ich, kann man mit Händen auch viel mehr machen. So, also wenn man es dann so beschreibt und wo die Hände dann waren und dann berührte man die Wangen und dann den Rücken und dann... Das find ich dann so schön. Dann ist es auch irgendwo so poetisch. Dann ist es nicht nur hier rein raus fertig nach dem Motto sondern da kann man sich Zeit lassen, kann man erkunden. Ist doch schön.

Jennifer Rolle (16:50)
Die Kontext kannst du dir aussuchen.

Hm.

Mhm.

Cool, ja dann danke, dass du diesen kleinen Spaß mitgemacht hast. Dann kommen wir doch mal zu dem, was du so schreibst. Also, wir haben schon gehört, früher durchaus auch Drachengeschichten, ganz, früher. Und jetzt schreibst du Romance-Geschichten, die zwischen Frauen sich abspielen.

17:15 Worum geht es in deinen Geschichten?

Olivia Kohl (17:19)
Vergaen.

Mhm.

Ein Dinosaurier war der.

Mh.

Jennifer Rolle (17:43)
Was ist denn da, das sagt ja jetzt erstmal noch nichts über die Art der Geschichte aus. Also worum dreht es sich denn so in deinen Geschichten? Was ist der Schwerpunkt deiner Bücher?

Olivia Kohl (17:53)
immer Beziehungen, die es in der Gesellschaft schwer haben. Und ich mache meine Figuren da besonders schwer, weil es reicht ja nicht, dass es zwei Frauen sind, da haben die es schon mal schwer genug. Nee, ich lege denen da gerne noch so ein paar Pakete oben drauf. Age Gap ist immer ein Thema bei mir, weil ich das unterdepräsentiert finde und ganz generell auch sagen muss, wenn ich mir da so die Konkurrenz anschaue, genau in dem Genre, ist es mir auch meistens alles immer zu fröhlich. So alles ist da so schön und alle akzeptieren das und alles ist wundervoll.

Jennifer Rolle (18:19)
Ja.

Olivia Kohl (18:23)
Aber die Realität sieht ja vielleicht auch mal bisschen anders aus. Dann verliebt man sich vielleicht in jemanden, den man nicht haben kann und hat man da vielleicht ein Machtgefälle. Dann ist da die unerwiderte Liebe. Da ist dann irgendwie ein Age-Gap und irgendwas ist immer. Und das versuche ich immer so einzubauen, dass man auch so viel wie möglich da rein nimmt. Aber ich muss dazu sagen, meine guilty pleasure sind dann doch immer die älteren Frauen, über die ich super gerne schreibe. Und die haben auch immer das gleiche Klischee. Die sind immer wunderschön. Die sind elegant, erfolgreich und haben ganz viel Geld.

Jennifer Rolle (18:26)
Mmh.

Mhm.

Mhm.

Olivia Kohl (18:52)
Voll, aber 100 % würde ich sagen, schreib über das, was du liebst. Nein, aber... Tatsächlich, weil in all den anderen Büchern habe ich das einfach vermisst. waren die anderen immer... Da gab es immer einen maskulinen Part oder die waren immer gleich alt und ich dachte mir, wo sind die ganzen schönen, tollen Frauen? So, die habe ich vermisst. Da habe ich die selber geschrieben.

Jennifer Rolle (18:53)
Sagt das auch etwas über dich aus?

Hahaha

Hast du

sie dir selber gebacken sozusagen?

Olivia Kohl (19:20)
Total. Ja, ich kann mich da

austoben. voll.

19:25 Inspirationsquellen

Jennifer Rolle (19:25)
So und ich baue hier mal eine Frage ein von Jackie Betweenpages. Sie fragt mich würde interessieren woher Olivia ihre ganzen Ideen nimmt. Also die Frage ist ist deine Inspirationsquelle Nummer eins für Bücher und deine Figuren in den Büchern?

Olivia Kohl (19:46)
Die Frage, ich glaube, die könntest du jetzt auch schon beantworten. Jetzt noch diesen Gestrich, ich glaube, die wüsstest du auch schon. Nee, das ist tatsächlich immer, bisher immer, eine Frau gewesen. Immer. Aume.

Jennifer Rolle (19:57)
Also auch eine real

existierende Frau, du da als Vorbild dann nimmst für deine Geschichten.

Olivia Kohl (20:01)
Ja, also

ich hatte schon beides, also Leute aus dem echten Leben und auch so Prominenz. Weil das bei mir, das ist so mein geheimer Trick, wie ich auf Bücher oder wie ich auf Buchideen komme. Da ist jemand, den sehe ich, der mir irgendwie gut gefällt, der mich catcht, sei es optisch, sei es charakterlich. Und dann ist da diese Idee, die ist einfach da und dann muss ich damit arbeiten. Dann stelle ich mir die Frage, okay, was macht diese Person wohl beruflich oder wie ist ihr Charakter? Und dann baue ich diese

Jennifer Rolle (20:05)
Mhm.

Mhm. Mhm.

Mhm. Mhm.

Mhm. Mhm.

Mhm.

Olivia Kohl (20:28)
Personen, die ich ja vielleicht gar nicht wirklich kenne, so eine ganze Welt rum herum. Jetzt gerade arbeite ich da einem Roman über eine Staatschefin, weil es da so eine gibt, die finde ich ganz interessant. Und da dachte ich mir so, komm, damit arbeite ich jetzt einfach mal. Also einen richtig professionellen Roman, so richtig toll, ja, mit einer Herausforderung. Aber das ist immer mein Trick. Ich muss aber dazu sagen, es hat auch so ein paar Nachteile. Man kann es zum einen nicht erzwingen. Das heißt, wenn ich jetzt durch die Gegend laufe und sage,

Jennifer Rolle (20:43)
Superspannend!

Olivia Kohl (20:57)
Ich suche jemanden für mein Buch, wird nicht passieren. Und wenn dann da jemand ist, der mir richtig gut gefällt, kann es auch sein, dass ich zwei oder drei oder vier Bücher über die gleiche Inspiration schreibe. Das ist auch schon vorgekommen. Oder wenn man dann zu viele im Blick hat, die einem verschiedene Sachen gerade geben, dann kann man auch an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten. Und jetzt habe ich sechs Bücher in der Pipeline.

Jennifer Rolle (20:59)
Mhm. Mhm.

Stier!

6 Bücher! Gott, Gott!

Und an denen schreibst du gleichzeitig oder wie machst du das?

Olivia Kohl (21:30)
Nein, habe jetzt

drei gleichzeitig und die anderen habe ich mir aufgeschrieben, Ideen damit ich davon alles nicht vergesse. Aber ich muss da schon zeitnah noch an die Sache ran, weil sonst verfliegt die Inspiration und dann werde ich nie wieder dran weiterschreiben. Dann ist es schade.

Jennifer Rolle (21:38)
Okay.

Ja, Ja, ja,

ja. Okay, verstehe, verstehe. Ich fand's total spannend. Ich hab ein Buch einmal quer gelesen und das andere Buch, was jetzt demnächst von dir rauskommt am 14.02. Carine, Tainted Devotion, das hab ich auch ganz gelesen. Ich fand's total interessant.

eine Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen zu lesen und das vor allem mit dem, was Mia Rosé im letzten Interview gesagt hat, mal zu vergleichen, weil sie sagte, ihr fällt es viel leichter, Geschichten mit Männern zu schreiben, also wo zwei Männer aufeinandertreffen, weil die die Charaktereigenschaften, die sie ihnen geben mag oder auch wie sie reden und so weiter, das passt einfach besser zu Männern und das passt nicht so gut zu Frauen und darum schreibt sie lieber Männercharaktere als Frauencharaktere für das, was

was sie gerne ausdrücken möchte und wie sie gerne schreiben möchte. Und ich fand es total interessant, weil ich deine Frauencharaktere gelesen habe und dachte, ja total ungewöhnlich, wie die Frau sich jetzt verhält oder wie die redet oder so unerwartet. Das sind so Stereotypen, die man so im Kopf hat.

21:45 Frauen-Figuren in Olivias Büchern

Olivia Kohl (22:56)
Ja.

Jennifer Rolle (23:00)
Und ich dachte schon immer, ich bin ein total weltoffener Mensch und gehe mit meinen Stereotypen total, wie soll ich sagen, bewusst ⁓ und bin da gar nicht so festgelegt, aber habe praktisch beim Lesen deiner Frauenfiguren gemerkt, dass ich doch ein bestimmtes Bild davon habe, wie Frauen sich geben und wie sie reden und was sie tun, was sie nicht tun.

Olivia Kohl (23:08)
Mh.

spannend.

Jennifer Rolle (23:23)
Und das ist mir so bewusst geworden, ich jetzt insbesondere dieses letzte Buch, was jetzt demnächst rauskommt, von dir gelesen habe. Ist das etwas, was du ganz bewusst

Olivia Kohl (23:36)
Also ich schreibe ja immer einfach drauf los. Ich mache mir da wenig Gedanken zu, wie wirkt die Figur jetzt oder was sagt sie in besonderem mit. Ich mache das worauf ich so Lust habe. Aber ich habe mich schon über die Jahre angewöhnt ein bisschen zu provozieren. Und das kam vor allem aus dem Feedback von den Leuten früher, die immer gesagt haben, ja ich weiß nicht, würde ich das wirklich so schreiben und was ist das, was ist wenn deine Oma das liest und alles.

Und dann dachte ich mir irgendwann, weißt du was, mit meinen Durchhörern ist es so, entweder du liebst sie oder du hasst sie und das ist für mich vollkommen fein. Dann bin ich die Madonna unter den Autoren. Ich polarisier' da gerne und dann hau ich eben noch ein paar Themen mehr obendrauf, die der andere vielleicht so nicht schreiben würde oder dann nur mit Pseudonym. Naja, ich steh' da mit meinem Namen dazu und bin da stolz drauf.

24:21 Was soll man aus deinen Büchern mitnehmen?

Jennifer Rolle (24:21)
Ja, super spannend. Das heißt, du schreibst dann auch die Frauenfiguren, so wie sie dir gefallen würden? Kann man das so sagen? Und was würdest du dir denn wünschen, was Leserinnen nach dem Genuss deiner Bücher empfinden? Oder was sollen sie daraus für sich mitnehmen?

Olivia Kohl (24:30)
Ja, doch.

Also was ich immer gut finde, das überrascht die Leute, wenn ich das sage, aber ich finde es immer gut, wenn Leute sagen, ich wusste nicht, wie ich dein Buch einschätzen soll. Oder ich habe lange gebraucht, die Rezension zu schreiben. Ich habe noch lange darüber nachgedacht. Weil es ist ein Kompliment für mich. Das heißt, die Person hat sich mit dem Buch auseinandergesetzt. Die war in Gedanken noch bei dieser Handlung, bei den Figuren, die hat sich damit befasst. Weil jeder kann ja nettes Büschlein lesen und sagen, ja ja war alles schön, fand ich super, fünf Sterne.

Jennifer Rolle (24:56)
Mhm.

Olivia Kohl (25:14)
Das würde mir nichts geben. Also ich brauche nicht all die 5 Sterne von Leuten, sagen, alles war super. Nee, ich finde das schön, wenn Leute sagen, ich habe darüber noch nachgedacht und da und da war ich mir unsicher, wie ich damit umgehen soll. Das hat mich überrascht. Das hätte ich so nicht erwartet. Ja, das finde ich einfach toll.

Jennifer Rolle (25:26)
Mhm. Mhm.

Mhm.

Und was mir auch aufgefallen ist jetzt bei diesen beiden dass es immer so eine sehr atmosphärische ist und immer so eine unterschwellige Ebene zwischen den Frauen, die so, ich habe das glaube ich in meiner Ankündigung als spirituell beschrieben, das ist natürlich jetzt ein sehr dehnbarer Begriff, aber es schwingt immer irgendwie etwas mit, was man nicht so ganz greifen kann, was irgendwie eher sehr mit Stimmung und Gefühl zu tun hat, was irgendwie auf so

25:30 Die Atmosphäre in Olivias Büchern

Olivia Kohl (25:40)
Mhm.

Mhm.

Jennifer Rolle (25:57)
so

einer Transzendentenebene ist. Auch da die Frage, ist das bewusst oder passiert das einfach so?

Olivia Kohl (26:07)
Ich würde mittlerweile sagen, das ist mein Schreibstil, der da einfach bisschen poetischer ist. auch da wäre ich selber nicht drauf gekommen. Also es waren wirklich Feedbacks und Rezensionen über Jahre hinweg, die mich immer wieder gespiegelt haben. Boah, dein Schreibstil ist ja so poetisch. Du beschreibst alles so poetisch. Und ich hab das nie verstanden, weil ich hab ja kein Gedichtband geschrieben. Ich dachte, was meinen die denn alle? Und dann war Chat GPT der Helfer in der Not. Ich hab ihm dann eine Textprobe gegeben zur Analyse.

Jennifer Rolle (26:17)
Mhm.

Olivia Kohl (26:35)
Und dann hatte man schon erklärt, woran das liegt. Also ich schreibe ja Sachen wie, ähm, Sie roch nach Träumen und Zuhause. Das ist so ein bisschen abstrakt. Oder sie sahen mich an, als wäre ich Kunst. Aber das sind Sachen, die kommen mir in den Kopf und dann schreibe ich darüber und ich denke jetzt nicht, ⁓ jetzt bin ich extra poetisch. Nee.

Jennifer Rolle (26:38)
Mhm.

Mhm.

Das ist einfach deine Art, wie du Dinge versuchst, spürbar zu machen. ⁓

Olivia Kohl (26:59)
Ja. Und natürlich

ist das ungewohnt. Ich kenne das. Das ist natürlich ungewohnt, weil man liest sowas eher selten, würde ich behaupten. Also man liest dann doch oftmals oberflächliche Beschreibungen oder man geht noch so bisschen auf Gefühle ein. Aber dieses, vielleicht auch übertriebene für manche, ja, dann, da bin ich stolz drauf. Dann ist es so ein Alleinstellungsmerkmal und man kann es lieben, man kann es hassen, aber ich werde es nicht mehr ändern. Ich bleibe dabei, ich verstärke es noch und bin da ganz stolz mit.

Jennifer Rolle (27:08)
Ja, definitiv.

Mhm.

Und jetzt haben wir ja schon gehört, hast so sechs Bücher gerade in der Mache. Drei sind, glaube ich, Jahr hast du mal gesagt, geplant oder kommen definitiv raus. Drei andere sind die Ideen schon Jetzt fragt wieder Jackie Betweenpages, wie schaffst du es, so viel zu schreiben und zu veröffentlichen?

27:28 Hohe Zahl an Veröffentlichungen und Schreibrituale

Olivia Kohl (27:37)
Das ist schlüss.

Mhm.

Ich finde, das ist überhaupt nicht viel. Also Leute schreiben doch so 5, 7 Bücher im Jahr. Also gerade im Self Publishing. Also da bin ich ja noch in der unteren Durchschnitt gefühlt. Nee, also vor allem, wenn diese Inspiration da ist und ich glaube, das ist mein Vorteil, weil die immer auf einer echten Person basiert, dann ist das Schreiben für mich so bisschen wie verliebt sein. Und dann ist das eben in so einer Phase dann...

Jennifer Rolle (28:10)
Mhm.

Olivia Kohl (28:12)
ganz besonders stark und dann will man einfach schreiben und man will in dieser Welt verloren gehen, man will diesen Menschen so verewigen auf Papier und dann ist es für mich keine Arbeit oder irgendwas, was ich gerade machen muss, sondern was ich wirklich machen möchte, wo mein Herz sagt, du schreibst das jetzt. Und manchmal ist es dann doch die Routine. Ich hatte nie eine Routine, aber jetzt, bevor ich ins Disneyland gehe, muss ich noch mein Buch beenden und das gibt mir so viel Zeitdruck, aber ich schreibe jeden Tag.

Oder jede Nacht, besser gesagt. Ab 12 Uhr nachts geht es erst los bei mir. Früher läuft da nichts, dann schriftstellerisch und sitze ich da bis halb vier manchmal. Aber ich setze mir keine Ziele. Ich schreibe jeden Tag wirklich 1000 Wörter. Das ist dann immer eine Stunde bei mir. Und manchmal sind es auch zwei Stunden, aber nie mehr. Klar, vielleicht waren es mal 3000 Wörter, aber ich bin jetzt niemand, der da fünf Stunden am Stück sitzt. Das könnte ich nicht. Und wenn ich nach zehn Minuten keine Lust mehr habe, dann höre ich auf.

Jennifer Rolle (28:43)
Oha!

Uah, krass!

Gott.

Isabelle

Olivia Kohl (29:11)
Also das alles intuitiv.

Jennifer Rolle (29:14)
North erzählte das auch im Interview, dass sie auch sehr nachtaktiv ist, was das angeht und eine Zeit lang auch sehr Red Bull abhängig war, glaube ich.

Olivia Kohl (29:19)
In der Nachtel Eier.

Nee, nee, weil mir reicht einfach Tee, ganz normaler Tee.

Jennifer Rolle (29:29)
Ja, ich bin auch Teetrinkerin. Prost!

Olivia Kohl (29:32)
Absolut.

Ja.

29:36 Die passende Bezeichnung für lesbische Romance

Jennifer Rolle (29:36)
Dann mal zu dem Thema Sapphic Romance oder eben auch überhaupt der Frage, wie nennt man das eigentlich das Ganze?

Olivia Kohl (29:51)
Also ich finde, Sapphic Romance

klingt immer ganz schön, wobei es natürlich englisch geprägt ist. Also ansonsten könnte man auch sagen, Liebesgeschichten zwischen Frauen. ich finde, man muss es auch gar nicht... Also klar, man betont es, zu sagen, was man schreibt, es zu erklären. Aber ganz generell, wenn mich Leute fragen, was ich schreibe, ich sage immer, ich schreibe Liebesromane oder ich schreibe Thriller. Ich gehe dann nicht extra darauf ein, sagen, ja, aber das ist nur zwischen... Nee, nee, das muss ich nicht erklären, so wenn dann Fragen kommen. Ja klar. Aber da muss sich man sich nicht rechtfertigen finde ich.

Jennifer Rolle (30:09)
Mmh, mmh, mmh.

Und

nichtsdestotrotz gibt es ja diese Kategorisierung. dass Menschen es leichter finden, die die Romance oder leichter haben, die Romance Geschichten zu finden, die die nach ihrem Geschmack sind oder die ihre Vorlieben bedienen oder ihre Fantasien bedienen. da ist es mit Gay-Romance ist es sehr einfach.

Olivia Kohl (30:28)
Ruhig!

Jennifer Rolle (30:44)
Gay Romance, das klingt schön, das ist kurz, das ist griffig, auch wenn es noch nichts über die Art der Geschichte aussagt und vielleicht gefühlt auch eigentlich für die Geschichte selber, für die Handlung selber eigentlich irrelevant ist, ob es zwei Männer, zwei Frauen oder Mann, Frau oder mehrere Reverse Harem was weiß ich geht.

Olivia Kohl (31:02)
Ja.

Jennifer Rolle (31:07)
Bei Romanen, wenn man da jetzt eine Bezeichnung suchen würde, wo es zwei Frauen geht, fallen mir irgendwie nur sehr sperrige Begriffe ein oder eben Begriffe, die nicht so verbreitet sind. Also ich musste, als ich das erste Mal Sapphic Romance gelesen habe, den Begriff musste ich erstmal nachschlagen. Was ist das eigentlich?

Olivia Kohl (31:29)
Ja, deswegen muss man

dann oft Queer-Bücher als Überbegriff, aber dann erwarten wir, es kommen Männer drin vor.

Jennifer Rolle (31:34)
Ja, ja, ist nicht...

Ist nicht sehr spezifisch, ne? Von Queer oder von LGBTQIA +, was auch wiederum ein Zungenbrecher ist, ne? Aber auch das ist ja nicht sehr, spezifisch. Du bezeichnest deine Bücher als, man muss es wahrscheinlich Englisch aussprechen, WLW-Geschichten. Also Women Love Women, oder... Ja, genau. Dann gibt's natürlich den Begriff Lesbische Romance.

Olivia Kohl (31:41)
Ja.

Und wir lieben Frauen.

Jennifer Rolle (32:04)
Also wenn ich jetzt richtig verstanden habe, du würdest am liebsten komplett darauf verzichten. Aber was wäre so dein Favorite von diesen ganzen Bezeichnungen?

Olivia Kohl (32:13)
Also ich finde es wirklich schön, wenn alle queeren Bücher ihren Platz bekommen würden und nicht ganz hinten in der Buchhandlung in irgendeiner Ecke da stehen, was ich wirklich schon erlebt habe. Das ist dann schon traurig. Und dann alles unter dem Überbegriff LGBT oder queere Bücher. Das sagt doch zu wenig aus. Deswegen bin ich da für Sapphic Romance, was ich schreibe.

Jennifer Rolle (32:22)
Mmh. Mmh.

Ja.

Ja, finde ich ist auch der schönste Begriff, aber wahrscheinlich der erklärungsbedürftigste, solange das ganze Genre oder diese Ecke irgendwie nicht so bekannt ist.

Olivia Kohl (32:38)
Hmm...

Auto.

Jennifer Rolle (32:48)
Aber

da bist du jetzt schon auf auch so Thema eingegangen, was ich auch total interessant finde und was du ja auch schon eingangs oder was wir eingangs ja auch schon geschnitten haben, dieses Thema unterrepräsentiert. Also es gibt ja einige wenige Verlage, die das regelrecht im Programm haben und anbieten.

Queere-Geschichten oder LGBTQIA-Plus-Geschichten oder wie immer sie die auch nennen. Und wenn man dann mal guckt, was da so drin steht, also ich habe beim Zeilenflussverlag habe ich sogar relativ viele gefunden. habe auch was gefunden. weiß auch Digital Publishers, da habe ich sogar mal eine Sapphic Romance gelesen, da habe ich auch den Begriff zum ersten Mal gehört. Ich habe glaube ich bei Everlove habe ich auch Bücher gefunden.

Olivia Kohl (33:20)
Mhm.

Okay.

33:36 Wer liest Sapphic Romance?

Jennifer Rolle (33:36)
Da gibt's dann, keine Ahnung, 20 Gay-Romances und zwei Sapphic-Romances. Und dieses ganze Feld scheint nicht sehr stark repräsentiert zu sein. Und jetzt frage ich mich, woran das liegt.

liegt das daran, dass sowieso nur Frauen Romance lesen und die meisten Frauen hetero sind und wenn sie denn hetero sind, dann lesen sie maximal noch eine Gay-Romance, aber bestimmt keine... bestimmt keine Sapphic-Romance. Und die paar lesbischen Frauen, die es so gibt, die sind nicht...

Fall nicht ins Gewicht oder mit denen kann man kein Geld machen und Männer lesen es nicht. Und Männer lesen sowieso kaum Romance und wenn, dann sind das nur die schwul Männer und die lesen dann Gay Romance und darum gibt es keinen Markt für diese Bücher. Oder was ist der Grund?

Olivia Kohl (34:14)
Die lesen keine Bücher.

Also ich

denke, alles was du gesagt hast, würde ich sofort so unterschreiben. Aber dazu kommt auch so bisschen mangelnde, kann ich jetzt sagen, Empathie? Nee, das ist es gar nicht. Einfühlungsvermögen? Nee, aber der Wille, sich damit befassen zu wollen. Weil wenn ich ein Buch lese, lese ich es immer zuerst wegen der Handlung, weil mich das Buch generell anspricht.

Jennifer Rolle (34:43)
Interesse, Neugier.

Mhm.

Olivia Kohl (34:51)
Und es

Jennifer Rolle (34:51)
Mhm.

Olivia Kohl (34:51)
ist mir vollkommen egal, ob es da Mann, Frau, Mann, Mann, es ist mir so egal. Die Leute denken immer, ja, du liest bestimmt über andere Frauen, nein, vielleicht zwei Bücher an meinem Regal. Ansonsten, nee, es ist mir so egal. Und wenn ich zum Beispiel über Heteropaare lese, ja dann lese ich das einfach ganz normal, denke vielleicht an manchen Stellen, na okay, hätte ich jetzt so nicht gemacht oder kann ich so nicht nachvollziehen. Aber es ist ja bei anderen genauso, auch wenn ich Bücher über zwei Frauen lese, sind auch manchmal Stellen drin, ich denke, uiuiuiui, okay, muss jetzt nicht so sein.

Jennifer Rolle (34:56)
Mmh.

Mhm.

Mh.

Olivia Kohl (35:20)
Also für mich selber spielt das gar keine Rolle und deswegen wundert es mich so sehr, dass andere sich da regelrecht vor verschließen und sagen, damit will ich nichts zu tun haben, ich verstehe den Trend sowieso nicht, gibt es nicht schon genug Repräsentation, muss man doch nicht mehr schreiben. Ja, das macht mich immer betroffen.

Jennifer Rolle (35:39)
Das heißt, du, also das heißt du liest auch Gay-Romance oder Heteroromance, sprich dich das, also es mich mal total interessieren, ob dich das anspricht, also ob du damit was anfangen kannst.

Olivia Kohl (35:44)
Ja, alles, ist mir ein Freund.

Und was jetzt? Gay Romance oder die Hetero?

Jennifer Rolle (35:54)
Ja,

beides, beides.

Olivia Kohl (35:57)
Ne, also das ist für mich, das spielt für mich wirklich gar keine Rolle. Also Handlungen immer vor den Charakteren für mich selber. Ne, berührt mich alles. Also das gibt mir alles was.

Jennifer Rolle (36:01)
Mmh.

Mmh.

Ja,

ich frage das deshalb, aber ich finde das deshalb so spannend. Ich habe jetzt in Summe fünf Sapphic Romance gelesen und jetzt bin ich mir unsicher, warum der Funke bei mir meistens nicht übergesprungen ist. Ob das jetzt daran liegt, dass ich eben einfach hetero bin oder ob ich, ob die Bücher einfach nur nicht, wie soll ich sagen, dass dieser Funke einfach nicht gut genug

dargelegt wurde, weil in einer Romance willst du dich ja mit verlieben. darum geht es ja. Du willst dich ja in einer Romance mit den Protagonisten mit verlieben. Das ist ja ein ganz, ganz entscheidendes Kriterium und das hat bei mir in den meisten Fällen nicht geklappt. jetzt frage ich mich halt, ob es an mir liegt, weil ich einfach eine andere Orientierung habe und was dann vielleicht auch der Grund dafür ist, dass andere Frauen das auch nicht, nicht dazu greifen zu solchen Romance Geschichten.

Olivia Kohl (36:40)
Ich ein Krimi.

Jennifer Rolle (37:08)
Ich weiß nicht, hast du wahrscheinlich auch schon mal welche gelesen und wie haben die dir gefallen? Ist da für dich der Funke übergesprungen?

Olivia Kohl (37:16)
Also sehr sehr spannend auf jeden Fall. Die Sichtweise finde ich gut. Da muss ich nochmal drüber nachdenken auch. Finde ich spannend. Ich gehe da tatsächlich mit. Also wenn da jetzt irgendwo der perfekte Mann beschrieben wird und alle anderen verlieben sich in den, das bekommt man ja mit auf Instagram, auf TikTok, alle sagen, der perfekte Bookboyfriend, ja dann verstehe ich das halt auch nicht. Also dann verstehe ich das auch nicht. Also dann sind es dann die tollen Muskeln und der Bart und ich denke mir so...

Jennifer Rolle (37:20)
Mhm.

Ja ja, so ein Sehnen oder... Ja, ja... Ja...

Olivia Kohl (37:41)
Ja ne, also wenn er vielleicht ein Kleidchen

Jennifer Rolle (37:41)
Ja, es spricht mich nicht an.

Olivia Kohl (37:43)
tragen würde, top geschminkt, weil er lange Haare hat, dann so, give it to me aber den Kerl ne, ne den will ich nicht. So und dann macht es glaube ich Sinn, was du sagst, ne, dass man das dann so bisschen so nicht haben will, weil nicht fühlen kann.

Jennifer Rolle (37:53)
Ja, nicht

fühlen kann. Also deshalb kann die Story natürlich trotzdem toll sein, aber man hat dann dieses Verliebenelement nicht so stark, was dann bei einem verfängt. ⁓

Olivia Kohl (37:56)
Hahahaha

voll, klar, klar

Genau, das ist es ja. Wow.

Guck mal, jetzt erklärst du mir hier die Welt, weil ich hab mich immer gefragt, wieso ich es nicht so fühle, wenn ich diese Romance lese, die alle lieben und alle sagen, Highlight. Und ich fühl es nicht. Ich dachte, ich bin kaputt.

Jennifer Rolle (38:19)
Dann ist es vielleicht doch gar nicht so verkehrt, das mit anzugeben. Wer hier sich ineinander verliebt, welche Geschlechter oder sich hier ineinander verlieben. Wenn man sich jetzt den Markt so anguckt, ich sagte ja schon, dass ich jetzt auch...

Olivia Kohl (38:25)
Ja, das stimmt. Kein Herz für Bücher.

38:44 Arten von Sapphic Romance

Jennifer Rolle (38:44)
ganz explizit danach mal gesucht habe und auch ein paar Bücher gelesen habe und jetzt mal abgesehen davon, dass der Funke auch nicht so übergesprungen ist bei mir, fand ich sie von so wie du sagst, den Stories teilweise sehr sehr seicht und sehr, ja, also nicht so sonderlich spannend gemacht.

Olivia Kohl (39:07)
Ich muss ja auch dazu

sagen, wenn ich mich da einlese oder recherchiere in Bücher, vor allem was Selfpublisher angeht, da ist es so extrem. Die haben da Buchcover und Klappentexte, wo ich mir denke, okay, hat das jetzt wirklich eine lesbische Frau geschrieben oder ein Mann aus einer bestimmten Filmbranche, weil manche Sachen davon einfach überhaupt nicht mehr feierlich sind und dann hab ich auch gar keine Lust da überhaupt reinzulesen, weil ich ja schon weiß, was mich erwartet und dann ist es vor allem körperlich und dann...

Jennifer Rolle (39:31)
Okay.

Olivia Kohl (39:34)
frag ich mich auch, wer ist davon jetzt die Zielgruppe? Sind es dann die Frauen, sind es dann vielleicht doch die Männer? So wie Frauen Gay-Romance lesen, dass die Männer dann denken, ja, also zwischen zwei Frauen, das kennt man doch, ne? Männer, die gucken da gerne zu, wenn die knutschen oder so und dann denkt man so, ja, in einem Buch, da hab ich jetzt schöne Stunden damit. Weil, das spricht mich jetzt als Frau nicht an, wenn ich da halbnackte Models auf den Covers sehe oder irgendwelche Klappen, Texte, ich von vornherein weiß, um was es da geht. Nee, dann denk ich, da werden eher die Männer angesprochen. So.

Jennifer Rolle (40:02)
Die sind mir wiederum gar nicht begegnet, weil die hatten eigentlich alle gar keine, kein oder kaum spicy Szenen, ich bisher so hatte. Das ist ja wieder interessant. Okay, also wir halten fest, in dem Markt gibt es entweder den Smut oder diese sehr leichten Geschichten.

Olivia Kohl (40:05)
Nein! Das sind überall!

wow! ⁓

Du kannst es so gut

Und

deswegen war da eine kleine Lücke, die ich so gerne gefüllt habe.

Jennifer Rolle (40:31)
Durchaus ja auch mit darken Elementen. Also du, jetzt gerade die letzte Geschichte mit Carine Tainted Devotion, hat ja durchaus auch darke Anteile. Oder wenn du sagst, du schreibst auch von Machtgefälle oder solche Sachen, da geht es ja nochmal ganz andere Geschichten.

Olivia Kohl (40:38)
Mmh. Mmh.

Ja.

Das stimmt.

40:56 Verlag vs. Selfpublishing

Jennifer Rolle (40:56)
Jetzt würde mich mal interessieren, ob du schon mal versucht hast, ein Buch beim Verlag zu platzieren. Also jetzt von den Sapphic Romance Books.

Olivia Kohl (41:06)
Total

story of my life. ist jedes mal so traurig, aber die Frage kommt auch jedes mal. Immer kurz ein Stich ins Herz. Also 90 % der Absagen waren keine. Also 90 % kommt gar nichts zurück. Gar keine. gar nicht. 10 % sind dann immer Standardabsagen, hat nicht ins Programm gepasst.

Kein Platz für Debütautoren, auch wenn man schon sieben Bücher veröffentlicht hat. Egal, zählt bei denen gar nicht rein. Ja, da weiß man auch nicht, wo dann es gelegen hat. Irgendwo kann man sich dann natürlich doch so ein bisschen erklären, wenn man denkt, ja so schlimm schreibe ich doch jetzt nicht und so langweilig ist das Thema doch auch nicht. Oder da ist doch ein Markt für das. Oder wenn ein paar Monate später ein ähnliches Buch rauskommt mit vielleicht dem gleichen Thema, gleichem Setting, aber es war halt ein Heteropaar.

Irgendwann kann man sich ja denken, woran es dann gelegen hat. Aber es ist voll okay. Ich mache da keinen Vorwürfe. Die wollen Bücher verkaufen. Die kennen den Markt. bin vollkommen fein damit. Es tut weh, aber es ist die Wahrheit. Traurige Wahrheit.

Jennifer Rolle (41:58)
Mmh.

Also das heißt, du hast es durchaus versucht, aber ohne Erfolg.

Olivia Kohl (42:12)
So oft. Ja, so

oft. Und irgendwann denkt man, ja, dann einfach nüch. So, dann bleib ich beim Self-Publicing, kann machen, was ich will, kann so oft veröffentlichen, wie ich will, über das schreiben, was ich will. Ja, und die Freiheit würd ich jetzt so schnell nicht mehr eintauschen wollen. Sag niemals nie, aber statt heute nicht.

Jennifer Rolle (42:18)
Mmh. Mmh. Mmh. Mmh. Mmh.

Es hat ja auch Vorteile.

Ich kann das gut nachvollziehen, dass alles alleine in Hand zu haben ist natürlich total toll und selber entscheiden zu können was und wie. Aber man muss es dann eben auch, es nimmt einem dann auch keiner ab.

Olivia Kohl (42:38)
Würdest du... Total.

Würdest du deinen Vodcast abgeben an so ein Studio und alles notieren was?

Jennifer Rolle (42:44)
Ne, ne, ne, deshalb sag ich ja, ich kann das super gut nachvollziehen.

bin super happy, hier alleine für mich wirtschaften zu können und alleine meine Entscheidung treffen zu können, was und wie ich das machen möchte und wo ich meine Prioritäten setze. Das ist etwas, was ich gerade sehr, genieße. Insofern kann ich das sehr gut nachvollziehen. Wenn ich denn schreiben könnte und wollte, dann wäre ich bestimmt auch Selfpublisherin.

Olivia Kohl (42:53)
Ja, true.

Mhm.

Ja.

Jennifer Rolle (43:15)
Hast du denn Erfahrungen gemacht? Verlage hast du ja schon gesagt, ist ein bisschen schwierig da deine Geschichten zu platzieren. Das heißt aber auch, wenn du Self-Publisherin bist, musst du ja auch selbst eine Vermarktung machen irgendwo. wo macht man Vermarktungen? Über Veranstaltungen, Messen mit BloggerInnen, PodcasterInnen wie mich und...

Was kriegst du da für Feedbacks zu deiner Nische?

Olivia Kohl (43:49)
Also auf Messen war ich bisher noch nie und das waren immer Kostengründen. Vor allem wenn man sich da alleine hinstellt. Ich was war dann da so ein Messestand? 800? Ich hab's gar nicht mehr auf dem Schirm. Ich bin dann sehr viel online unterwegs und da gibt's meistens nur so zwei Arten von Feedback. Also sind dann entweder die Leute, über die wir schon gesprochen haben, die dann gesagt haben, ich will sowas nicht lesen, ich fühl das nicht, damit kann man mich jagen, will ich nicht. Oder die anderen Leute, die einfach sagen...

Jennifer Rolle (43:52)
Mhm. Mhm.

Mhm.

Olivia Kohl (44:17)
Ja, da bin ich neugierig. Hatte ich noch nicht, aber ich bin offen für, ich gebe dem Ganzen ne Chance. Ich lasse mich gern überraschen. Und dann ist es immer ganz spannend, solchen Bloggern zu arbeiten, weil entweder kommt dann, nee, hat mir gar nicht gefallen, dann ist es so. Oder im Gegenteil, ja, das hat mich überrascht, aber es war doch ganz gut. Ich hatte schon Angst davor, aber es war doch ganz spannend. Wovor Angst haben, ne? meine, durch meine Bücher wird jetzt niemand queer, du's lesen dann.

Jennifer Rolle (44:19)
Mhm.

Das kann

ich bestätigen, das funktioniert trotzdem nicht. Auch wenn es vielleicht manchmal leichter wäre mit einer Frau, aber...

Olivia Kohl (44:48)
Aber... was ist sonst? Aber sonst?

44:55 Vermarktung deiner Bücher

Jennifer Rolle (44:55)
Dann erzähl uns doch mal, wie du als Self-Publisherin deine Bücher vermarktest. Welche Wege gehst du da? Wie platzierst du deine Bücher? Wie machst du die sichtbar?

Olivia (45:08)
Also das wichtigste finde ich, sind immer andere Buchblogger, die da hoffentlich positiv über ein Buch berichten und das Ganze in die Welt hinaustragen, die darüber reden, weil ich bin nur eine Person. Aber wenn vielleicht 20 oder 50 andere Menschen auch sagen, hey, das Buch ist wirklich gut, das kann man mal lesen, dann steigt natürlich irgendwo die Chance, dass es noch mehr Leute erreicht, die es dann vielleicht auch mögen und toll finden. Und ansonsten setze ich da aktuell stark auf TikTok und ganz viele Visuals, das heißt, ich gebe da Zitate mit und...

macht einfach so Lust auf das Buch und das funktioniert auch überraschenderweise gut. Früher habe ich selber noch so bisschen mit geschauspielt und so Lip-Sync-mäßig auch mit Zitaten gearbeitet. Aber ich weiß gar nicht woran es liegt, aber reine Visuals kommen besser an als mein Gesicht. Ob das jetzt irgendwas aussagt, weiß ich nicht. Aber es ist TikTok, es natürlich eine visuelle Plattform und die mögen es da diese Pinterest-Vibes zu haben und da...

⁓ zu schauen ist auch ästhetischer als so ein Mensch.

Jennifer Rolle (46:12)
Ich meine, du bist dir jetzt nicht hässlich anzusehen.

Olivia (46:17)
Ja, ich hoffe, dass...

46:22 Umgang mit Rezensionen

Jennifer Rolle (46:22)
Und welches Feedback bekommst du denn so zu deinen Büchern und wie gehst du damit Und auch mit Rezensionen. Das ist ja ein sehr sensibles Thema bei vielen Autoren und Autoren.

Olivia (46:33)
Ja... Also ich würde lügen, wenn ich sage, berührt mich alles nicht mehr. Ich weiß nicht, wie lange man in der Branche sein muss, damit es nicht mehr so interessiert, was die Leute sagen. Ich lese mir da wirklich jede einzelne Rezension durch und ich nehme mir die auch leider, muss man leider sagen, immer sehr zu Herzen. Also gerade auch bei so einem Stern, zwei Sternen, wo gar nicht so viel Text dabeistellt, sondern nur ein abgebrochen hat mir gar nicht gefallen, so. Damit kann ich auch nicht arbeiten und...

Jennifer Rolle (46:58)
Mhm.

Mhm.

Olivia (47:00)
Es hilft

mir nicht, es hilft dem Leser nicht und dann finde ich es auch schade, ehrlich gesagt. So weil, wenn es da irgendwo Probleme gab in dem Buch oder irgendwas, was ein Leser gar nicht mag, dann soll er das bitte benennen und dann, klar kann ich damit arbeiten oder ihn auch so bisschen verstehen oder das Feedback verstehen. Aber wenn dann immer nur kommt, nee, hat mir gar nicht gefallen, ich fand alles da dran total schlecht, ja, dann tut's mir in der Seele weh. Sagen wir's mal so.

Jennifer Rolle (47:04)
Mhm. Mhm.

Ja, steckt ja auch viel Herzblut drin, viel Zeit und Seele irgendwo in das, was man in so Buch investiert. Und dennoch gibt es natürlich, das kenne ich auch, ich habe zwar gesagt, ich schreibe selbst nicht, ich schreibe schon, allerdings eher Fachsachen. Und man steckt manchmal so tief drin in seinen Ausführungen.

Olivia (47:33)
Zeit.

Jennifer Rolle (47:55)
dass man total den Abstand dazu verliert und sich gar nicht mehr hineinversetzen kann an jemanden von außerhalb, der das lesen soll. Und ob der da den roten Faden sieht, ob der das verstehen kann oder nicht. Und meistens hat man selbst ja gar nicht die Möglichkeit, seine Texte mal ein Jahr liegen zu lassen, das dann später mit frischem Auge sich nochmal anzugucken.

Olivia (48:03)
Ja.

Ja. Ja.

Vielen

Jennifer Rolle (48:20)
ist es dann schon hilfreich, wenn man auch mal Feedback kriegt von anderen, wie der Text da wahrgenommen wird und was da fehlt oder zu viel ist oder was auch immer.

Olivia (48:26)
Bestimmt, klar.

Weil man ja auch nie

wirklich jeden Leser 100 % glücklich machen wird. Und wenn ich mir jetzt jedes Feedback zu Herz nehme und immer alles sofort umsetze, dann werde ich nie mit einem Buch fertig. Weil dann kommt immer noch jemand, sagt, ah, mir hat das noch gefehlt. Und der nächste sagt, und mir stört das. Aber ich schreibe ja so das, was ich schreiben will und das, was ich hoffe, was die Leute lesen wollen. Und ich schreibe nicht das, was mir 100 Leute sagen, schreib dies, nein, schreib das. Wo wären wir denn dann?

Jennifer Rolle (48:37)
Mhm.

Mh.

Mmh.

Ja, ich

glaube, das muss man aber auch differenzieren, dass man einerseits guckt, worüber schreibst du vom Thema her und was ist dein Stil und das ist deine absolut deine Entscheidung und deine Angelegenheit und das andere ist

Olivia (49:04)
Ja.

Mhm.

Ja.

Jennifer Rolle (49:15)
schon auch zu gucken, ob es handwerklich denn so passt. Aber auch dazu fehlt einem ja manchmal der Abstand. Also wir alle wissen, man braucht einen roten Faden, damit die Leute einem folgen können. Und selber ist man aber gar nicht mehr in der Lage zu erkennen, ob dieser rote Faden sichtbar genug ist oder nicht, weil man so tief drinsteckt in dem, was man da geschrieben hat. Ja, genau, genau, genau, genau. insofern

Olivia (49:19)
Gerade technisch ist es knapp.

Ja.

Ja.

Und im eigenen Kopf macht immer alles Sinn.

49:42 Feedback und Rezensionen

Jennifer Rolle (49:42)
finde ich das immer total hilfreich, wenn jemand anderes mal drüber guckt und dann einem das dann zurückmeldet und sagt, das habe ich überhaupt nicht verstanden oder diese Fachbegriffe kenne ich gar nicht oder da ist ein Sprung drin oder Logik oder solche Sachen. Das ist dann ja schon hilfreich. Aber so detailliert sind Rezensionen ja meistens nicht, dass man da so tiefe Einblicke bekommen würde von den Leserinnen.

Olivia (49:52)
Ja.

Das stimmt.

Hm.

50:10 Own Voice und Authentizität in der Literatur

Jennifer Rolle (50:10)
Dann kommen wir noch mal zurück zu diesem Thema Own Voice. Peacholetta, glaube ich, wird sie ausgesprochen. Das ist hier der Profilname. Hat uns nämlich eine Frage dazu mitgegeben. zwar schreibt sie, mich würde interessieren, was Olivia darüber denkt, dass so viele Autorinnen, die selbst nicht queer sind, gay Romance, insbesondere zwischen zwei Männern schreiben.

Olivia (50:19)
Vielen Dank.

Jennifer Rolle (50:36)
beziehungsweise generell über die Wichtigkeit von Own Voice in der Buchbranche. Also nicht nur sogar in Bezug auf Gay-Romance, Sapphic-Romance, sondern sogar Buchbranche allgemein. Was denkst du dazu?

Olivia (50:52)
Ich denke, wenn hetero Frauen über zwei Männer schreiben, dann können die das vielleicht sogar richtig gut. Also ich habe so ein Buch noch nicht gelesen, aber ich kann mir das vorstellen, dass es richtig authentisch wird. Also klar, die müssen dann drauf achten, dass die auch, dass man, das soll ja eine männliche Perspektive sein, dass sie nicht zu weiblich an die Sache reingehen, zu weiblich denken. Aber wenn sie dann Männer beschreiben, also genau das, was ich ja nicht gut kann, dann glaube ich, haben die da Jackpot. Also da können die bestimmt richtig austoben.

Und wenn die jetzt zum Beispiel über zwei Frauen schreiben würden und das gar nicht fühlen, gar keine Lust drauf haben, das würde der Leser ja auch merken. Also da sehe ich das überhaupt nicht kritisch, komme natürlich immer auf die Ausarbeitung an, aber ansonsten soll jeder schreiben, er will. Und Own Voice. Ja, gerade auch bei ganz anderen sensiblen Themen, sei es jetzt Krankheiten, Essstörungen, People of Color, ich finde da...

Muss man besonders sensibel sein, muss man auch viel recherchieren, gerne auch im Austausch mit anderen zusammen. Sensitive Reader kann man da auch hinzuziehen, die einem nochmal sagen, wie die das so sehen, ob da alles gut repräsentiert wurde und dann hat auch hoffentlich alles eine Richtigkeit.

Jennifer Rolle (52:01)
Ja, ich glaube der Buchmark wäre ganz schön arm, wenn alle immer nur von sich selber schreiben würden. Denn wer kann schon schreiben und wer möchte schon schreiben, das ist mal so das eine. das ist ja schön, wenn man Menschen hat, die da ein Talent für haben und sich hineinversetzen können, auch mit Empathie in bestimmte Dinge.

Olivia (52:07)
So Zeit!

Hm. Noch nicht jeder.

Jennifer Rolle (52:28)
Wenn wir sagen, jeder muss selbst eine Borderline-Störung haben, darüber schreiben zu können und Protagonistinnen und Protagonisten diese Störung in ihren Büchern haben lassen, glaube ich, hätten wir wahrscheinlich nur sehr, sehr wenig Bücher, die sich damit beschäftigen und da ein Verständnis verschaffen oder...

Olivia (52:43)
Ja. ⁓

Jennifer Rolle (52:51)
Also ich würde es gar nicht mal so eingrenzen, auch nur auf dieses Thema. Obwohl es an diesem Thema ja immer gerne festgemacht wird. Das ist ja ein absolutes Reizthema auch, dass eine Frau Gay Romance schreibt oder so. Aber warum denn eigentlich nicht? Ich finde es auch schon wichtig. Bitte?

Olivia (52:58)
Mhm. Stimmt.

Und wie hast du die Bücher empfunden?

Wie hast du die Bücher empfunden, wenn du Gay Romance von Frauen gelesen hast?

Jennifer Rolle (53:18)
Du meinst Gay-Romance, die von Frauen geschrieben wurden? Die ich bisher gelesen habe? haben mir... Die, die ich gelesen habe, haben mir ausgesprochen gut gefallen, tatsächlich. Die meisten. Manche waren ein bisschen rosarot, andere fand ich unglaublich stark. Auch von der...

Olivia (53:20)
Mhm.

Ja, jetzt ist es los.

Mhm.

Jennifer Rolle (53:38)
Gar nicht mal wegen der Männergeschichte oder der Spicy-Szene oder so, sondern weil die Geschichte, so wie du ja selbst auch sagst, Geschichte stand im Vordergrund. Es hätte auch ein Heteropärchen sein können oder was auch immer. Und das fand ich da gar nicht so wichtig, ob das jetzt eine Frau geschrieben hat oder ein Mann geschrieben hat, sondern weil die Geschichte einfach sehr, gut geschrieben hat.

Olivia (53:53)
Mhm.

Jennifer Rolle (54:07)
konzipiert war und auch geschrieben war jeweils.

Ansonsten, ja, ich kann es glaube ich nachvollziehen, diese Frage auch, da immer wieder hochkommt. Ist es nicht authentischer oder glaubwürdiger, wenn das von jemandem geschrieben wird, der selbst dazu gehört, der selber, keine Ahnung, an einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet oder selber eben schwul ist oder was auch immer. das nicht authentischer?

Aber auf der anderen Seite muss man auch erzählen können, oder?

Olivia (54:44)
Klar, also nicht alles über das man schreibt,

nicht alles hat man selber erlebt. ich bin zum Beispiel noch nie Flugzeug geflogen und irgendwelche Figuren schon. Also wenn ich da jetzt jedes Mal schauen würde, was habe ich schon erlebt und was nicht, ja dann könnte ich nur von meinem Alltag berichten und es wäre nicht so spannend dann.

Jennifer Rolle (54:49)
Ja.

Ja, Ja, und das ist auch lahm, ne? Also,

ich glaub, die Buchwelt wäre sehr arm, wenn wir das immer als Voraussetzung nehmen würden. Absolut. Aber gut recherchiert darf es auch für mich schon gerne sein und empathisch hineingeführt. Denn das ist für mich auch einfacher, das ist das Gefühl, dass ich mich auch einfacher reinversetzen kann. Oder es kommt besser rüber. Ja.

Olivia (55:04)
Ja.

55:23 Zukünftige Projekte

Jennifer Rolle (55:23)
Ja, so mit Blick auf die Zeit. Vielleicht mal so so ein bisschen Richtung Abschluss denkend für unser Gespräch. Jetzt hast du dich schon so in einigen Genres ausprobiert. Gibt es noch gibt es denn noch Genres, die dich reizen würden? Wo du nochmal unbedingt einen kleinen Zah oder großen Zeh ins Wasser tauchen möchtest?

Olivia (55:44)
Ja.

Also was unbedingt auf meiner Liste steht, ist so ein Psycho-Thriller der Extra-Klasse. Also mit so richtig viel, mit allem was dazugehört. Also ganz viel Psychokram sowieso, aber bisschen mehr Gewalt, bisschen mehr Gemetzel. Also das was die Leute auch interessiert an so Thrillern oder an Krimis, weil sowas habe ich mich noch nie daran getraut. Und da, das wird mal was Spannendes auf jeden Fall.

Und was dann noch ansteht, wie schon erwähnt, ein ganz seriöser, erwachsener Roman über eine Staatschefin und da auch so die Politik einzutauchen, in den Alltag, ohne jetzt irgendwie nur Romance im Fokus zu haben oder Thriller-Elemente oder Einfach so ein ganz einfacher Roman, sag ich mal, aber mit spannenden, wichtigen Themen auch, wo man auch ganz viel recherchieren kann, lesen kann. Da hab ich richtig Lust drauf.

Jennifer Rolle (56:13)
Mhm.

Okay, ich sehe schon voller Inspiration hier. Aber magst du uns verraten, woran du denn aktuell arbeitest? Sind das diese drei offenen Bücher noch, die da in der Pipeline sind? was dürfen wir als nächstes von dir erwarten?

Olivia (56:41)
Immer.

Ja,

ja, aber der Fokus ist jetzt erstmal meine neue Sapphic Romance mit Freizeitpark-Setting. Natürlich inspiriert vom Disneyland, wie könnte es auch anders sein? Umso mehr freue ich mich jetzt darüber, dass ich diesen Traum leben darf, den einfach meine Protagonistin hatte. Und ich muss jetzt hier noch eine ganz lustige Story noch einbauen.

Jennifer Rolle (57:00)
Mhm.

Natürlich.

Mhm.

Olivia (57:17)
Und es ist mir aufgefallen, dass ich öfters mal Sachen schreibe, die dann wahr werden. In meinem Alltag. Und dann fühle ich mich manchmal so wie einer von den Simpsons. Die Sachen, dann wahr werden. Präsidentenwahl irgendwie.

Jennifer Rolle (57:17)
Mhm.

Olivia (57:31)
die schon so viel vorausgesagt haben. Mondlandungen, iPhones, alles mögliche. Sehr, spannend auch. Und so fühle ich mich manchmal, wenn ich zum Beispiel Figuren erschaffe, die es so eigentlich gar nicht geben kann, also ganz spezifisch auch, und zwei Jahre später habe ich jemanden kennengelernt, der genauso ist wie diese eine Buchfigur. Und ich war so, okay, spannend. Oder wenn dann wirklich irgendwas passiert, so Handlungen, und ein paar Wochen später passiert das dann auch in meinem Leben.

Ich bin da so bisschen abergläubig, aber ich habe langsam das Gefühl, dass was ich schreibe, da muss ich auch so bisschen aufpassen. Weil einmal wollte ich einer Figur, die so bisschen an mich angelehnt war, ich wollte ihr so ein kleines Ableben vielleicht geben am Ende. Und ich dachte, nee, ich will diese Figur jetzt nicht tot sehen, weil man weiß ja nie, also ich verschrei es jetzt nicht. So dann passe ich auf. Aber jetzt gerade so mit dem Freizeitparkbuch denke ich mal, logischerweise werde ich ein paar Sachen genauso erleben wie meine Protagonistin, weil...

Man kann Freizeitpark nicht neu erfinden und ein paar Sachen werden immer auf mich zukommen. Aber was es sonst noch so wird, ist große ganze. ich gespannt.

Jennifer Rolle (58:29)
Das ist ja super spannend.

Ich glaube, zeigt ein Stück weit die Macht der Visionen. Wenn man die Vision hat, die du im Detail beschreibst, wenn du ein Buch schreibst, hast du eine Vision von etwas. Das ist etwas, was einen sehr stark anzieht. Dann ist es kein Wunder, dass du das vielleicht ein paar Jahre später in der Realität dir wiederfährt erlebst.

Olivia (58:37)
Ja, es gibt...

Ja,

Man manifestiert

58:58 Olivia folgen

Jennifer Rolle (58:58)
Superspannend. Wo könnte man denn erfahren, was da als nächstes bei dir rauskommt, wann und wo und wie kann man dir folgen?

Olivia (59:11)
Also meine Hauptquelle ist ganz klassisch Instagram. I am Olivia Kohl heißt ich da. Also man dürfte mich finden. TikTok genauso, YouTube genauso. Da bin ich mal mehr aktiv, mal weniger, aber immer motiviert und immer hoffentlich aktuell. Also ich versuch's immer.

Jennifer Rolle (59:30)
Dann

ganz ganz lieben Dank liebe Olivia, dass du hier warst und mit mir so offen gesprochen hast über dieses Randthema, wie man ja leider sagen muss und ja und für dich da draußen. Wenn dir der Beitrag gefallen hat, like gerne, abonniere den Kanal, teile ihn mit anderen Romance-Fans und

Olivia (59:41)
Sehr sehr ja.

Jennifer Rolle (59:54)
Nutze auch gerne die unten eingebauten Affiliate Links, falls du dir ein Buch von Olivia bestellen möchtest. Das hilft mir, das Ganze hier vorzuführen. dann, ja, wie gesagt, ganz, ganz herzlichen Dank für dass du überhaupt den Kontakt aufgenommen hast, deine Zeit, die du hier investiert hast, deine offenen Antworten und ja, und dann ganz, ganz viel Spaß vor allem in Paris und Disneyland.

Olivia (1:00:23) Ja, danke, dass ich hier sein durfte. Das war ein sehr, sehr schönes Gespräch.

Jennifer Rolle (1:00:28) Also bis zum nächsten Mal!

 

Zurück zum Vodcast