Transkript des Vodcast mit Sally Dark

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Kapitel

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Transkript

00:00 Einführung und Ankündigungen

Jennifer Rolle: Hallo, hallo, ich bin's wieder, eure Jenny von Passion and Words. ja, heute wird's dark in unserer Episode. Aber bevor wir einsteigen, ein kurzer Aufruf. Wenn du mehr Interviews aus der Romance-Welt sehen möchtest, dann abonniere unbedingt diesen Kanal und schreib mir, wen du dir als nächstes Und noch eine kleine Ankündigung meiner heutigen Gästin und ich. veranstalten zusammen ein Gewinnspiel und weitere Hinweise dazu findest du am Ende des Interviews. Also halte unbedingt durch. Aber nun zu meinem heutigen Gast. Ihre Bücher sind darker als Haunting Adeline und spicier als die Bücher von Don Both und Maria O'Hara und mindestens genauso gut geplottet wie die Bücher von Penelope Douglas. sie hat mehr Follower auf Instagram als Kevo Adler. ich bin total geflasht, dass sie bereit war, in meinen Vodcast zu Wir werden sie heute nicht sehen, weil sie ist ein bisschen verschnupft. Das kann sie uns gleich selber noch erzählen. wir werden sie hören und erstmal herzlich willkommen Sally Dark.

Sally Dark: Ja. Hi, jetzt werde ich gleich ganz rot bei deiner Ankündigung. Gottes, willen . Gut, dass man mich nicht sieht, weil... Hilfe! Vielen Dank! Ich freue mich sehr, hier zu sein.

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01:32 Vorstellung von Sally Dark

Jennifer Rolle: Ja, bin schon ganz gespannt auf unser Gespräch und was du uns alles so schönes zu erzählen hast. Aber jetzt sag erstmal, wie geht's dir gerade? Du leidest furchtbar unter Heuschnupfen.

Sally Dark: Ja. Ja, ganz schlimm. Meine Stimme ist nicht so und ich bin auch leider super verschnuppt. es war ein super Timing. Gestern war noch alles so halbwegs okay und heute... Aber ich halte wacker durch.

Jennifer Rolle: Schauen wir mal, wie wir das Gespräch hier über die Bühne bringen. Vielleicht kannst du uns erstmal so bisschen was zu deiner Person erzählen. So ein paar Rahmeninfos. Wer bist du? Wie alt bist du? Wo lebst du? Familienstand, solche typischen Daten. Noch immer so ein Gefühl dafür zu kriegen, wer du bist als Person.

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02:09 Sallys Werdegang als Autorin

Sally Dark: Wir kriegen das hin. Also ich bin Sally Dark, ich bin seit über sechs Jahren jetzt schon als Autorin tätig, ich seit fünf Jahren Vollzeitautorin. Davor war ich elf Jahre lang in einem Kinderhort, habe ich mit Kindern zusammengearbeitet und ja, ich habe es sehr geliebt, aber die Leidenschaft für das Schreiben war einfach mehr da. Ich bin seit über 17 Jahren glücklich in einer Beziehung mit Mr. Dark, denn Mr. Dark ist mein Follower und ein Begriff. Wir haben zwei Jungs und ja, Baby Dark. haben sie auch mitgekriegt, da haben sie mich begleitet, meine Follower und genau.

Jennifer Rolle: Mr. Dark, sehr gut.

Sally Dark: Mr. Dag, ja. Ja, Marktentitel sehr.

Jennifer Rolle: Ja, hat ja auch was, definitiv.

Sally Dark: Ja, definitiv!

Jennifer Rolle: Ob er die Vorlage für deine Bücher ist, frage ich dann spät.

Sally Dark: Hahaha!

Jennifer Rolle: Aber vielleicht kannst du uns erstmal erzählen, du hast gesagt, so die Leidenschaft zum Schreiben war dann doch ein Ticken stärker als so die Kindergartenarbeit. Wann hast du angefangen mit dem Schreiben? Wie bist du dazu gekommen? Was waren so deine ersten Schreib-Geh-Versuche?

Sally Dark: Also tatsächlich, meine erste Schwangerschaft war leider nicht so, also super unspektakulär tatsächlich. Ich musste viel liegen in ersten Schwangerschaft, durfte nicht zu viel machen. Irgendwann gibt es Fernsehen halt nichts mehr her. Dann habe ich unendlich viel gelesen. Und auch da habe ich dann schnell gemerkt, das ist irgendwie alles dasselbe. Und dann hat mein Kopf selber angefangen zu spinnen. ganz witzig, ich hatte mich ganz schlimm Legasthenie auch. Und ja, wie hätte gedacht, als ich meiner Mutter erzählte, dass ich ein Buch schreibe, meine Mutter hat mich erst mal so, wie bitte? Was machst du? Du? Wie du schreibst, du. Also ja, ich habe immer schön Sechser geschrieben in der Schule in Deutsch und jetzt bin ich Autorin. Das mag ich, den Plottwist du mag ich, den finde ich super. Es kam einfach so, ich habe mich einfach hingesetzt und habe einfach geschrieben und habe einfach nicht mehr aufgehört zu schreiben. Also recht unspektakulär, aber ich lieb's und ich bin so unendlich dankbar dieses Privileg und es ist ein wirkliches Privileg.

Jennifer Rolle: Superplatt-Twist.

Sally Dark: vom Schreiben und von meiner Leidenschaft leben zu dürfen. Deswegen immer wieder ein dickes Danke an meine Community und meine Leser, dass sie mir so treu ergeben sind und das halt auch noch wirklich lieben, was ich da so fabriziere.

Jennifer Rolle: Wie könnte man nicht, wie könnte man Ich finde mich ganz spannend. meine letztendlich, dass K. T. Steen hat das auch erzählt, dass sie Legasthenikerin ist und wir waren uns aber einig, letztendlich das eine ist Geschichten zu erzählen, das andere ist Rechtschreibung. Das sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

Sally Dark: Man braucht halt nur gute Lektoren. Und die habe ich. Gute Lektorin, gute Korrektorin und die besten Testleser auf diesem Planeten. Dickes Küsschen geht raus an euch Mädels. Die machen das super. Also die fangen das auch echt gut auf, muss ich sagen.

Jennifer Rolle: Genau! erzähl uns doch mal, wenn du nicht schreibst, was machst du dann so? Also womit beschäftigst du dich wahrscheinlich mit zwei Jungs und Mr. Dark? Ganz klar. Aber gibt es sonst noch irgendwas, was man über dich wissen könnte, müsste, dürfte?

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05:17 Sally Dark privat

Sally Dark: Ja, ja, ja. Also theoretisch lese ich eigentlich gern, aber ich habe die Zeit nicht. bin tatsächlich, weil Baby Dark doch recht unverhofft kam und glücklich ohne Ende, Gottes Willen, aber doch recht unverhofft, hat es mir das natürlich logischerweise meinen ganzen Plan ein bisschen zerschossen, weil ich plane immer so zwei, drei Jahre voraus tatsächlich. Ja, das hat natürlich alles nicht hingehauen. Es hat mir alles zerschossen, was so zerschossen werden konnte. Bester Grund ever natürlich, Gottes Willen. Dafür lässt man sich gerne die Pläne zerschießen. Unglaublich glücklich, aber...

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: Naja, ich musste trotzdem dann schauen, wie mache ich das jetzt? Ich dachte mir, mit Baby geht das schon alles. Ach ja, komm, der schläft ja ganz viel, wenn er klein ist. Hat er auch. Aber trotzdem habe ich halt lieber gekuschelt mit ihm anstatt zu arbeiten. das war, also der war wirklich goldig. ganz, ganz, der war vorzeige Baby. Also eigentlich hätte ich super viel arbeiten können mit ihm, aber ich wusste, ist so mein letzter. Ach, und dann dachte ich, ja, dann kuschel ich lieber. Also ich habe die Kuschelzeit ganz, ganz doll genossen. Und jetzt, wo er halt noch so klein war, wo er dann eben die ersten Krabbel versuchte und alles.

Jennifer Rolle: Oha!

Sally Dark: Mir hat es echt viel zerschossen, deswegen musste ich sehr, sehr viel arbeiten. Freizeit habe ich aktuell gar nicht, wenn ich nicht bei meinen Jungs bin. Also bei meinen drei Jungs. Habe ich tatsächlich nicht. Ich komme weder zum Lesen noch zum Serien-Schauen oder sonstiges. Aber normalerweise schaue ich super gerne Serie. Also wirklich gerne. Also eigentlich alles von, weiß ich nicht, von Vampire Diaries, One Tree Hill, alles. Irgendwelche Horror-Serien oder sonstiges. Ich schaue wirklich gerne alles quer Bild oder Filme oder lese halt einfach. Also mein Bücherregal.

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: Was ich ja sonst auch gerne mal zeige in meinen Videos, das spricht glaube für sich, das ist eine bunte Mischung. Da lese ich auch von Fantasy zu Dark Romance zu absolut kitschiger, super kitschiger Romance, lese ich auch alles querbeet durch. Ja, aber die Zeit fehlt mir leider. Leider.

Jennifer Rolle: Finde ich spannend. Also manche Autorinnen sagen ja, sie können eigentlich gar nicht mehr lesen, seitdem sie selber schreiben, weil sie die ganze Zeit irgendwie im Kopf am Arbeiten sind. So was kann ich mir abgucken? Wie hat sie das gemacht? Kann ich mir was rausziehen oder wie hätte ich es anders gemacht?

Sally Dark: Ja. Nee, das ist es gar nicht. Also ja, das ist es. Wie hätte ich es anders gemacht? Diese Autorenbrille muss beim Lesen abgesetzt werden. Und das war am Anfang sehr schwierig für mich. Deswegen habe ich in meiner ersten Zeit aber wirklich exzessiv geschrieben. Also da habe ich fürs Schreiben geatmet. Da habe ich wirklich teilweise nur zwei Stunden geschlafen, weil ich unbedingt schreiben musste. Weil es war so ein richtiger innerer Zwang zu schreiben. Das fand mein Mann auch nicht so witzig. Das war echt schlimm.

Jennifer Rolle: Mhm. Ja, ja. Mhm. Boah, krass.

Sally Dark: Da ging es gar nicht. Da musste ich einfach schreiben. Und habe wirklich auf Schlaf verzichtet, schreiben zu können. Weil das war alles für mich. Ich habe es so geliebt. Da ging es natürlich nicht. Jetzt, ich davon ja auch lebe, dass mein Vollzeitjob ist, hat sich das bisschen eingependelt. Jetzt habe ich normale Arbeitszeiten. Klar, muss ich abends auch schon mal mich hinsetzen und schreiben. So ist das nicht. Oder möchte das auch, wenn ich sage, anstatt mich jetzt hinzusetzen. zum Fernsehen oder so oder am Handy zu sitzen und Content zu machen. Das setze ich mir lieber hin und schreibe, das habe ich schon auch. Oder wenn ihr Deadline drückt. Aber das mit dem Lesen, das setzt man irgendwann ab. Also das habe ich nicht, dass ich sagen würde, ich nehme mir etwas aus einer Geschichte raus, weil ich es gut finde, weil das ist ja ihre Geschichte oder von dem Autor die Geschichte und ich meine, das würde ich gar nicht machen und würde auch gar nicht passieren, weil sie hat es so aufgebaut, die Autorin. und ich würde es automatisch anders aufbauen.

Jennifer Rolle: Ich spiele mit meinen Gästen immer, ⁓ noch ein paar spezifischere Themen reinzukommen, das A- oder B-Spiel. Das funktioniert folgendermaßen. Du kriegst von mir jetzt gleich zweite Alternativen genannt, die erstmal völlig kontextfrei sind, wo du dann überlegen kannst, würde ich A oder würde ich B wählen? Und das darfst dann gerne auch noch bisschen erklären, warum du dich für eine der Alternativen entschieden hast. Und wir sind ja hier in einem

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08:51 Das A- oder B-Spiel mit Sally Dark

Sally Dark: ⁓ ja. Okay.

Jennifer Rolle: im heutigen Fall Dark Romance Vodcast und das bedeutet, die Fragen werden auch Stück für Stück

Sally Dark: Sehr gut.

Jennifer Rolle: Okay, erstes alternativen Pärchen. Messi oder Marie Kondo?

Sally Dark: In der Mitte.

Jennifer Rolle: In der Mitte.

Sally Dark: Ich bin jetzt nicht super ordentlich und ich bin jetzt aber auch nicht das... Näh, also ich versuch schon so die Waage zu halten. Deswegen die Mitte.

Jennifer Rolle: Mit zwei Kindern, kleinen Kindern ist es wahrscheinlich bisschen herausfordernd.

Sally Dark: Ja, und Vollzeitjob und allem.

Jennifer Rolle: Ja, ja, ja, ja. Nächstes alternativen Pärchen. Lesung oder Social Media? Social Media? Nein.

Sally Dark: Ich gebe keine Lesungen, ich kann das nicht. Ich weiß nicht, das so... Also ich kann nicht vorlesen. Ich kann das gar nicht. Das war in der Schule auch der Horror. Ich hab die sechs kassiert, ich gesagt, nein, ich lese nicht vor. Nicht weil ich mich wollte oder so, sondern ich wusste, ich stotter mich zu Tode. Selbst bei meinem Großen, wenn ich ihm eine gute Nachtgeschichte vorlese, ich stotter tatsächlich. Und es ist mir dann so peinlich, und es wird ja dann immer schlimmer. Die Aufregung wird immer schlimmer.

Jennifer Rolle: Mhm. Ja, ja.

Sally Dark: bin ja auch vor Signierstunden unglaublich aufgeregt. die sagen immer, sie sind so aufgeregt mich zu treffen. Ich bin viel aufgeregter. Ich bin viel aufgeregter als sie. Ich finde das aber so süß, weil ich mir denke, ich sitze da so da. Also ganz schlimm. deswegen, ich kann keine Lesungen geben. Also ich mache jeden Scheiß mit. Ich mache dir einen Talk. Ich mache dir alles. Keine Ahnung, was ich bin. Für allen Schmarrn zu haben, wirklich. Aber Lesungen, tut mir leid. Da bin ich leider raus.

Jennifer Rolle: Keine Lesung. Kann ich nachvollziehen. Ich kann auch nicht gut vorlesen. Ich kann gut für mich alleine, aber ja.

Sally Dark: Boah, schlimm. Schlimmste Eintromm ever. Wirklich. Ja genau, alleine bin ich super schnell im Lesen, super flüssig, da stotter ich gar nicht, aber sobald jemand im Raum mit mir ist, da geht gar nichts mehr. Da geht nichts mehr. Das ist echt schlimm.

Jennifer Rolle: Mhm. Wie gut, dass es so tolle Vorleser gibt auf dem Markt.

Sally Dark: Ja, bestimmt.

Jennifer Rolle: Nächste Frage. Vampir oder Drachenwandler? Vampir.

Sally Dark: Vampir. Hallo der sexy Vampir, der mir an den Hals geht. Entschuldige bitte. Damon Salvator hat uns alle geprägt. Das war der Urstein der Dark Romance des Bad Boys. Wir sind alle im Herzen Darkies, die Damon-Fans sind. Punkt. Indiskutabel. Punkt.

Jennifer Rolle: Punkt indiskutabel. Buzzcut oder Man Bun?

Sally Dark: Das war alles für mich schwierig. Ich ich glaube B wir brauchen Mähne

Jennifer Rolle: Also lieber ein bisschen mehr Haare auf dem Kopf und festhalten kann. Ja, genau zum Thema festhalten im Stehen oder im Liegen.

Sally Dark: Ich das definitiv ich brauch ne Mähne. Ich muss mich irgendwo festhalten können.

Jennifer Rolle: Böse!

Sally Dark: Wo es also überkommt?

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12:25 Der Ursprung des Pseudonyms Sally Dark

Jennifer Rolle: Das können wir glaube ich so gelten lassen. Dann steigen wir doch mal ein bisschen tiefer ein. Ich würde ganz gerne erst mal so ein bisschen dein dein Pseudonym auseinandernehmen oder eigentlich. Ich glaube es ist wahrscheinlich trivial zu fragen wo der Name herkommt. Ich erkläre es sich irgendwo ein Stück weit von selbst. Aber.

Sally Dark: Ja, tatsächlich.

Jennifer Rolle: Vielleicht magst du ein bisschen mit mir darüber spekulieren, warum so viele Pseudonyme von deutschsprachigen Autorinnen eher so aus dem englischsprachigen Raum kommen. Die meisten klingen... klingt schöner, findest du? Ja?

Sally Dark: Weil es schöner klingt. Also viel. Sally ist jetzt nicht so schwierig zu erraten, warum ich Sally heiße. Und ich bin immer Sally, aber ich hab's halt einfach ins Englische geschrieben. Weil's einfach schöner klingt. wenn ich mir überlege S-E-L-L-I, sieht nicht so schön aus wie S-A-L-L-Y. Also es sieht halt einfach schöner aus. Und dark ist halt dark, ne? Also das klingt geil. Sally Dark, ich hab's gelesen, ich hab's aufgeschrieben, ich dachte mir, geil, das ist es. Also das war so, das bin ich.

Jennifer Rolle: klar. Ja, das bin ich.

Sally Dark: Ich habe bisschen Sorge gehabt, dass ich irgendwann rauswachse aus diesem Dark. Also dieses Sally Dark. Also es ist leichter, wenn du einen Nachnamen hast, wie zum Beispiel Sam Woods. Das ist so zeitlos. Oder hier irgendwie, ich weiß nicht, irgend einer heißt Grey mit Nachnamen, also Nachnamen, glaube ich. Das geht auch noch, weil das ist so, weißt du was ich meine? Also das ist so zeitloser. Da hatte ich ein bisschen Sorge und ich hatte auch tatsächlich vor, ich glaube einem Jahr war es,

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mh.

Sally Dark: hatte ich ein bisschen zu strugglen mit Sally Dark, weil ich überlegt habe, bin ich da rausgewachsen aus diesem... Also nicht aus dem Darken, aus Dark Romance, sondern aus diesem Namen einfach irgendwie, weil ich irgendwie so Sorge hatte, da ist so ein Stempel drauf. Das ist Gott sei wieder verflogen. Ich liebe meinen Namen. Aber ich glaube, es klingt halt einfach schön. Also ich persönlich finde, es klingt im Englischen klingt es wesentlich schöner. Es ist flüssiger, du weißt sofort, was Programm ist, weil ja, weiß nicht, Selli Dunkel...

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm.

Sally Dark: Also, meine Name wäre jetzt auch nicht so unbedingt, meine Nachname wäre jetzt irgendwie, das hätte ich jetzt auch nicht so schön gemacht. Zumal ich wegen meinem Beruf ja noch, wegen meinem damaligen Beruf, ich hatte eine sehr strenge Gemeinde, da dachte ich mir dann auch so, ich arbeite mit Kindern zusammen, da hatte ich schon bisschen Sorge meinen Job natürlich logischerweise, weil man kann ja nicht damit rechnen, dass das Debüt und mein Debüt lief, Gott sei Dank, sehr, sehr, sehr, sehr gut.

Jennifer Rolle: Ja, ein bisschen absurd in der Tat.

Sally Dark: Ja, keiner will rechnen, dass mein Debüt so gut läuft, dass ich sagen kann, okay, nach einem halben Jahr, kann davon leben. das kann ja keiner wissen. Und demnach muss man halt vorher planen. Und ich glaube, deswegen macht man das. Gerade wenn du halt eben im Dark-Romance-Genre bist, sind ja auch fast alle Titel Englisch, weil es einfach schöner klingt. Und dann sieht natürlich ein deutscher Name, weiß ich nicht. Also zum Beispiel bei einer Jasmin Bauer ist das toll. Das klingt aber auch. Das hat einen Klang.

Jennifer Rolle: Tschüss. Genau, ja. Nee, das konnte man vorher nicht wissen. Mmh.

Sally Dark: Aber vielleicht, wenn man es sich anders kennt, es auch sein. man jetzt meinen Namen nimmt, hätte das auch einen Klang. Aber ich finde Jasmin Bauer ist schöner Name. Aber meinen Namen könnte ich mir nicht vorstellen. Deswegen war das für mich völlig raus. Also, weiß ich nicht. Ich glaub, das muss jeder selbst entscheiden.

Jennifer Rolle: Mhm. Hm. Und ist das auch der Grund, viele der Geschichten meistens in Amerika spielen? Weil das ist einfach sexier oder...

Sally Dark: Ja, es tut mir leid, aber ich kann doch nicht an der Ostküste, also keine Ahnung, oder in Bayern, also ich komme aus Bayern. Das weiß ich nicht. Und dann sind wir zu Wiesen ganger und keine Ahnung. Sorry, es tut mir leid. So es tut mir leid. Das ist ein unsexy. Da ist New York oder keine Ahnung was oder Mexiko oder whatever ist da schon. ich würde niemals. Ja, könnte ich nicht. Könnte ich nicht, weiß ich auch nicht.

Jennifer Rolle: Unsexy! Gib mir Herr. Für die Fantasie. Ich schreibe es doch auch noch unter anderen Namen oder hast du nur Sally Dark?

Sally Dark: Nein. Ja, nur Sally Dark. Hatt ich mir auch schon überlegt, weil ich gerne in die Thriller-Richtung gehen wollte, weil ich hab I see you Beauty geschrieben und das hat schon gebockt. das Sinister Secret ist ja auch Thriller. Das hat schon gebockt. Da hab ich gedacht, da passt Sally Dark so gar nicht rein. Also so gar nicht, gar nicht. Da hatte ich dann kurz mal überlegt, aber für die Thriller, die ich schreiben möchte, brauch ich mindestens ein halbes Jahr, bis Jahre Scherchezeit und die hab ich halt einfach da nicht.

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: Jetzt dann irgendwann für die Rente.

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16:52 Die Faszination von Dark Romance

Jennifer Rolle: Man braucht noch Visionen. Du schreibst Dark Romance und ich habe immer wieder festgestellt, Dark Romance ist ja erstmal ein sehr breites Feld und jeder hat auch ein bisschen anderes Verständnis darunter, was das bedeutet. Was bedeutet Dark Romance für dich? Was sind die charakterisierenden Merkmale für dich?

Sally Dark: Ja, definitiv. mit dem moralisch Verwerflichen zu spielen. Also ich liebe es, mit der Moral der Menschen zu spielen. Jeder hat ja eine andere Moraleinstellung, logischerweise. Man weiß aber, der Mafia-Boss ist nicht gut für einen, der Bad Boy ist nicht gut, der Mörder ist nicht gut, keine Ahnung, das Drogenbassen ist nicht gut, der Psychopath ist auch nicht gut und so weiter. Das sind so moralische Merkmale, die haben wir alle, das wissen wir, das ist nicht gut, den dürfen wir nicht lieben, aber in Büchern dürfen wir das. Wir dürfen uns in Büchern in den Psychopathen verlieben. Gottlos verlieben. Maddox ist beste Beispiel. Gottlos habe ich mich in diesen Mann verliebt. Nur deswegen existiert Lost Bastards, weil ich ihn nicht loslassen konnte. Und das darf man einfach. Und das finde ich so schön, dass man in Büchern, in seiner Fantasie, egal als Autorin oder als Leserin, du kannst deine Grenzen austesten. Du kannst über diese Grenzen hinausgehen, über diese moralischen Grenzen, die ja so festgefahren sind in unserer Gesellschaft, finde ich persönlich. Ich finde es auch sehr schade, dass alles so eine Norm hat, so zack. Da wirst du eingesperrt, das ist unsere Moral, die musst du fahren. Und das finde ich irgendwie, das mag ich nicht. Und deswegen liebe ich es, diese moralischen Grenzen komplett zu sprengen, wirklich wegzusprengen, weil ich es darf. Ich darf es in meinen Büchern. Und wem es nicht gefällt, weil es zu viel ist, ist es völlig in Ordnung. Aber ich darf das. Und meine Leser dürfen das auch mögen. Meine Leser dürfen sagen, ja man, ich liebe Maddox Fucking Price, weil er genauso ist, wie er ist zum Beispiel. Oder Nyx oder whatever.

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18:45 Kritik und Reaktionen auf Dark Romance

Jennifer Rolle: Bist du schon mal angefeindet worden für deine Bücher?

Sally Dark: Also ich muss tatsächlich sagen, ich hab noch nie wirklich einen Shitstorm jetzt so in der Hinsicht gehabt. Ich hab das Thema KI, das wird mich immer ein bisschen, weil ich Werbung mit meinen KI-Charakterkarten mache. Da werde ich da kommen, ein paar reingeslided, die ignoriere ich getrost, weil ich mir denke, ich benutze keine KI. Ich bin älter als, also ich schreibe länger als es diese scheiß KI gibt. Was wollt ihr alles von mir? Warum soll ich das, was ich schon kann? Und was ich gezeigt habe, dass ich es ja kann, weil naja, meine Bücher und vor allem mein Debüt sprechen für sich von den Erfolgen her. Warum sollte ich es mir dann leicht machen, eine KI dazu zu die nicht das kann, was ich kann? Dafür wurde ich angefeindet. Dabei gebe ich ja nur meinen Lesern, was sie wollen, weil sie wollen diese KI-Bilder haben, es sich visuell vorstellen zu können. Manche mögen diese Gezeichneten nicht, weil ich habe ja immer noch meine Illustratorin und ich werde immer meine Illustratorin behalten. Ich werde niemals, niemals, niemals, niemals nicht und niemals meine Illustratorinnen

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: Durch KI ersetzen. Das finde ich ist ein No-Go. Das finde ich darf man nicht tun, weil genau dann macht man ja das. Aber ansonsten eigentlich nicht, also auch nicht wegen meinen Themen oder so. Ja, dass man zu viel Spices oder so. Das ist dieses Übliche, aber das juckt mich ehrlich gesagt nicht.

Jennifer Rolle: Also noch nie solche Erfahrungen gemacht, dass irgendwer dich im Interview versucht hat auseinanderzunehmen oder... Ja, meine... Dark Romance steht ja immer wieder in der Kritik wegen der Themen, die du auch gerade angesprochen hast, dass damit irgendwas...

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20:08 Feminismus und Dark Romance

Sally Dark: Nö. Aber lass dich auch nicht zu. Also da bin ich zu. Habe ich zu sehr meine Meinung.

Jennifer Rolle: dass dem Feminismus behindern würde oder man einen Rückstritt machen würde, man solche...

Sally Dark: Eben nicht, eben nicht. Ich finde gerade eben nicht, ich finde das so witzig, wie man darauf kommt, dass Dark Romance Feminismus kaputt macht. Nein, eben nicht, weil wir Frauen entscheiden. Wir entscheiden uns aktiv dafür, in dieses Genre einzutauchen und dieses Genre zu lieben oder auch nicht zu lieben. Das ist ja eine freiwillige Entscheidung. Und wir wissen, wenn wir dieses Buch zuklappen, dann... Es ist doch nur Fantasie. Es ist doch nur Fantasie. Was hat das mit dem Feminismus zu tun? Dann kann ich mich voll aufregen. Ich weiß nicht, ich verstehe es nicht.

Jennifer Rolle: Ja, ich meine, was gibt es auch feministischeres als ein ganzes Genre, wo Frauen erfolgreiche Businessfrauen sind, Geschäft machen, eine ganze Szene damit ernähren. das sind ja nicht nur die Autorinnen, das sind ja, dass auch das ganze Ökosystem drum herum lebt ja davon, von Frauen für Frauen. Also was gibt es feministischeres als geschäftlich erfolgreiche

Sally Dark: Ja. Ja. Ja. Ja.

Jennifer Rolle: finanziell unabhängige Frauen. Ich weiß gar nicht, verstehe die Kritik ähnlich, also nicht, aber das, ich ganz interessant fand, ist, dass die paar unschönen Gespräche, die ich zu diesem Thema hatte, waren alles mit Menschen, die noch nie auch nur ein einziges Buch gelesen hatten. Ich dachte immer, ich dachte immer, dass sein

Sally Dark: Das sehe ich ganz genau so. Das ist es.

Jennifer Rolle: Das sei nur ein Spruch nach dem Motto, naja, die lesen die Bücher nicht, aber regen sich drüber auf. Aber die, die mit mir darüber diskutieren wollten, die hatten tatsächlich noch kein einziges Buch gelesen. Und allen den... Ja, genau. Ja, das ist... Aber selbst das, muss ich sagen, es ist Fantasie und das ist total in Ordnung. ja, naja. Was soll ich sagen? Also ich...

Sally Dark: Und wenn dann haben sie Haunting Adeline Haunting Adeline, Nummer reingelesen oder so. Und da denke ich mir... Ja. Wir sinds ähnlich, wir sind da auf einer Welt, ne?

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22:33 Die Tiefe der Charaktere in Dark Romance

Jennifer Rolle: Zumindest alle Menschen, denen ich bisher einmal ein Dark-Romance-Buch empfohlen hatte, die vorher noch nie eins gelesen hatten, die waren danach total geflasht und wollten mehr Empfehlungen haben. Ja.

Sally Dark: Ja, ihr weißt, was Neues ist. Es ist immer noch so neu auf dem Markt und viele können sich gar nicht vorstellen, was denn alles möglich ist in diesem Genre. Wie tief dieses Genre geht und wenn man es richtig macht, dann ist es nicht nur einfach der Mafiaboss ist da und verführt dich und dann haben wir bisschen viel Spaß und Spice, sondern es geht ja so viel mehr. geht ja so viel tiefer. Es geht so psychologische Hintergründe.

Jennifer Rolle: Mmh. Mhm.

Sally Dark: ⁓ Bindungsängste und Co. Du kannst so viel in Dark Romance reinpacken, so viel Tiefgang reinpacken, so viel gerade menschliche Psyche reinpacken. Und ich liebe es, menschliche Psyche zu ergründen und damit zu spielen in Büchern. Ich liebe das. Und du kannst das alles machen, weil die Charaktere so kaputt sind und so vielschichtig sind. Und du kannst da so viel spielen mit und so viel die Leute so mitnehmen, so eine tiefe Abgründe, die du so nicht liest in Romance Büchern. Also nicht so tief, ja.

Jennifer Rolle: Ja.

Sally Dark: so kaputt, weil einfach da die Norm sagt, okay, und jetzt ist Sense, das will ich nicht, das ist mir zu deep. Und das liebe ich aber so an diesem Genre. Und da sind die meisten dann total von geflasht, wenn sie das eben so noch nicht kannten und sich denken, wow, was ist das denn? Deswegen, das finde ich auch immer ganz cool, wenn sie dann so neu eintauchen und da mit ganz großen Augen, mein Gott, was habe ich denn da gelesen? Fand ich immer eigentlich ganz cool.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Hehehehehe Jetzt hast du ja schon gesagt, was du unter Dark Romance Kannst du vielleicht auch noch ein bisschen näher zusammenfassen, vielleicht auch inhaltlich ein bisschen reingehen, was so deine Bücher im Besonderen ausmacht? Also was ist der Schwerpunkt deiner Bücher?

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24:03 Der Fokus auf die menschliche Psyche in Sallys Büchern

Sally Dark: Die menschliche Psyche. Ich möchte wirklich absolut kaputte Charaktere erschaffen, die gegenseitig heilen. Also entweder sind beide Parteien kaputt, also wie zum Beispiel bei The Pain of My Past, Seth und Maddox. Die sind, also sowas kaputt, das glaube ich, habe ich noch nie geschrieben, wie die beiden, die sich gegenseitig heilen oder wo halt sie meistens dann eben so das Licht ist, sage ich jetzt mal.

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: und ihn dann heilt. Und das liebe ich. Da einfach durch dieses Trümmerfeld, sag ich es mal, dieser kaputten Psyche durchzugehen und versuchen, Stein für Stein wieder aufeinanderzusetzen und zusammenzusetzen, ⁓ diesen kaputten Menschen einfach wieder ganz zu machen. Ich liebe das. Und das ist schon mein Schwerpunkt, würde ich sagen. Und ja, ich hab viel Spice drin, das meistens die Kritik an meinen Büchern, dass da viel Spice drin ist. Aber ich versteh's nicht ganz, weil mein Spice in meinen Büchern ist immer, immer, immer, immer...

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: zur Geschichte beitragen. Weil wie soll Intimität auftauchen? Normalerweise sind ja Dark Romance unglaublich schnelllebig. Also du hast ja meistens, wenn du die gesamte Story packst, entweder wenige Tage oder maximal zwei, drei Wochen, dann lässt du die Geschichte auserzählt. Und in diesen zwei Wochen soll die große Liebe entstehen. Das geht nicht. Zumal nicht ohne Intimität. Also ist bei mir immer der Spies, ist dafür da, ⁓ Intimität zu schaffen, die Charaktere, dass sie sich kennenlernen und dann über sich hinaus wachsen. Und das liebe ich. Also das liebe ich an diesem Genre.

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: dass man sich da komplett aus testen kann in alle Varianten. Ob es jetzt ganz, ganz deep sein soll oder nur so ein bisschen an der Oberfläche. Also das liebe ich komplett. Und das würde ich sagen, macht es schon aus, dass ich alle Spektren an dieser Emotionalität mitnehme und auch den Spice damit verbinde. Mit dem Plot. Ganz wichtig.

Jennifer Rolle: Mhm. Ja. Ja, ja. Ich würde nochmal ganz kurz nochmal eher bei diesen darken Elementen bleiben, bevor wir zum Thema Spies kommen. Und ich habe zum Beispiel auch die Darkness-Reihe von dir gelesen und gerade so der erste Band, fand ich, also den fand ich echt drastischer. Also mir ging der deutlich mehr unter die Haut als Haunting Adeline, muss ich sagen.

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26:03 Grenzen des Schreibens

Sally Dark: Ja. Ja.

Jennifer Rolle: Und mich würde mal interessieren, ob du dir irgendwo Grenzen setzt für das, was du schreibst. Gibt es irgendwelche Dinge, die du nicht schreibst oder die du nur auf eine bestimmte Art und Weise schreibst?

Sally Dark: Also alles, was mit Kindern zu tun hat, logischerweise ja, meine Charaktere erleben viel in ihrer Kindheit. Wie auch Esteban zum Beispiel aus Kiss of Darkness. Das wird aber nicht ausgeschrieben. Punkt. Das ist oberstes Gesetz. Das wird angekratzt, dass man erahnen kann, was ist denn da passiert. Und mehr nicht. Punkt. Alles, mit Tierquälerei zu tun hat, bin ich raus. Gibt es bei mir nicht. Würde es niemals geben. Ich hatte selber 12 Jahre lang einen Hund. Ich hatte eine Katze. Ich, nee, sorry, bin ich raus. Würde ich nie machen, wird es nie geben. Also, aber ansonsten...

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: gibt es bei mir eigentlich keine Grenzen. Die Grenzen setzen meine Protagonisten selbst. Also ja, ich schlucke beim Schreiben. Also gerade Esteban hat es mir so fucking schwer gemacht. Dieser Kerl, also das erste Mal zwischen ihm und Jasmin, das war grenzüberschreitend, würde ich jetzt sehr nett sagen. Ich dachte mir, das kann ich doch nicht schreiben. Das geht doch nicht. Du kannst sie doch nicht einfach so da liegen lassen. Aber ja, Esteban ist wie er ist. Ich kann ihn nicht schönreden. Esteban ist mit einer meiner darkesten Protagonisten und das ist okay. Es ist okay. Witzigerweise, er sollte nicht dark werden. Eigentlich sollte Damien der darkere Part werden. Er sollte... Das ist super gelungen. Also du siehst, wie viel Macht ich über meine Protagonisten habe. Gar keine! Ich besitze keine Macht. Ich tippe ihnen nur hinterher. Deswegen, ich lasse meine Protagonisten so sein, wie sie sind. Ich erschaffe sie, so wie ich sie mir vorstelle, so wie ich denke, so kann eine...

Jennifer Rolle: Das ist dir ja gut gelungen, ne?

Sally Dark: Geschichten funktionieren. Ich baue eine Geschichte drum herum auf und dann schmeiße ich sie alle in einen Topf und sage so und jetzt macht mal. Und dann machen sie auch und entweder es funktioniert oder wie in Esteban's Fall es funktioniert so gar nicht und es passiert etwas eigentlich Wundervolles, weil dieser Charakter hat sich selbst erschaffen und ich liebe alles an diesen Mann. Aber es hat mir natürlich auch unglaublich schwer getan, weil ich dachte du bist so dark, du bist so, das ist ja schon tiefschwarz, das ist nicht mehr grau, das ist auch nicht mehr an der grauen Zone, das ist tiefschwarz. Also dieser Charakter ist tiefschwarz. Und da hatte ich meine Probleme mit dem Schreiben, weil ich echt Angst hatte, kann ich das machen oder nicht? Aber ich stehe immer zu 100 Prozent hinter meinen Protagonisten, hinter meinen Geschichten, immer. Immer, wenn ich das schreibe, stehe ich auch dahinter. Und was soll ich machen, wenn er so ist, ist er so. Also ich kann mich ja auch nicht ändern. Das klingt ja ein bisschen zufrieden. Mr. Dark lacht doch immer ein bisschen darüber, wenn ich so bisschen mit ihm darüber rede. Er findet das immer ein bisschen gruselig, wie ich so über meine Protagonisten rede. Aber sie sind so, wie sie sind. Ich kann mich ja auch nicht ändern. Und ein Esteban ist halt wie er ist. Also der ist so. Ich kann den nicht ändern. Ich könnte den nicht schreiben.

Jennifer Rolle: Mh.

Sally Dark: Wenn ich den umschreiben müsste, dann hätte ich ihn ja beschnitten. Also klingt total bescheuert, aber deswegen, ich setze mir tatsächlich keine Grenzen.

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29:10 Entwicklung der Charaktere

Jennifer Rolle: Deine Figuren entwickeln sich ja in den Büchern. Also auch Esteban entwickelt sich und auch Jasmin. Ich muss sagen, die Szenen, die Jasmin... Ich glaube, das können wir hier offenlegen oder spoilern, weil das passiert schon relativ früh im Buch. Sie verletzt sich selbst. Das konnte ich echt... Das konnte ich nicht lesen. war echt... Das war echt hart.

Sally Dark: Ja, ja, ja, ja. Ja. Ja. Das ist, erste Szene sogar. Also ja, das ist erstes Kapitel. Ja, also die Geschichte ist tatsächlich sehr heftig. Das war auch nicht geplant. Das war auch nicht geplant. Sie sollte eigentlich unglaublich unschuldig sein, unglaublich süß. Ja, so unschuldig und süß war sie gar nicht. Also sie war unschuldig, was die sexuelle Erfahrung betrifft. Ja, total naiv, ohne Ende, was Männer betrifft. Aber, naja, das war's auch schon mit der Unschuld. Also sie hatte dann doch eine recht große Klappe.

Jennifer Rolle: Ja, okay. Ja, ja.

Sally Dark: doch recht tiefe Abgründe, ich gar nicht gesehen habe, obwohl ich wirklich mehr oder weniger so mit ihr reingefallen bin in diese Abgründe. Und auf einmal sitzt sie da auf diesem Badezimmerboden und ich denke mir nur, was machen die hier? Was tun die hier? Also ich bin da selber so, ich saß mit riesengroßen Augen, so tipp, ich hab immer langsamer getippt, dann, also mein Tippen wurde immer langsamer, ich denke mir, was machen wir denn hier jetzt? Also es hat mich selber, ja, es hat mich selber sehr überrascht. Da bin ich dann auch mal intensiver ins Plotten gegangen, weil ich mir dachte, okay, so wie ich sie dachte.

Jennifer Rolle: Ach du Schreck! passiert hier gerade.

Sally Dark: Ich ist sie gar nicht? Ich glaube, ich muss da noch mal bisschen tiefer in sie rein gehen. Und dann sind da Abgeordnete aufgetaucht, die mich sehr überrascht haben, was ich sehr geliebt habe, weil sie dann so perfekt gepasst hat. Also das war noch besser. Nein, gar nicht. Und dann ist er auch noch so ein BlutJunkie und liebt das so. Und ach, das war so dieses Match, war so zwei Puzzleteile. Dieses Klickgeräusch in meinem Kopf, wenn so zwei Puzzleteile ineinander Ach, war herrlich. Also das war so.

Jennifer Rolle: Ich wollte gerade sagen, es hätte ja auch nicht zur Estebahn gepasst. Also das hätte ja nicht gematcht anders.

Sally Dark: mein Gott, dachte ich mir, das ist so perfekt. wirklich, das habe ich sehr gefeiert. Ich werde ihn jetzt nicht verraten, aber der erste Kuss, ich liebe ihn sehr. Das war auch so. Perfekter ging es gar nicht. Mehr sage ich dazu nicht, weil das passiert dann nicht so früh. Aber ⁓ liebe ich.

Jennifer Rolle: Stimmt. Jetzt verzichtest du auf Triggerwarnung im Sinne von Listen, sondern schreibst eher ein allgemeines Vorwort. So nach dem Motto hier überlegst du gut, ob du das Buch lesen willst. Was hat dich dazu verleitet, das so anzugehen?

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31:15 Die Bedeutung von Vorworten und Triggerwarnungen

Sally Dark: Also es gibt Triggerwarnungen, es gibt sie nur immer hinten auf der letzten Seite. Also ist dann immer so eine Anmerkung der Autorin, auf der letzten Seite findest du einen Triggerwarnungen. Also das muss ich dazu sagen, es gibt Triggerwarnungen, aber auch erst seit...

Jennifer Rolle: Gibt es? Okay.

Sally Dark: Ich glaube seit Maddox, also seit der ersten Auflage 2022, weil Maddox so tief dunkel war. Aber das gab es damals noch nicht. Also früher gab es keine Triggerwarnungen. Die sind erst jetzt dazugekommen und man musste halt dann... Genau, man...

Jennifer Rolle: Das ist ja so praktisch State of the Art. Jeder macht irgendwie so Triggerwarnungen. Selbst da, wo man sich fragt, ist das jetzt ein Trigger? Keine Ahnung.

Sally Dark: Ja. Und man musste mit aufsteigen, sonst wurdest du gecancelt. Und das war dann so, okay, okay, okay, wir machen das, wir machen das. Wir schreiben Trägerwarnungen. Aber ich hab halt immer ein Vorwort gemacht. Also ich hab, das war schon, das hab ich schon mit meinem Debüt gemacht. Ich weiß nicht warum. Ich fand das einfach toll, den Vibe des Buches wieder zu spiegeln, ganz am Anfang, bevor du überhaupt das Buch aufgeklappt hast. Also bevor du überhaupt angefangen hast zu lesen in diesem Vibe des Buches. Mir war das immer wichtig. Also alle meine, jedes einzelne Buch von mir.

Jennifer Rolle: Mh.

Sally Dark: hat ein Vorwort und das spiegelt so den Vibe des Buches wieder. Und ich liebe das. Also ich liebe meine Vorwörter, da muss ich mir selber auf die Schulter bisschen klopfen. Darf man auch mal. Aber ich liebe es, sie zu schreiben. Es macht so unglaublich viel Spaß, diesen Vibe einzufangen, auf eine Seite zu packen und dem Leser zu sagen, und das erwartet dich hier. Und das konnte man natürlich ziemlich gut mit Triggern kombinieren, sage ich jetzt mal. Aber dann eben, wo es dann gewollt und gewünscht wurde, Triggerwarnungen zu verfassen.

Jennifer Rolle: Mmh.

Sally Dark: habe ich halt eine Anmerkung der Autoren drunter geschrieben und dann ist es immer auf der letzten Seite. Weil ich finde das immer spoilern und manche wollen das halt einfach auch nicht. Aber es ist drinnen, also man kann es sich anschauen. Gut beim E-Book halt nicht, aber auch da denke ich mir, man kann ja... ⁓ ja, ja, genau, das ist dann immer auf letzten Seite. Aber da finde ich, kann man ja auch immer die Autoren antreiben oder so. Und auf meinem Shop gibt es eigentlich auch immer die Trigger zum Buch. Also im Buch.

Jennifer Rolle: dann ist das wahrscheinlich das Problem, weil ich die E-Books gelesen habe. Ja, das ist ja gar nicht so einfach, Also diese Trigger-Listen sind ja auch wiederum sehr umstritten, ob die überhaupt was bringen, weil du weißt nie, wer wovon getriggert wird und allein schon in dem du es aufzählst, das ist auch dann schon wieder ein Trigger. Also letztendlich Sinn und Unsinn von Triggerwarnung, naja, noch gehört, aber in der Zwischenzeit darfst es halt nicht, nicht machen.

Sally Dark: Ja... Ja! Also ich muss dazu... Ja, also ich muss dazu sagen, ich hab's genauso gesehen und denk mir, du kannst nicht alle Trigger aufzählen, das ist unmöglich. Weil manche werden durch Dinge gegen Trigger, auf die kommst du gar nicht. Auf die kommst du gar nicht. Ja. Nein. Ja, aber mich hat eine angeschrieben mal, das ist schon sehr lange her, das ist sehr lange her, das war, ich weiß gar nicht, wann ich die Vegas-Reihe veröffentlicht hab. Ich weiß nicht, 2021, 22? 22, glaube ich, war's.

Jennifer Rolle: Die sind hochindividuell. Das kannst du ja gar nicht wissen, was jemand für eine Geschichte hat. Mhm.

Sally Dark: Ich weiß es nicht mehr. Es ist auf jeden Fall lange her oder 23 sogar. Kein Plan. Es ist zu lange her. Und da hatte ich Band eins veröffentlicht von Kings of Vegas. Und da hat mich einer angeschrieben, gemeint, Boa Sally mir geht es nicht gut. Ich habe dieses Buch gelesen. Dieses Buch war so heftig. Mir geht es absolut nicht gut. Ich musste meine Therapeutin anrufen. Mir geht es schlecht. Und das war für mich, das war Schock. Das war Schockmoment. Also ich glaube, das war der Moment meiner Karriere, wo ich dachte, Boah, fuck, was hab ich hier gemacht? Weil meine Bücher sollen unterhalten. Ja, sie sprechen ernste Themen an, aber ich möchte natürlich nicht, dass es jemanden schlecht geht damit. Das war nie meine Intention und wird das auch nie sein. Deswegen schreibe ich nicht. Ich schreibe in erster Linie tatsächlich für mich, weil ich diese Geschichte erzählen möchte und dann für meine Leser, damit sie dem Alltag entfliehen können und sie einfach unterhalten sind und einfach eine spannende, schöne, spicy, tiefgrünige Geschichte haben, wo sie mit Charakteren, mit Leben, Leiden, lieben können. Aber ich möchte niemals jemanden damit verletzen. Und das war für mich so schlimm, dass ich dann meinen ehemaligen Verlag angeschrieben habe und gesagt habe, so und jetzt komm bitte sofort Triggerwarnungen in meine Bücher. Das geht gar nicht mehr. Und auch da habe ich sie dann für mich übernommen, weil das war für mich ein Riesendenkanstoß, weil die hat mir eine Riesennachricht geschrieben, wie schlecht es ihr geht und was es für Auswirkungen in ihr Leben hat, was man sich gar nicht vorstellen kann, was so ein Flashback mit einem bewirken kann. Das war echt heftig. da hab ich, da hab ich aus, also da muss ich auch tatsächlich, ich muss mir jetzt 3, 4, 5 Tränchen verdrücken. Die Nachricht war echt heftig. Das war so wirklicher Aufwachen und deswegen stehe ich jetzt anders zu Triggerwarnungen. Also ja, ich seh's immer noch so, du kannst nicht alle Trigger abdecken, aber ich finde das, was du weißt, du als Autorin weißt, das kommt in meinen Büchern zu 100 % vor, das könnte potentiell triggern. Hast du die Pflicht dazu, deinen Lesern gegenüber das aufzuschreiben? Also so seh ich das jetzt. durch dieses leider negative Erlebnis, was mir immer noch unglaublich leid tut. Und ich weiß nicht, wie oft ich mich entschuldigt habe. Also das war wirklich schlimm für mich.

Jennifer Rolle: Aber es hätte wahrscheinlich auch an anderer Stelle der Person irgendwo passieren können.

Sally Dark: Hätte, hätte, hätte, ja. Aber Triggerwarnungen sind wichtig. Genau davor, dass man sich selbst schützen kann. Deswegen, definitiv baut Triggerwarnungen in eure Bücher ein, Das kann ich nur sagen, weil du weißt nicht, wer dahinter sitzt und was du damit anrichtest. Und in dem Fall ist da schon einiges angerichtet worden, ich jetzt mal. Nur weil ich keine Triggerwarnung Weil ich unachtsam war in der Hinsicht, ich jetzt mal, weil ich dachte, brauch ich ja nicht. Ich schieb die Schuld so bisschen ...

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mmh.

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37:06 Die Verantwortung der Autorin und FSK 18

Sally Dark: Weißt du, die Verantwortung ist von mir und das darf man nicht als Autorin. Als Autorin hat man eine Verantwortung. Genauso wie ich sage, meine Bücher sind grundsätzlich ab 18 plus. Und an meinen Ständen, Beispiel an der Messe, kriegst du kein Buch unter 18. Und wenn die Mutter daneben steht, was soll ich machen? Aber da sage ich ganz klar, das ist ab 18. Und ich hoffe, Sie wissen was, die Ihre Tochter da zum Lesen geben. Ja, also die Meiste interessiert es halt einfach nicht. Aber wenn sie unter 18 ist und keine dabei hat, Eltern, dann habe ich viele weggeschickt auf der LBM und auch auf der FBM. wir geben, also Sam auch, wir geben keine Bücher an Unter 18-Jährige. In meinem Shop und Co. kann ich sie beeinflussen, im Buchhandel kann ich sie beeinflussen, an meinem Stand kann ich das und kann ganz klar sagen nein. Und ich habe auch ganz oft gefragt, wenn ich mir unsicher war, weil sie sehen alle sehr, sehr jung aus, muss ich sagen, die Mädels, und waren sie teilweise schon 21 oder so und ich so, ist zu viel Leid, Gott, Entschuldigung.

Jennifer Rolle: Je älter man selber wird, desto

Sally Dark: Ja, ja, das kommt dazu. Ja, ja, das kommt auch dazu.

Jennifer Rolle: jünger sehen die jungen Frauen aus.

Sally Dark: Man wird ja nicht jünger. Man wird ja nicht jünger. Ja gut, bin jetzt Anfang, fast Mitte 30. Ich werde 34 jetzt nächsten Mal. Es geht noch. Aber trotzdem, ja, tatsächlich. Aber die sehen auch alles so jung aus, wirklich. ist schlimm. Also, eine sah bestimmt wie 14 aus, dann war die eine 20 und ich dachte mir, oh, polla.

Jennifer Rolle: wie es das zu das ist. Ach Gott, Küken! Küken!

Sally Dark: Ich so, es tut mir so leid. Sie hat nur gesagt, sie ist schon gewohnt und hat mich gelobt, ich meine, das finde ich voll gut, dass ich da so frage und so. ich so, ja, es tut mir leid. Ich wusste schon, dass du mich frägst

Jennifer Rolle: Ein Licht! Ja, aber in 20 Jahren würde sie sich wahrscheinlich freuen, wenn man sie für Jünger hält. Irgendwann wird sie sich freuen.

Sally Dark: Hab ich ja auch gesagt! Hab ich ja auch gesagt! ja du freust dich. Glaub mir, du freust dich. Ja, irgendwann. Dauern noch ein bisschen.

Jennifer Rolle: Lass es noch mal zurückkommen auf deine Charaktere. Du sagst, du magst auch diese Vielschichtigkeit von diesen gebrochenen Charakteren und du magst es gerne tief psychologisch einzusteigen. Und jetzt hast du aber auch schon erzählt, dass deine Charaktere sich plötzlich auch so ohne dein Zutun irgendwie entwickeln und es so ganz überraschend plötzlich aus deinen Fingern strömt. Hast du denn eine Ahnung, wo diese Inspiration herkommt? Also gibt's da... Wenn du sagst, du guckst zum Beispiel gerne Serien oder so, ist das etwas, wo du eine Verbindung knüpfen kannst?

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39:25 Inspiration, Charakter- und Plotentwicklung

Sally Dark: Mal so, so. Es ist unterschiedlich. Mal habe ich eine Charakteridee, keine Ahnung. Ich stand vor dem Kindergarten, vor meinem Großen, hab gewartet, bis die Abholzeit anfängt, weil ich zu früh dran war, saß noch in meinem Auto, auf einmal läuft ein Bär an Mann. Der war bestimmt zwei Meter groß und gefühlt zwei Meter breit. Das war ein Bär an Mann mit einem Chihuahua Es war witzig, dieses Bild. hab's heute noch im Kopf. Lustigerweise ist dadurch... ... ähm, ähm, Shawn entstanden, also hier von Wolf, mit seinem Wolf. Ich weiß nicht warum mein Kopf aus diesem riesengroßen Bär an Mann mit seinem Chihuahua einen Bär an Mann mit Wolf gemacht hat. keine Ahnung, auf einmal war da dieser Charakter über dem Kopf und ich dachte mir, irgendwie ist das cool. Oder ich hab mit meinem besten Freund hier definiert, damals, als ich die Wonderland-Reihe zum ersten Mal geschrieben habe, also, ne? Ich glaub, es 2020, hab ich sie geschrieben. Wir haben uns unterhalten, was ich als nächstes schreibe und keine Ahnung, Märchenadaption oder so. Mach ich ja nicht, sondern mach nur Märchenanlehnungen. Und ich hatte in meinem Debüt die schöne und das Beast, dann hab ich ja Schneewittchen aufgefasst in der Sin-Reihe oder in der Angelreihe ist es Cinderella oder Pretty Woman, so ein Mix. So, was ist jetzt als nächstes? Eigentlich müsste ja dann hier Wonderland ran. Und auf einmal, er hat nur das Wort Wonderland ausgesprochen und auf einmal zack, boom, Baxter war da mit seinem Nachtclub, mit den Drogen und mit... Das ist so, ich kann das gar nicht sagen oder ein Lied. Es ist ein Lied, ich höre eine einzige Songtextzeile und denke mir, ja, den Vibe, der gefällt mir. Und dann versuche ich in diesem Vibe, dann höre ich dieses Lied, das ist Vergasung, eine Trillardenmal, in diesem Vibe drin zu bleiben und dann entstehen so Geschichten. Also ich kann das gar nicht. Das sind meistens Gespräche oder Vibe. Also es ist eigentlich eher ein Vibe. ist kein Film, keine Serie oder so, sondern es ist ein Vibe. Es ist so gewisser, also auch in Filmen gibt es zum Beispiel, was heißt das, 96 Stunden, glaube ich, ist das mit diesem Action und so. Dieser Film, wenn ich ihn anschaue, jedes Mal habe ich einen Vibe, so irgendwie in die Richtung was zu schreiben. Dieser Vibe packt mich dann immer, aber bis jetzt hat es noch nicht gereicht, um dass da was, eine Inception gepflanzt wurde, sage ich jetzt mal. Aber es ist einfach immer ein gewisser Vibe. Und so entstehen bei mir Bücher, in denen ich einen gewissen Vibe habe, den ich so tief spüre, dass er mich nicht wieder loslässt. Und dann entstehen Charaktere. Ich habe auch tatsächlich, früher war es ganz schlimm,

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm.

Sally Dark: Da konnte ich das noch nicht so koordinieren, wo ich so angefangen habe zu schreiben. Da waren auf einmal 100 Charaktere in meinem Kopf. Jeder hat angefangen zu sprechen. Jeder wollte seine Geschichte erzählen. so Leute, es geht nicht. Da ich angefangen, das klingelt ganz, da hat mein Mann mich für verrückt erklärt. Ich angefangen, mein Kopf in Schubladen zu packen und ja, und habe dann gesagt, du, jetzt bist du dran, jetzt schreiben wir deine Geschichte oder plotten die. Und ich habe teilweise noch Ideen von 2020 in meinem Kopf, die ich auch definitiv noch schreiben möchte.

Jennifer Rolle: Watson.

Sally Dark: Also ich kann nicht genau sagen, wann Geschichten bei mir entstehen. Sie entstehen einfach oder Charaktere sind einfach plötzlich da. ist dann plötzlich eine Stimme, die dann so klopp klopp Hallo, hier bin ich und ich denke mir, okay, cool. Das klingt interessant. Wir reden mal miteinander. mal her. Und entweder das wird halt was. Ich habe auch Geschichten, ja, die teilweise die plotte ich dann immer so auf meinem Handy. Also mein Handy ist, lebe. Dieses Handy ist alles. Notiz App ist alles. Ich habe teilweise auch Notizen dann auch wieder gelöscht, wo ich mir denke, was da?

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: denn für eine Idee, die ist ja schrecklich. Das fahre ich schon auf. Aber ja, dann treibe ich immer alles schnell auf und entweder ich plotte dann immer weiter und immer weiter und immer weiter, so immer so Szenenstückchenweise oder ich verwerfe es halt wieder.

Jennifer Rolle: Ja. Ja gut, so ist das mit Inspiration. Manches entwickelt sich und manches eben auch nicht. Okay, aber ich hab jetzt nichts von Mr. Dark gehört, dass der irgendwo eine Inspirationsquelle war.

Sally Dark: Ja. Ja. Genau. Nein, nein, nicht. ich habe tatsächlich nur eine einzige, also es gibt nur in all meinen Büchern gibt es eine einzige reelle Person, sage ich jetzt mal. Das ist meine erste Liebe. Ich weiß nicht warum, er ist einfach in diese Geschichte reingeflossen. Auf einmal hieß der Charakter so wie er, auf einmal sah er so aus und ich dachte mir Moment, Moment. ja, aber ansonsten tatsächlich nicht. Also sonst habe ich das gar nicht.

Jennifer Rolle: Okay. Verrätst uns auch welcher Charakter in welchem Buch?

Sally Dark: Es ist Aleks aus The Princess and the Beast, mein Debüt, auch eben mit dieses KS geschrieben, also dieses bossnische. Ich weiß nicht, erstens mochte ich das, dass der so raussticht dann mit diesem Namen, gerade mit dieser Schreibweise, mit diesem KS geschrieben anstatt X. Mochte ich total gerne und mit seinen dunkelblauen Haaren und seinen Augen und ach, siehst du sich, ich war ganz schlimm verliebt in den, also ganz schlimm, also so wirklich schlimm.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: Und der hat's in mein Buch geschafft. weiß nicht, warum es gab, es gibt keine andere Person. Als ich angefangen hab, Princess zu schreiben, und auf einmal war da so Nebencharakter und ich so, ach cool, okay. Aber wie soll er denn heißen? Und ach ja, es hat sich einfach so ergeben.

Jennifer Rolle: Weiß er davon? Dass er da drin gelandet hat? Nein, kein Hund.

Sally Dark: Nein, wir haben keinen Kontakt. Das war, das war, was war das, 5. oder 6. Klasse oder so. 100 Jahre her. Also 100 Jahre her. zweimal hab ich ihn noch getroffen. Einmal genau, einmal irgendwie 2015 oder so und einmal noch mal um die 2020. Kurz bevor ich das Schreiben angefangen habe tatsächlich.

Jennifer Rolle: Achso, Och Gottchen, ja Och Gottchen.

Sally Dark: Da habe ich ihn nochmal getroffen. Einfach so random. Man hat sich ja kurz begrüßt und ist wieder weitergegangen. Er sah immer noch sehr gut aus. war... also meistens ist es ja immer so, die Schulschwarm, die verändern sich meistens immer zu negativen. Er nicht. Er ist das Paradebeispiel dafür, dass es nicht so ist. Er war immer noch sehr gut aus und ich dachte, Okay. Vielleicht war es der Anstoß. Nee.

Jennifer Rolle: Ich hängen bleiben.

Sally Dark: Tatsächlich nicht, gar nicht. Ich hab auch ganz viele getroffen, ich auch dachte, die waren so hübsch und süß und man war so ein bisschen verknallt, sag ich jetzt mal. ja, jetzt nicht mehr. Aber mei, mein Gott, so ist das.

Jennifer Rolle: nicht gut entwickelt. Ne, das kenne ich auch. Ich meine, wenn die uns sehen, dann würden sie sich wahrscheinlich auch denken, Gott.

Sally Dark: Ja, ja, ja, ich glaube auch bei mir, ja.

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45:28 Spicy Szenen und ihre Bedeutung

Jennifer Rolle: Jetzt kommen wir mal mehr in die spicy Richtung. Viele deiner Bücher sind Reverse-Harem-Geschichten. Ich habe jetzt nicht alle gelesen, aber zumindest die, die ich gelesen habe, die waren und gingen in diese Richtung. Und sind auch sehr, spicy. Das hast du ja auch selber schon gesagt. das geht auch teilweise bis ins BDSM hinein. Und du hast gesagt, das hat für dich auch eine bestimmte Bedeutung. Also für dich ist das... das Instrument, schnell, weil das alles in so einem kurzen Zeitraum spielt, schnell Intimität herzustellen und diese Verliebtheit herzustellen, nehme ich mal an, gehört auch so ein Stück weit mit dazu. Wie ist das für dich, solche Szenen zu schreiben? Ist das etwas, was du gern machst, sodass das dann eher so Pflicht oder... Ja, wie ist das für dich?

Sally Dark: Es kommt drauf an. Es kommt drauf an, tatsächlich. Also, ja, ich mag es, spicy Szenen zu schreiben. Sie schreiben sie sich auch, ehrlich gesagt, von alleine. Also, wenn die Charaktere miteinander matchen. es sollte bei den Hauptcharakteren so sein. Sie miteinander matchen, im besten Fall. Aber die passieren einfach. Es ist selten, dass ich die Plotte feuere, so. Ganz selten. Also, die passieren einfach. Und manchmal muss ich dann so einen Riegel vorstellen, und dann ja.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm.

Sally Dark: Okay, jetzt reicht's dann auch. Jetzt ist aber gut. Jetzt weiß ich nicht. Deute ich es nur an, dass es in die nächste Runde geht und dann schreib ich sie schon gar nicht mehr aus, ich denke, ja, ist okay. Ihr könnt die Finger nicht vorne anlassen, ich hab's verstanden, aber das müssen wir jetzt nicht endlos ausschreiben. Also da mach ich dann auch gerne mal so. So und dann ist der nächste Morgen und wir hatten noch die ganze Nacht Spaß, bla, bla, bla, bla, bla. Ich finde, man muss es auch nicht ausreizen. Aber ich spiel schon gerne damit, weil ich finde, gerade in Dark Romance...

Jennifer Rolle: Ist aber gut. Ha

Sally Dark: kannst du auch da einfach auch noch mal ein anderes Sexbild, anders von der Norm ab, darstellen. Und auch das ist mir super wichtig, weil nicht jeder Sex ist gleich, nicht jeder Körper ist gleich, nicht jede Frau ist gleich, nicht jeder Mann ist gleich und nicht jede Vorlieben sind gleich und man sollte sich nie schämen für seine Vorlieben. Gerade wenn man Traumatisches erlebt hat, sag ich jetzt mal, und eine Betroffene ist oder ein Betroffener ist, gerade das ist mir unglaublich wichtig darzustellen. dass man sich für nichts schämen muss, für gar nichts. Und dass es kein richtig oder falsch gibt. Das gibt es nicht. Entweder man rutscht rein und sagt, man will nie wieder angefasst werden, was in Ordnung ist. Oder man rutscht rein in, ich habe meinen Körper so oder so verloren. Deswegen ist es egal, was mit meinem Körper gemacht wird. Auch das gibt es. Also z.B. in meiner Angel-Reihe wird das ganz krass thematisiert. Und das ist richtig so. Und das darf so sein. Und mir ist das unglaublich wichtig, darzustellen, dass man sich für nicht... für gar nichts schämend darf, wenn beide Parteien, wichtig, wenn beide Parteien damit einverstanden sind und keiner dadurch verletzt wird, dann darf man alles ausleben, was man möchte. Und es gibt sich, man muss sich für nichts schämend. Für keine Vorliebe, für keine Stellung, für seinen Körper nicht, für nichts. Wenn man sich wohlfühlt bei dem, was man tut, mit dem Partner, dem man es tut, dann ist alles in Ordnung. Und deswegen ist auch das Thema mir unglaublich wichtig, dass ich es ausschreibe. Auch so krasse Tabuthemen wie eben Vergewaltigung und Co. dass man danach wieder zu sich findet und zu seiner Sexualität findet. Ich finde, ein unglaublich wichtiges Thema und finde, das wird mir zu sehr totgeschwiegen und zu sehr der Deckel drauf, die Norm sagt, nein, das darf nicht thematisiert werden, es gibt nur eine Richtlinie, nur das ist der richtige Weg und zwar, darfst dich danach nie wieder am besten Sex haben, weil das ist so. Wenn das so ist, ja, wenn eine Frau oder ein Betroffener das so möchte, ja, okay. Wenn sie das aber nicht will, dann ist auch das okay und kein anderer Hans Franz hat ...

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: irgendeinem Betroffenen reinzureden, wie man damit umgeht. Mir ist es unglaublich wichtig, das darzustellen. Und genau deswegen spiele ich auch gerne

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49:23 Spicy Szenen in den eigenen Hörbüchern hören

Jennifer Rolle: Deine Bücher werden ja, oder vertontst du ja auch, sie einsprechen. Ja, wie ist es dann für dich? Also du sagst, das flutscht dir so aus den Fingern, so diese spicy Szenen und das ist auch gar nicht irgendwie...

Sally Dark: Ja. Ja. Ja.

Jennifer Rolle: Pflicht, sondern das ist auch schön. wie ist das dann hinterher gesprochen zu hören? Wie fühlt sich das an?

Sally Dark: Ja. Das schlimm! ⁓ Gottes Willen! war ja nie... Also auch da, wo ich angefangen habe zu schreiben, war das ja kein Thema. Und auf einmal war das Thema und ich dachte mir, du... Scheiße. Das liest jetzt jemand. Das liest jemand vor. Also nicht nur das liest jemand, sondern das liest jemand vor. Und das ist laut lesen für sich ja auch noch. Das hat ja eine ganz andere Bedeutung, wenn du das laut vorliest. Und dann noch für jemanden. Gottes...

Jennifer Rolle: Mhm, wenn das liest jemand vor. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: Also das beste Beispiel ist, Kai Keith von der Wonderland Also Kevo Adler brauche ich nicht drüber reden ein Gott mit seiner Stimme das weiß er auch wie er damit umgehen muss, das weiß er auch.

Jennifer Rolle: Hahaha.

Sally Dark: Aber der Kai Schulz hat mich überrascht. Man kennt Kevo Adler in seiner Art und wie er damit spielt und es eh auch liebt, damit zu spielen.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm.

Sally Dark: Aber der hat mich wirklich als Keith super überrascht, weil ich gar nicht damit gerechnet habe. Ich hab gesagt, brauche, also ich hab zu meinem Hörbuch vorlag gesagt, ich brauche einen, der so richtig Brainfuck-Stimme drauf hat. Holla die Waldfee Also das hat er drauf. Und ich wurde rot. Ich konnte mir diese Szene nichts zu ändern hören, weil ich so knallrot wurde. Meine Augen waren riesengroß, wie bei diesem Smiley. Diesmal war es aufgerissen ein Augensmiley und ich dachte mir, ⁓ Gottes Willen. Also das war wirklich, also das war schlimm. Es gibt aber auch schöne Momente wie zum Beispiel Kevo, der mich zu Tränen gerührt hat bei einer gewissen Stelle bei Wonderland, ich möchte nicht spoilern. Ich habe Rotz und Wasser geheult. Ich habe schon damals beim Schreiben und beim Überarbeiten Rotz und Wasser geheult bei dieser Szene. Und Gottes Willen, er hat das so toll gemacht. Also es gibt auch solche schönen oder halt zum schmunzeln oder so. Also das ist schon cool. Aber Spicy-Szene, da laufe ich sehr knallrot an. Das ist schon, das ist schon, das ist schon so. Gott. Also ich bin ja echt nicht prüde und ich kann ja über alles reden. Ich bin ja wirklich, ich bin ja wirklich ein offener Mensch. Aber das ist echt schlimm. Und ich glaube, ich bin mir sicher, es geht jedem Autor und jeder Autorin genauso. Bin ich mir sicher. Bin ich mir ganz sicher. Das ist echt... Weiß ich nicht. Das ist einfach Next Level.

Jennifer Rolle: Okay, verstehe. Schreiben ja, aber sich das Ganze dann anhören?

Sally Dark: Also es ist schon nett, so ist das nicht, aber es ist schon, wenn du weißt, du hast das geschrieben. Ein anderer hat das vorgelesen, es für andere vorzulesen. Das ist einfach next level. ist so, Brrr, Kopfexplosion.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Das... ja. Sonst würde ich die Frage nicht stellen, wenn es mir nicht auch so gehen würde, ja? Ich würde gerne noch mal mit dir tiefer in deine aktuelle Reihe einsteigen, dass wir da vielleicht mal so ein... Vielleicht magst du noch ein bisschen Vorgeschmack geben auf das, was noch kommt, weil bis da ist es im Moment nur der erste Band draußen. Lost Boys. Also die Reihe heißt Lost Boys und der erste Band heißt, Lost Bastards,

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52:28 Einblick in die Lost Boys Reihe

Sally Dark: Ja. Gott, Leute.

Jennifer Rolle: Und du lässt uns ja echt lange warten, also als ich das gelesen habe waren es noch fünf Monate hin bis der zweite Band erscheinen sollte, Los Villains, jetzt... Naja, also... Fünf!

Sally Dark: Naja, es drei Monate. Vier. Vier. Vier. Vier ist okay. Ja! Wenn man den ganzen Juni mitsieht, aber es ja Anfang Juni. Dann ist es nur Februar, März, April Mai Es sind nur vier.

Jennifer Rolle: Alpha-Unionin. Naja, trotzdem hart, weil man so drin, also ich war so drin in der Geschichte. Aber lass uns erst mal kurz sagen, worum geht es eigentlich in dieser Reihe? Vielleicht kannst du mal aus deiner Perspektive so ein bisschen uns einführen.

Sally Dark: Ja, ja, ja. Also es ist ja das Crossover der Wonderland-Reihe und es spielt 20 Jahre nach dem dritten Band The Pain of My Past. Es geht die Tochter von Maddox Fucking Price, der Grinsekatze. Liebe diesen Mann unendlich, nur deswegen existierte diese Reihe, weil ich noch ein Universum zu diesem Mann erschaffen wollte, weil ich nicht loslassen konnte. Und zusätzlich wollte ich aber Revers Harem schreiben. Ich hab davor ja immer nur so, also so Loftreanger oder so, aber Reverse Harem, also das ist mehr als...

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: zwei Männer sind, hatte ich tatsächlich nur in Kings of Vegas, aber auch da lässt sich streiten, ob das jetzt wirklich richtiges Reverse Harem ist. Jetzt wo ich es richtig geschrieben habe, würde ich sagen nein, es wurde falsch vermarktet und ich ich hatte richtig Bock, wirklich richtiges, richtiges Reverse Harem zu schreiben. Mit so unterschiedlichen Charakteren und ich glaube, das sind die fünf Boys, unterschiedlicher könnte man nicht sein und ich liebe alles daran, dass sie so unterschiedlich sind, dass sie so unterschiedlicher... Vergangenheiten haben. Ich liebe es, dass Wonderland of Neverland trifft, die verlorenen Jungs. Ich mag das total gerne. Und diese Drogenwelt und alles. Also finde ich ganz, ganz toll und hat richtig Spaß gemacht zu schreiben.

Jennifer Rolle: Also wir haben fünf Jungs, die alle so ihr Päckchen zu tragen haben aus ihrer Vergangenheit und was ich total spannend fand, die bilden praktisch so eine Art Clan oder haben so einen Teil der Unterwelt im Griff und sind auch sehr eingespielt miteinander. Sie haben eine absolut perfekt aufeinander abgestimmte Dynamik. Ja dann kommt plötzlich die kleine Fee oder

Sally Dark: Ja, so wäre Päckchen. Ja, face. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Liebes.

Jennifer Rolle: Kitten oder die kleine Nymphe oder genau sie hat ja unterschiedliche Spitznamen, nachdem welcher der Boys sie anspricht mit rein und plötzlich bricht alles auseinander und jeder der Jungs wird auf seine Weise mit sich selber konfrontiert und alles scheint auseinanderzubrechen. Da gehen wir auch wieder ganz, ganz tief rein in die Psyche, aber auch nicht nur des Einzelnen eben, sondern auch in die Dynamik zwischen den Jungs. Kannst uns schon ein bisschen was erzählen, wie es weitergeht?

Sally Dark: Ja. Also Band 2 wird schlimm. Also ihr werdet nicht nur einen Boy extrem hassen, also wirklich extrem hassen. da fallen zwei so krass raus, wo ich echt Sorge habe, ob sie ihre Sympathiepunkte verlieren bei euch Lesern. Ich hab echt Schiss, aber es musste so sein, dafür lieb ich sie, dass sie so authentisch sind und so konsequent in ihren Handeln. Aber ja, es wird echt schlimm. Also es wird und Band 3 wird noch schlimmer. Also Band 2 ist eigentlich nur die Vorbereitung auf Band 3. Weil in Band 3 zerstöre ich euch komplett. Wirklich. Ich habe sehr oft geweint in Band 3 und sehr oft gedacht, nein, bitte tu das nicht! Tu uns das nicht an! Und ja. Und in Band 3 kommt der beste Plot-Twist, den ich in meiner Autorenkarriere je geschrieben habe. Ich freue mich sehr darauf. Beziehungsweise zwei sogar. Es erwarten euch gleich zwei Plot-Twists. Also mit einem könnte man vielleicht rechnen, mit dem anderen nicht.

Jennifer Rolle: Okay.

Sally Dark: 200 Prozent nicht. Also lege ich meine Hand für ins Feuer. Ich freue mich sehr auf den Moment. Ich finde es schade, dass ich nichts sagen darf. Gar nichts. Und es macht mich wahnsinnig. Aber es wird richtig gut. Also, bei zwei und drei, es passieren so viele Dinge, wo man nicht mit rechnet. Also, echt, ich liebe diese Reihe. Und ich freue mich schon darauf, wenn ich es endlich alle lesen könnte. ich zähle mit euch die Tage. Ich bin selber aufgeregt. Weil bin da, geht lesen, es ist doch, ihr wisst es doch, lesen.

Jennifer Rolle: Wir haben auch im Vorwege ja Fragen eingesammelt aus der Community und Deathly Vampire89 fragt, welches denn dein Lieblingsbookboyfriend ist unter den Jungs. Und gibt es auch eine, meine ergänzende Frage, der dich besonders nervt von den fünf.

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57:12 Sallys Lieblingsbookboyfriends unter den Bastards

Sally Dark: Ja, definitiv. ich liebe Nero. Ich glaube, wir alle lieben Nero. Ich glaube, ist indiskutabel, dass wir alle Nero lieben. Ich liebe auch Nyx weil halt Nyx einfach Nyx ist. Aber sie haben alle was. ja, ich gerade den Nero-Hoodie von meiner Hoodie-Kollektion. Den trage ich gerade mit Stolz.

Jennifer Rolle: Das Mhm. Nero ist so bisschen, so auch ziemlich, ziemlich kaputt und eher so jemand, der ganz große Schwierigkeiten hat mit Nähe und mit anderen Menschen, ja, und Vertrauen. Ja, ja.

Sally Dark: Ja, sehr. Ja, Vertrauen. Und seine Maske abzunehmen, ja. ich auch das. Also die Szene im Auto in Band 1, ich glaube, sie wird auf ewig meine Lieblingsszene sein. Obwohl sie wurde abgelöst in Band 3. Ich sag nichts. Sie ist krass Aber sie ist, also was aus Band 1 ist, das im Auto zwischen ihr und Nero, wo er dann seine Masken abnimmt, das ist schon meine Lieblingsszene. Das ist schon toll. Wie dieser so düstere, kaputte Mann. sich für sie öffnet und so viel Kontrolle von sich abgibt. Freiwillig oder unfreiwillig mag dahingestellt sein. Ich mag das sehr. Der ist schon sehr vielschichtig. Witzigerweise wäre er fast aus der Geschichte geflogen. Weil er bis zum ersten Mal, wo sie alle miteinander im Band eins, hat er keine Rolle gespielt. Er ist nicht in Erscheinung getreten. ist nicht vor die Kamera getreten. Er war so ein Schatten. Deswegen trägt er diesen Namen auch.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm.

Sally Dark: Weil er so im Schatten versunken ist in dieser Dunkelheit, ich konnte nicht greifen. dachte mir, Junge, und auf einmal stand er da und hat ja diese ganze Sex-Szene, wo ja alle fünf, also vier Boys und sie, diese fünf in Konzentration aktiv waren, hat er mir diese ganze Szene eingenommen, wo ich dachte, wo kommst du denn jetzt her? Und wirklich, ich war kurz davor, ihn rauszuschmeißen. war kurz davor, die gesamte Geschichte umzuschreiben und sagen, okay, dann ist es so vier Boys, ist es halt so. Ich fand's zwar schade, weil ich wollte die fünf...

Jennifer Rolle: Last call, deine Chance jetzt.

Sally Dark: Und auf einmal ist er da und übernimmt diese ganze Dynamik. ich dachte mir nur, wow, und auch diesen Kink, dieses Loben, dieser Kink, dieser Ohr. dachte ich mir, wow, okay, das ist ein Next Level. Das ist einfach Next Level, wo er diesen Kink, dieses Loben hingesetzt hat. Das war ja übel. Das habe ich so in dieser Art Weise noch nie so geschrieben. Ja, klar, wir haben die Bad Boys, die dann sagen, braves Mädchen, bla, bla, das kennen wir alle. Aber der hat das...

Jennifer Rolle: kann man auch schon nicht mehr hören.

Sally Dark: Der hat das auf Next Level gehoben, Kerl mit diesem Loben und dieses Gehorsamsein. Und wenn du das und das tust, dann belohne ich dich dafür. Das war wow. Also da war ich wirklich kurz baff. Ich weiß diesen Moment noch ganz genau. Ich hab wirklich kurz aufgehört zu schreiben und hab innegehalten. Ich dachte, okay. Okay, muss meine ... Auch da musste ich die Geschichte tatsächlich umschreiben, um ihn wieder aktiv in die Geschichte zu holen. Dann hab ich ihn greifen können. Dann war er da. Dann hat er auch einmal ganz viel mit mir geredet. War er da? Er war dann da. Er war nicht mehr wegzudenken. Also echt unglaublich spannend, was ich auch selber durch diese Reihe alles miterlebt habe, sage ich jetzt mal, was im Hintergrund ja gar keiner mitkriegt. Es war echt spannend, diese Reihe zu schreiben. Ich habe es sehr geliebt.

Jennifer Rolle: Und du hast schon mal durchblicken lassen, es gibt auch jemand, der dich sehr nervt.

Sally Dark: Nyx ich liebe ihn, ich vergötter ihn. Wirklich, er ist ganz toll, aber er ist so scheiße konsequent in allem. Was ja toll ist, weil er mal wirklich anders ist, diese typischen Bad Boys, die nur palavern aber nicht machen. Kennen wir alle, sie drohen alle an und sie machen es nicht. Und Nyx macht es halt. Und damit musste ich erst mal klarkommen. Dass, wenn Nyx etwas sagt, dann macht er verdammt auch mal noch. Und das wird in Band... Ende waren zwei und auch im gesamten Band drei ziemlich heftig. Weil was er halt sagt, macht er. Und das, das hat, da habe ich gestruggelt mit. Also oder auch mit dieser Kompromisslosigkeit an Wand eins. Also er war ja so kompromisslos in seiner Art und so herrisch und so ich, wenn ich das sage, dann ist das so Punkt. Dann wird das so gemacht. Ich gewinne immer diese Macho Art, aber auf so einer anderen Ebene wie meine anderen Boys, also eben Maddox und Co. sind ja auch alle so Macho Typen. Oder Baxter ist beste Beispiel. Also glaube, größerer Macho gibt es eigentlich gar nicht wie ihn aus der Wonderland-Reihe. Aber Nyx ist eben so konsequent. Der labert nicht nur, sondern der macht. Und das hat mich wahnsinnig gemacht beim Schreiben. Ich dachte, Junge, die müssen sich doch irgendwie ein bisschen mögen. Er hat tatsächlich sehr viele Anhänger. Mich wundert es tatsächlich. Ich bin gespannt, ob er sie verliert in beiden, drei.

Jennifer Rolle: liegt dann diesem wunderschönen Bild mit diesem blonden Haaren.

Sally Dark: Ja, das mag ich so, weil er hat ja eigentlich tatsächlich keine blonden Haare. Er wehrt sich ja. Das hat auch tatsächlich seinen Grund, sehr tiefen Grund, warum er sich ständig die Haare färbt. Das mag ich sehr. Den erfahrt ihr im Bahn 3. Da werdet ihr auch alle mit sehr großen Augen schauen. Also ja, mag ich extrem, warum er ständig seine Haarfarbe wechselt. Weil es wird ja kurz mal angeteasert, dass er ja bei... Ich glaube, Ich glaube, Fox sagt das Ganze am Anfang, dass er schon wieder seine Haarfarbe geändert hat.

Jennifer Rolle: Aber auf dem Bild sieht das total schön aus.

Sally Dark: und er ja immer so seine Haarfarbe ändert. das mag ich tatsächlich sehr gerne. Steh gut dahinter.

Jennifer Rolle: Das heißt, du hast alle drei Bände schon geschrieben?

Sally Dark: Ja, ja. Den letzten Teil habe ich Ende 25 an den Also ich glaube genau am 29. oder 30.12. an den Verlag geschickt.

Jennifer Rolle: Das heißt, das liegt nicht in deiner Hand, das mit zu bestimmen, wann das rauskommt und darum müssen wir so lange warten zwischen den einzelnen Bänden.

Sally Dark: Nein. Nein. Nee. Nee, nee, nee. Aber auch anders würde ich es gar nicht anders hinkriegen, weil ich mach's halt anders. Also ein Verlag, logischerweise, muss ja vorplanen. Da muss Lektorat, Korrektorat, Buchsatz, das muss ja alles besser koordiniert werden, als wenn du im Selfpublishing bist. Da hast du alles selber in der Hand. Deswegen ist meistens wirklich zwischen neun Monate und 13 Monate ist so die Spanne da, wo du das Manuskript abgeben musst, dass die eben diese Planung machen können. Im Selfpublishing habe ich das

Jennifer Rolle: Okay.

Sally Dark: ein bisschen einfacher getaktet, sage ich jetzt mal, aber auch da schaffe ich es nicht, unter drei Monaten ein Buch rauszuhauen. Weil dieses Buch muss ja geschrieben werden, es muss verbessert werden, es muss korrigiert werden, gerade weil ich Legasininien habe, muss da noch ein bisschen öfter drübergegangen, muss man da bisschen öfters drübergehen. Dann noch Korrekturat, dann noch den Buchsatz, den macht übrigens Mr. Dark den Buchsatz bei mir. Dann Covergestaltung, dann muss es in den Druck, was ja auch nochmal sechs bis acht Wochen in Anspruch nimmt mit Farbschnitt und ja.

Jennifer Rolle: Mmh, mmh.

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01:04:02 Der Weg zum Self-Publishing

Sally Dark: Also dieser ganze Prozess ist fast ein halbes Jahr. Das kriegt man ja so als Leser gar nicht mit. Und das hat ja alles seine Zeit. Und jeder Dienstleister hat ja auch nochmal seine eigenen Zeiten. Und auch die musst du buchen und die Slots buchen und alles. Und wenn die natürlich ausgebucht sind, dann verschiebt sich es dann doch nochmal um drei, vier Wochen oder so. Deswegen plane ich zum Beispiel immer sehr, weit im Voraus. Ich habe jetzt meine Planung bis Anfang 2028 abgeschlossen letztens erst. Weil ich einfach alles, ich muss meinen ganzen Dienstleister ja, wenn ich im Selfpublishin bin.

Jennifer Rolle: Klar, klar. Mmh. Mmh.

Sally Dark: muss ich ja alles planen und ich bin halt nun mal gerne Selfpublisherin Ich hab gerne alles selbst in der Hand. Hab ich jetzt auch wiedergemerkt. Also es ist ganz nett, einen Verlag hinter sich zu haben, der sich alles kümmert. Aber naja, ich bestimme trotzdem gerne selber.

Jennifer Rolle: Ja, das wäre jetzt so meine Frage. weiß, du hattest in irgendeinem Beitrag, hattest du mir erzählt, dass du sehr, glücklich bei Heartcraft, glaube ich, warst. Ich habe einfach mal so gespickt, was du so erzählt hast in der Vergangenheit. dann habe ich aber gesehen, bist du zwischendurch mal in Self-Publishing gewesen, dann irgendwie CINNA

Sally Dark: Ja, das ist lange her. Ja.

Jennifer Rolle: Was ist da so deine Entwicklung gewesen, deine Erfahrung? Die scheint sich ja dann sehr gedreht zu haben nochmal, nachdem du erstmal sehr glücklich warst bei Heartcraft.

Sally Dark: Weil ich keinen Vergleich hatte. Es war auch alles gut. Ich möchte auch nicht schlecht sagen, aber gibt eigentlich nichts. Es ist einfach, ich habe mich weiterentwickelt. Ich glaube, ich habe mich weiterentwickelt und ich bin ein Mensch, wenn ich etwas tue, dann möchte ich auch nicht stehen bleiben oder nicht langsamer werden oder zurückgehen, im schlimmsten Fall auch noch. Ich glaube, sind einfach unsere Herangehensweisen auseinandergegangen. Ich möchte mich nicht ausbremsen lassen oder jemanden ausbremsen.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm.

Sally Dark: Es geht ja immer beide Richtungen auf und zu. Deswegen habe ich mich beschlossen oder entschieden, Schritt zu wagen. Ich wollte es schon eigentlich immer machen. Ich wollte sogar mein Debüt mit Self-Publishing machen. Die Kosten waren mir aber dazu unsicher. Ich hatte wirklich Angst, auf die Fresse zu liegen. Es kostet halt alles so viel. Und meinen Shop habe ich auch gleichzeitig aufgebaut. Ich bin da schon mit 20.000 in Vorkasse gegangen. So ein Shop baut sich nicht von alleine auf.

Jennifer Rolle: Klar. Ja, ja.

Sally Dark: Und da hatte ich einfach zu große Angst, dann auch noch den Auflagendruck zu stemmen, wenn mich halt einfach keiner kennt. Ich wusste ja nicht, dass mein Debüt gleich so gut ankommt. Das wusste ich ja nicht. Das kannst du ja vorher nicht sagen. Und deswegen habe ich mich dann für den Verlag entschieden und war auch sehr happy dort. Aber ich wollte immer schon eine Selfpublishing Also ich wollte das für mich einfach selber probieren. Okay, Ghost, die Reihe ist ein bisschen in die Hose gegangen. Das war wohl nichts. Und dann kam Beauty und Beauty war ja, das war ein Selbstläufer. Das ist explodiert. Es war mein Sorgenkind, weil es ja so ganz anders ist. Das ist ja Erotik-Thrill. Und das ist wirklich Erotik-Thrill. Aber auch da wollte ich einfach den Weg selber machen. Und dann habe ich einfach gemerkt, die Vorteile am Selfpublishing bin niemandem Rechenschaft schuldig. Ich kann schreiben, was ich will. Ich muss nicht in die Diskussion gehen, ob das jetzt zu verwerflich ist oder sonstiges, weil Verlage ja immer ein bisschen auf die Image achten müssen. Und ich verstehe das auch. Aber ich muss das nicht, weil ich mir denke... Wem es nicht passt, den passt es halt nicht. Ich schreibe, was ich möchte, und wem es zu heftig ist. Dafür gibt es die Triggerwarnungen, hatten wir schon das Thema. fertig. Und wem es nicht gefällt, dem gefällt es halt einfach nicht. Dann ist es in Ordnung. Aber ich bin niemandem Rechenschaft schuldig. Und ich bin leider Gottes eine ganz, große Perfektionistin. Ganz, ganz, ganz, ganz schlimm. Also mit mir zusammen zu arbeiten, ich entschuldige mich immer bei jedem. Ich bin schlimm.

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01:07:30 Wie plottest du deine Bücher?

Jennifer Rolle: Aber das ist genau das, man auch merkt. Also wenn man deine Bücher liest, die sind unglaublich rund, in sich, komplett stimmig und schlüssig. Es gibt keine Logikbrüche oder wie man das in der Fachsprache so nennt, so Plotholes. Und es ist keine Szene zu viel und keine Szene zu wenig. Und ich habe mich gefragt, wie das gelingt, weil...

Sally Dark: Nope. Danke. Ja. Freut mich.

Jennifer Rolle: Ich habe zwar eingangs einfach behauptet, deine Bücher sind besser geplottet als die von, oder mindestens genauso gut wie die von Penelope Douglas, aber du hast jetzt auch immer mal wieder den Begriff Plotten benutzt, aber es erschien mir doch auch sehr intuitiv geprägt zu sein, dein Schreiben. Also wie machst du das? Also wenn offensichtlich ja beim Schreiben noch so viel im Kopf passiert und sich noch so viel weiterentwickelt, das ist ja hoch anstrengend. Dann muss man ja manchmal noch mal wieder was anpassen, was man vorne schon geschrieben hat.

Sally Dark: Ohohohoho Ja.

Jennifer Rolle: Wie kriegst du das hin, dass da am Ende trotzdem alles zusammenpasst und stimmig ist?

Sally Dark: Also ich muss dazu sagen, ich mach das nicht alleine, sondern ohne meine zweite bessere Hälfte, das ist Sam Woods, ohne die geht nichts. Also wir plotten alle unsere Geschichten gemeinsam, also ich helf ihr, wie sie mir hilft. Wir sind bei komplett dem Entstehungsprozess der Protagonisten dabei, bei jedem einzelnen Step. Wenn wir nicht weiter wissen, wird sofort zum Telefon gegriffen und sofort, ich hänge an der und der Stelle, kannst du mir helfen? Und dann gehen wir tiefer rein, plotten das, okay super cool, es flutscht, zack, auflegen, weiterschreiben.

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: Wir sind da wirklich, das geht nicht. Das ist meine zweite bessere Hälfte. Mein Mann muss mich leider teilen. hat er sich aber schon dran gewöhnt. Er hat es akzeptiert. Und da wir leider so weit weg wohnen. Ich wohne in Bayern, sie wohnen in Oberhausen. Also, weiß ich nicht. Es ist schon sehr, weit. Ja, telefonieren wir logischerweise auch sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel miteinander. Und wir plotten wirklich alles. ohne sie geht es nicht. Und das hilft mir schon sehr, wenn du einfach nur

Jennifer Rolle: Hehehehehe

Sally Dark: erzählst. erzählst einfach, du fängst einfach an zu reden, ja und das und das passiert und der und der macht das und das und der und der fühlt sich so und so und dann macht so zu Klick in deinem Kopf, weil du einfach nur erzählst, das reicht eigentlich teilweise schon. Klar, wenn sie dir dann wieder einen Plot zerschießen, weil sie nach links laufen, obwohl sie hätten nach rechts laufen müssen, dann ist das so. Aber wenn, also ich mache das halt so, ich versuche den gesamten Background der Protagonisten komplett auszuplotten. Also die Vergangenheit, die ich ja nie ausschreibe in der Hinsicht, die weiß ich, ich muss komplett

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm, okay. mhm mhm mhm

Sally Dark: alles über diesen Protagonisten wissen. Und dann kann ich ihn zum Leben erwecken, ich jetzt mal. Dann kann ich ihn erschaffen. Und dann kann ich ihn auch in dieses Buch setzen und kann sagen, so, jetzt lauf mal. Und ja, das mache ich vorher. vieles steht auch beim Schreiben einfach, dass auf einmal da eine Vergangenheit aufploppt, wo ich mir denke, okay, wo kommt das jetzt her? Können wir darüber reden? Und dann muss ich wieder so zurück und dann muss ich da tiefer wieder rein. Also das mag ich aber total. Aber nur dann, finde ich, ist es echt.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Und das machst du vorher, diese Charaktere zu entwickeln. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: Wenn deine Charaktere ausbrechen, wenn sie dich selbst überraschen, wenn du wirklich kurz so innehältst beim Schreiben und denkst, was ist denn hier gerade passiert? Oh mein Gott. Also wenn du dich so selber überrascht beim Schreiben, dann ist es echt. Und ich glaube, das fühlen die Leser auch. Das ist genau das, was sie fühlen, WTF Moment. Und ich schwöre euch, wenn ihr diesen WTF Moment habt in meinen Büchern, hatte ich ihn auch. Ich hatte ihn auch. Es ist selten, dass ich so einen krassen WTF Moment geplant habe. Bei Lost Bastards zum Beispiel, also bei der Lost Boys Reihe, da habe ich tatsächlich

Jennifer Rolle: Mhm. Hahaha!

Sally Dark: Beide Plot-Twists von vornherein geplant. Dass sie aufgegangen sind, grenzt an den Wunder. Ich hab auch hart dafür gearbeitet, dass sie so aufgegangen sind, sie aufgegangen sind. Normalerweise zerschießt es mir dann. Aber die waren tatsächlich geplant. Oder bei Beauty zum Beispiel das Ende, das stand auch schon von vornherein fest. Aber es geht seltenst auf. es ist dann wirklich, dann muss es wirklich ganz rund sein, wenn das aufgeht. Und das ist viel Arbeit, das ist viel vorn zurück. Also ich fange dann wieder von vorne an. Meistens bei so um die 30.000 Wörter. Was sind das? Um die 100 Seiten, 200?

Jennifer Rolle: Mmh.

Sally Dark: Ja, schon mehr. Ja, was sind das? die, ja doch 100, 150 Seiten, ich sagen, Buchseiten, würde ich sagen. Da fange ich dann meistens an, wieder von vorne anzufangen. Da fange ich dann, da stoppe ich dann im Schreiben und gehe dann wieder zurück und überarbeite dann nochmal, ⁓ einfach, weil dann habe ich sie. Also dann, nach 30.000 Wörtern kann ich sagen, und jetzt fühle ich diesen Charakter zu 100 Prozent, jetzt kann ich ihn auswendig, jetzt könnte ich ihn blind im Schlaf schreiben. Aber dann passt der Anfang meistens nicht, weil das ist sehr, sehr heulprig. Man hat die Protagonisten noch nicht so ganz gegriffen. Man ist noch nicht so ganz drin in der Geschichte.

Jennifer Rolle: Mhm.

Sally Dark: Wenn es dann sehr viele Protagonisten sind, oder mit Nebencharakteren und Co. und großes Setting oder so viel aufzubauen an Hintergrundgeschichte, dann erst recht, damit wirklich alles stimmig ineinander greift. Also gerade bei Lost Boys oder Lost Bastards Band 1, da musste ich ganz viel hin und her. Also ich weiß nicht, wie oft ich diesen Anfang umgeschrieben hab, damit er wirklich so ist, damit man das versteht, weil es ist ja doch sehr umfangreich mit Hawker und Co. und was er sich ja so aufgebaut hat im Hintergrund, dass das nicht dominiert. Aber dass man es versteht, worum es geht, das war echt schwierig. Also den Spagat hinzukriegen, das war echt krass. Da bin ich sehr viel hin, vor, zurück, vor, zurück, vor, zurück, wieder weitergeschrieben, Ach ne, Scheiße, muss noch mal zurück. Oder dann Kommentare, Gottes Willen. Das ganze Manuskript von der Kommentare, weil ich dann immer keine Bock mehr hatte, noch hinzugehen. Ich nein, das mach ich bei der Überarbeitung meine Finale. Und dann war alles von der Kommentare. Dann bin ich wieder zurückgesprungen, das Kapitel, okay, Kommentar, das und das musst du noch einarbeiten, das und das musst du noch einfügen, das und das musst du noch ergänzen.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: Um Gottes Willen, ich hab wirklich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr gesehen so viele Kommentare waren da. Also das war auch krass.

Jennifer Rolle: Das kann ich mir vorstellen. Und schreibst du denn dann chronologisch? Ja.

Sally Dark: Ja, also das kann ich zum Beispiel gar nicht. kenne ich ja von vielen Autoren, die dann auf einmal einen Kapitel, was fast am Ende vorkommt. Also das habe ich mal, dass ich eine Szene schreibe, weil ich dachte, sie kommt jetzt zu dem Moment und dann merke ich so, nee, da fehlt mir was. Also das habe ich schon auch. Aber dann ist es eigentlich, weil ich dachte, diese Szene kommt davor, aber sie passt dann doch nicht. Aber meistens muss ich diese Szene dann auch anpassen, weil meistens, wenn ich dann doch aufschiebe, wenn dann doch so ein paar tausend Wörter dazwischenliegen plötzlich, also mehrere Kapitel.

Jennifer Rolle: Mhm. Ja, ja. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: dann merke ich, es passt sie gar nicht mehr. Oder ich muss sie tatsächlich auch rausschmeißen und löschen. Das hatte ich dann auch schon, dass ich eine Szene geschrieben habe. Ich habe sie voll gefühlt. Ich fand sie richtig gut. Aber sie hat nicht reingepasst und ich war so traurig. Aber das habe ich selten, dass ich sie rausschmeiße. Meistens ändere ich sie nur ab. Aber ich schreibe theoretisch chronologisch.

Jennifer Rolle: Mmh. Das ist ein scheiß Gefühl, wenn man eine Szene geschrieben hat, die man hinterher wegschmeißen muss oder so.

Sally Dark: Ja, passiert selten, ganz selten, aber ja, das tut weh. Aber ich bin es gewohnt, weil habe mein Debüt, The Prince of the Beast, habe ich 120.000 Wörterfassungen gelöscht, weil ich es schlecht fand und dachte, das kann ich besser.

Jennifer Rolle: Ich schreibe ja auch Rezensionen, mir blutet das Herz, ich schon einen Absatz wegschmeiße, weil ich weiß, das ist jetzt zu viel oder ich habe das Ganze an einer anderen Stelle viel besser erzählt oder anders erzählt, wo ich denke, aber es ist doch trotzdem auch gut erzählt, was ich schreibe. Das tut jetzt einfach weh, dieses Herzblut, das man reingesteckt hat.

Sally Dark: Ja. Ja! Ja. Ja. Ja, ja, auch vor allem, meine Lektorin, mit der arbeite ich schon, also im Selfpublishing mit der arbeite ich schon, die war früher meine Testleserin, meine Bloggerin und dann hat sie sich selbstständig gemacht. Also ich habe sie bestätigt darin, dass sie das bitte machen soll. Hat sie ein Studium gemacht deswegen und ist seit Band 1 von Ghost, meiner Selfpublisherreihe ist sie meine Lektorin und ich liebe alles an der Zusammenarbeit mit ihr. ja, manchmal, ich habe den Drang zu wiederholen.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: ganz, ganz dringend. Ich weiß auch nicht, mache ich ja auch so ein Reden, man hört das ja, ich wiederhole mich gern. Ich kann das nicht abstellen und im Schreiben ist es teilweise noch schlimmer, wenn du mir dann so gute Sätze rausschmeißt. Ja, aber das hast du doch oben schon erklärt. ich denke mir, aber das ist doch so gut. Aber das tut dann schon weh. Aber ich sehe es dann einmal für den Lesefluss, wenn du alles 500 Mal erwähnst, ist dann auch irgendwo einfach mal gut. Das tut schon weh. Gut, weh. Also ja.

Jennifer Rolle: Aua! Mmh. Mmh. Jetzt vielleicht mal, dass wir mal so langsam Fazit ziehen. Was wünscht du dir denn, was Leserinnen am Ende deiner Bücher mitnehmen oder fühlen? Was möchtest du, was so am Ende bleibt?

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01:15:26 Leseremotionen und Botschaften der Geschichten

Sally Dark: Es kommt auf die Geschichte drauf an, wie schwer sie ist. Das finde ich immer ganz wichtig. Zum Beispiel bei Lost Bastards war es mir wichtig, dass man einfach mit dem Gefühl rausgeht, dass es richtig ist, wie man ist. Der Weg, man geht, die Loyalität, zu dem man steht, dass man einfach so ist, wie man ist und dass man sich so hinnimmt und dass man sich auch nicht reinreden lässt, wie man ist. Wie Faith das macht. Faith ist eine ganz tolle Protagonistin. eine gestandene Frau ist und von der könnten wir uns glaube ich alle eine Scheibe abschneiden, weil die so toll ist. Und das war mir wichtig, dass man mit diesem gestärkten Gefühl von Faith rausgeht. Es kommt einfach, glaube ich, an, welches Thema ich gerade in welchem Buch anschneide. Aber entweder möchte ich natürlich, dass man mit einem guten Gefühl rausgeht, dass man einfach sagt, ich wurde hier wirklich jetzt gut unterhalten, ich konnte der Realität entfliehen, das ist mein Hauptding, was ich möchte, dass man

Jennifer Rolle: Ja.

Sally Dark: dass man der Realität entfliehen kann. Aber auch, dass man eben Teile von den Protagonisten selber mitnimmt. Eben die Stärke von Faith zum Beispiel oder so. Oder die Loyalität der Jungs, dass man sagt, ja, ich stehe zu meinen Leuten, ich stehe da dazu oder zur Partnerschaft oder whatever. Ich mag das, ich finde das ganz toll. Und es ist mir schon wichtig, dass ich da schon diese Vielschichtigkeit, die ich meinen Charakteren gebe, ihren gestandenen Eigenschaften, dass ich die auch weitergeben kann. Und dass man sich vielleicht auch bestärkt fühlt in dem, was man macht, dass man sagt, ja. Hey cool, Faith ist so eine coole Socke oder Alice zum Beispiel auch. Ich kann das auch, ich kann auch so sein. Ich muss mich nicht immer klein halten oder keine Ahnung was. Und ich fände es schon schön, wenn man sich da so, wenn es bisschen abfärbt, sag ich jetzt mal. Weil ich finde, wir Frauen dürfen auch, wir dürfen auch sagen, hey, nee, hier und nicht weiter. Wir dürfen Grenzen ziehen. Wir dürfen für uns selber einstehen. Wir dürfen den Männern definitiv Kontra geben. Das dürfen wir alles und das sollen wir auch. Und ja. Fände ich schon schön, wenn das abfärben würde.

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01:17:44 Empfehlungen und Ausblick auf zukünftige Werke

Jennifer Rolle: Jetzt zum Glück in der Zwischenzeit haben wir nicht mehr ganz so lange zu warten bis Band 2. vielleicht kannst du uns ja irgendwas aus deinem Portfolio empfehlen, womit wir die Wartezeit noch überbrücken können. So nach dem Motto Wenn uns das gefallen hat, was würdest du uns dann unbedingt noch ans Herz legen?

Sally Dark: Ja, ja, die harte Marketingphase geht los, ich hab Angst. Naja, also erstmal definitiv die Wonderland-Reihe. Ich hoffe, dass es klar ist, dass die hoffentlich schon gelesen wurde. Was ist ja die Vorgeschichte dazu? Man kann es ohne lesen, klar. Man wird eher neugierig, warum Maddox ist, wie Maddox halt normal ist. Ich glaube das. Also es ist ganz witzig, ganz viele haben danach tatsächlich Wonderland gelesen, nachdem sie Lost Bastards gelesen haben. Das habe ich schon an den Zahlen gemerkt und ich dachte, wo ist denn jetzt los? Was ist hier los? Also KU ist... Was übel. Also KU ist nach oben geschossen und ich dachte, wow, okay, krass, ja cool.

Jennifer Rolle: Mhm. Klar, es macht neugierig, definitiv, ja.

Sally Dark: Hätte die eigentlich vorher auch lesen können, aber klar, lesen ruhig

Jennifer Rolle: Sag mal, woran arbeitest du denn jetzt? Was dürfen wir denn so als nächstes von dir erwarten? Kannst da schon was rauslassen?

Sally Dark: Ja klar, ich hab jetzt erstmal, ich jetzt glaube ich, gestern, gestern bin ich damit fertig geworden, habe ich die Überarbeitung abgeschlossen von meinem riesen Mammutprojekt, wo ich meine Debütreihe, die kriege ich jetzt wieder, die habe ich mir vom Verlag wieder geholt, die rechte und die, es ist ja schon zur Vorbestellung drin, The Princess and the Beast, Band 1 und Band 2, kann man schon bestellen. Und da bin ich gestern fertig geworden mit der Überarbeitung, weil auch das habe ich von der Vergangenheitsform in die Gegenwartform umgeschrieben, weil ich einfach jetzt in der Gegenwart schreibe, früher habe ich in der Vergangenheit geschrieben, ich finde das... passt aber einfach nicht mehr zu mir in meinem Schreibstil. Und generell, war mein Debüt. Das war natürlich absolut nicht rund vom Schreibstil her. war, wenn ich vom Schreibstil her, ganz katastrophal. Und da ich ja Perfektionistin bin, wie wir schon festgestellt haben, musste das natürlich sein. Das habe ich jetzt gestern abgeschlossen. Damit bin ich jetzt fertig. Also das ist jetzt sozusagen durch. Das ist auch schon an den Hörbuchverlag gegangen. Das kriegt ein Hörbuch. Und ich freue mich sehr, die Sprecher werdet ihr lieben.

Jennifer Rolle: Okay.

Sally Dark: Und jetzt fange ich nächste Woche dann an.

Jennifer Rolle: Jetzt musst du aber auch sagen, welche Sprecher, wenn du uns so auf die Folter spannst.

Sally Dark: Ich weiß gar nicht, ob ich das sagen darf. Das ist immer das Thema, wenn da Verträge mit im Ding sind. Also, ihr werdet euch freuen, weil einer der beliebtesten Sprecher ist dabei. Oder ich würde eigentlich fast sagen, derzeit beide beliebtesten Sprecher, würde ich jetzt? Ich persönlich sagen. Vielleicht hilft euch das, ja. Ihr werdet euch auf jeden Fall sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, freuen. Und ansonsten fange ich dann nächste Woche mit meinen Kurzgeschichten an für das Weihnachtsbuch. Das ist auch schon zur Vorbestellung drin.

Jennifer Rolle: Wohin? Awww.

Sally Dark: Dark fucking Christmas. Da hab ich dann vier Kurzgeschichten von eben, wir tauchen wieder ein in I see you Beauty. Es Bombe, Leute. Es wird Bombe, ich freu mich so drauf. In Princess and the Beast, da gibt es noch mal ein Wiedersehen. Das hat auch seinen Grund und da werd ich nichts zu mehr sagen. Das müsst ihr dann lesen, diesen Grund herauszufinden. Wir tauchen noch mal ein in The Sinister Secret, weil viele sich gewünscht haben, dass da noch ein Ende-Ende kommt und ihr kriegt ein Ende-Ende. Und nochmal in Kiss of Darkness, weil die Esteban-Liebe meiner Leser so extrem groß ist, dass ich sie ihnen natürlich nicht verwehren kann und ihnen ein kleines weihnachtliches Wiedersehen mit Esteban geben möchte. Und diese vier Kussgeschichten schreibe ich jetzt im Mai und genau, das freu ich mich.

Jennifer Rolle: Das ist cool, dass man nochmal in so Geschichten, an die man so sein Herz verloren hat, hinterher noch mal bisschen was erfahren darf, was ist weiter aus dem Protagonist innen passiert. Schön.

Sally Dark: Ja, ja, ja, ja. Ja, ich freue mich sehr wirklich. ich freue mich richtig vor allem gerade auf Beauty. Freue ich mich extrem. Beauty ist ja wirklich so ein kleines Herzensprojekt von mir. Also weil es so anders ist wie alle meine anderen Bücher, das kann es ja überhaupt nicht vergleichen. Dieser Thrill-Anteil und Co. Und es wird gut. Und auch Esteban wiederzusehen, da freue ich mich sehr drauf.

Jennifer Rolle: Wo und wie kann man dir denn folgen, ⁓ zu erfahren, was als nächstes ansteht, worauf man sich freuen darf?

Sally Dark: auf meinem Instagram-Account, Sally Dark, also Unterstrich Sally Unterstrich Dark Unterstrich. Und ja, auf TikTok, aber ich bin tatsächlich, also ich bin auf TikTok aktiv, ja, und ich mache da auch viele Videos, viele am Tag auch, aber wenn man wirklich mit mir in die Kommunikation gehen möchte, dann immer Instagram. Dann schreibt mich auf Instagram, weil ich liebe es, meinen Lesern oder auch neuen Lesern oder potenziellen Lesern in den Austausch zu gehen. Also immer, immer anschreiben, scheut euch nicht.

Jennifer Rolle: Mhm. Mhm. Mhm. Mhm.

Sally Dark: finde das immer ganz süß, wenn die total erschrocken sind, wenn sie mir schreiben und dann erschrecken sie, weil ich antworte. Oh mein Gott, du antwortest ja. Ja, natürlich antworte ich. Okay, manchmal frisst tatsächlich Insta meine Nachrichten, da trinke ich mir immer sehr leid, da muss man dann nochmal vielleicht eine hinterher setzen. Ja, das ist ganz schlimm. Ich tue mir voll leid, aber auf einmal ploppt eine Nachricht auf, so von drei Wochen, wo ich mir denke, oh mein Gott, wo kommt die denn her? Ich bin immer ganz erschrocken, weil ich möchte wirklich, ich habe den Anspruch an mich selber, ich möchte meinen Lesern antworten. Sie machen sich die Mühe und lesen mein Buch und rezensieren vielleicht sogar im besten Fall mein Buch.

Jennifer Rolle: Ja, Insta ist nicht sehr zuverlässig, das ist richtig. Ja. Ja. Ja. Ja.

Sally Dark: dann habe ich doch wenigstens den Respekt, dagegen zu bringen, ihn zu antworten, wenn sie mir schreiben. Oder sie fassen den Mut zusammen, mich anzuschreiben, mir zu sagen, wie toll sie meine Geschichte finden oder was sie in meiner Geschichte bewegt hat oder so. Da habe ich doch den Respekt zu antworten. Also das ist so meine eigenen Anspruch an mich selber. Ja, es ist schwer, mit 17.000 Follower auf Insta jeder Nachricht gerecht zu werden, weil ich teilweise bis zu 500 Nachrichten am Tag bekomme. Also ja, mein Abend geht für Insta abends drauf, dass ich meinen Kommentaren, meine Verlinkungen, alles, worauf ich irgendwo

Jennifer Rolle: Ja.

Sally Dark: markiert werde und den Nachrichten gerecht werde. Aber das ist für mich unglaublich wichtig, mit meinen Lesern in Kontakt zu treten, weil ich einfach, ich finde das ist eine Respektsache. Man muss natürlich die Zeit investieren und ich habe halt dadurch tatsächlich sehr wenig Zeit, Freizeit, weil ich halt dann auf der Couch sitze und dann halt wirklich durchgehend am Handy bin. Aber mir ist das wichtig, mir ist das wirklich wichtig. Also ich nehme mir die Zeit. Klar, manchmal schaffe ich es nicht.

Jennifer Rolle: ist schon intensiv.

Sally Dark: Manchmal geht es auch unter und manchmal ist auch mein Privatleben da, wo ich sage, jetzt möchte ich einfach einen Kuschelabend auf der Couch und ein Mr. Dark machen, was ja auch unglaublich wichtig ist. Ja, aber ich versuche es zu kombinieren. Ich versuche das dann irgendwie zu kombinieren. Oder die Einschlafbegleitung von meinem Kleinen, ist ja noch ganz klein, das ist ganz praktisch. Dann schläft er ein und dann kann ich da schon mal anfangen. Das hilft ganz gut. Das hilft, weil er schläft Gott sei Dank nicht mehr auf mir. ist so weit, dass ich ihn ins Bett legen kann. Aber ich muss noch da sein.

Jennifer Rolle: Sei dir gegründet! ⁓

Sally Dark: Das funktioniert ganz gut, da kann ich bisschen abarbeiten und dann funktioniert die Kuschelzeit dann auch ganz gut.

Jennifer Rolle: So und zum Abschluss noch kurz der Hinweis. Sally ist so lieb und spendet drei Exemplare ihrer Lost Boys und so, dass wir die gemeinsam verlosen können. Und ihr findet die Bedingungen auf Instagram in unser beider Profil. Da könnt ihr reingucken.

Sally Dark: Ja.

Jennifer Rolle: Und macht mit und wir drücken euch ganz doll die Daumen, dass ihr ein Buch abbekommt. Denn es ist wirklich eine ganz, ganz tolle Reihe und ein sehr, guter Einstieg, der einen wirklich fesselt.

Sally Dark: Danke. Macht mit!

Jennifer Rolle: So und jetzt bevor du gehst, wenn dir die Folge gefallen hat, dann hinterlass doch gerne einen Daumen hoch da oder eine Sternebewertung, je nachdem was deine Plattform dahergibt. Dieser Vodcast erscheint alle zwei Wochen. Wenn du ihn abonnierst, dann kriegst du auch immer ein Ping, wenn wieder eine neue Folge online geht. Und schreib mir gerne, wenn du Feedback hast oder wenn du dir einen bestimmten Gast wünscht oder wenn du sonstige Vorschläge hast. Ich freue mich über alles, was ihr mir Ja, liebe Sally, vielen, vielen Dank, dass du da warst und so offen über alles mit mir geplaudert hast. Es war mir ein großes, großes Vergnügen, dich kennenzulernen. ja, dann, ich freue mich schon auf jeden Fall auf die nächsten Bände.

Sally Dark: Sehr gern. Vielen lieben Dank, dass ich da sein durfte. Das hat unglaublich viel Spaß gemacht. Ich habe mich sehr, sehr wohl gefühlt und ich hoffe, dass die Leute auch Spaß haben werden mit unserer Unterhaltung.

Jennifer Rolle: Also, tschüss!

Sally Dark: Tschüss!

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